Mehrsprachiger Redewettbewerb für Schüler aus zugewanderten Familien

Verein "Wirtschaft für Integration" setzt auf Sprach-Potenzial

Wien (OTS) - "Wer mehrere Sprachen beherrscht, ist ein Gewinn für Wien", für Georg Kraft-Kinz und Ali Rahimi, Obleute und Initiatoren des Vereins "Wirtschaft für Integration", ist es keine Frage: "Das Sprach-Potenzial von Kindern aus zugewanderten Familien muss gefördert werden!" - Mit einem mehrsprachigen Redewettbewerb will der Verein "Wirtschaft für Integration" im kommenden Schuljahr dazu einen Beitrag leisten. "Ja-evet-da-yes-qui - der Zukunftsredewettbewerb für junge Menschen in Wien", so lautet der Arbeitstitel. Die Idee: Der Redetext muss in Deutsch und einer weiteren Sprache vorgelegt werden, in der Präsentation muss zwischen den Sprachen gewechselt werden, die Erstsprache der TeilnehmerInnen ist nicht Deutsch.

Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl begrüßt diese Initiative und betont: "Unsere SchülerInnen können auf diesem Weg ihre sprachliche Begabung unter Beweis stellen: Und keine Frage: Wien braucht diese junge Menschen, denn sie verstehen es, sprachliche und kulturelle Vielfalt konstruktiv und zum Wohle unser Stadt zu nutzen."

Derzeit wird am Detail-Konzept gearbeitet. Ein Partner in der Umsetzung ist das Wiener Stadtmagazin "das biber". "Wir wollen mit dieser Aktion klar machen, dass Jugendliche mit Migrations-Background

sowohl Deutsch als auch ihre Muttersprache ausgezeichnet beherrschen sollten, um für die Zukunft gut gerüstet zu sein", sagt biber-Chefredakteur Simon Kravagna.

Gespräche mit den ExpertInnen im Stadtschulrat wurden bereits begonnen. Partner und Sponsoren für die Umsetzung sind herzlich willkommen. Für Interessenten: info@vwfi.at oder 0669/15775197, Mag.a. Zwetelina Damjanova.

Junger Verein setzt Impulse

"Wir sind ein Wirtschaftsverein, kein Sozialverein! - Wir wollen den Unternehmens-Standort Wien stärken!" - Denn "Mehrsprachigkeit und Zuwanderung sichern die Weiterentwicklung der Region", sind Kraft-Kinz und Rahimi überzeugt. "Jedes Unternehmen, das am Markt bestehen will, braucht ein stabiles gesellschaftliches Umfeld, qualifizierte Mitarbeiter und gut ausgebildeten Nachwuchs. Dazu wollen wir beitragen." - Als Idee vor wenigen Monaten geboren, vor zwei Wochen erstmals präsentiert, setzt "Wirtschaft für Integration" auf "positive Dynamik".

"Wien ist eine wichtige Drehscheibe für die gesamte Region Mittel-, Zentral- und Osteuropa. In unserer Stadt befinden sich zahlreiche Headquarter großer und global tätiger Unternehmen für diese Region. Wien befindet sich im Herzen Europas. Der Mut und die Weitsichtigkeit vieler österreichischer Wirtschaftstreibender hat unserem Land sehr viel an Zuwachs des Wohlstands gebracht", plädieren Rahimi und Kraft-Kinz, als Obleute des Vereines "Wirtschaft für Integration", für "Mut und Bewegung auch beim Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen".

"Wir wollen Impulsgeber sein, wir freuen uns über jeden Unternehmer, der uns unterstützt!"

Mit diesem positiven Zugang wurden erste Gespräche geführt und die Resonanz war enorm: Mit Frauen und Männern aus der Wirtschaft, UnternehmerInnen und ManagerInnen. Recherchegespräche mit ExpertInnen in Stadt, Bund, Wirtschaft und NGOs folgten. Allein der Vorstand des Vereins zeigt, wie breit die Unterstützung schon jetzt ist: Dr. Andreas Brandstetter, Vorstandsdirektor Uniqa; KommR Peter Hanke, Wien Holding; Frank Hensel, Vorstandsvorsitzender REWE GROUP Austria; Ing. Wolfgang Hesoun, PORR AG; Dr. Peter Hochegger, Hochegger Holding; Mag. Georg Kapsch, Peter Spak, HINK Pasteten, Dr. Franz Wohlfahrt, Novomatic AG. "Unser Ziel ist es, noch viele weitere Unternehmer, denen die Zukunft Wiens am Herzen liegt, für unsere Initiative zu gewinnen.", so Rahimi und Kraft-Kinz.

Rückfragen & Kontakt:

Peter Wesely, Generalsekretär Verein Wirtschaft für Integration,
Pressesprecher der RLB NÖ-Wien, Tel.: 05 1700/93004, peter.wesely@raiffeisenbank.at

Dragana Lichtner, Mediensprecherin, Büro der Amtsführenden Präsidentin, Stadtschulrat für Wien, Tel.: 01/52525/77019, dragana.lichtner@ssr-wien.gv.at

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