- 02.04.2009, 07:44:11
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"Jugendliche haben Recht auf Bildung und Arbeit"
Magdalena Schwarz von der Katholischen Jugend im "Kathpress"-Gespräch über ihre Ziele als neue Vorsitzende der Bundesjugendvertretung
Wien, 1.4.09 (KAP) Den Jugendlichen dabei helfen, zu ihrem Recht auf
Bildung und Arbeit zu kommen - das ist eines der Hauptanliegen, wofür
sich Magdalena Schwarz von der Katholischen Jugend Österreich (KJÖ)
als neue Vorsitzende der Bundesjugendvertretung besonders einsetzen
will. Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise sei dies umso wichtiger,
so Magdalena Schwarz am Mittwoch im Gespräch mit "Kathpress".
Magdalena Schwarz bildet gemeinsam mit Rodaina El Batnigi von der
Muslimischen Jugend Österreich und Wolfgang Moitzi (Sozialistische
Jugend Österreich) sowie Philipp Nagel (Junge ÖVP) das neue
Vorsitz-Team der Bundesjugendvertretung.
Gemeinsam mit den 49 Mitgliedsorganisationen unterschiedlicher
verbandlicher, konfessioneller und parteipolitischer Herkunft,
vertreten die vier Vorsitzenden mehr als eine Million junger Menschen
und machen sich für deren Rechte stark. Die Bundesjugendvertretung
ist eine gesetzlich eingerichtete Interessenvertretung der jungen
Menschen in Österreich. Sie wolle die Jugendlichen ermutigen, selbst
in der Gesellschaft initiativ zu werden und ihre Fähigkeiten
einzusetzen, so Magdalena Schwarz. Dazu bräuchten die Jugendlichen
aber auch entsprechende Rahmenbedingungen und Hilfestellungen.
Neben Arbeit und Bildung will sich Schwarz vor allem in den Bereichen
Antidiskriminierung, Nachhaltigkeit und Aufklärung über den Holocaust
engagieren. Das Gedenken an die Shoah müsse gerade mit zunehmendem
zeitlichen Abstand hochgehalten werden, so Magdalena Schwarz. Die
Jugendlichen von heute müssten feinfühlig bleiben gegenüber
unakzeptablem Gedankengut, dass immer noch in der Gesellschaft
unterschwellig vorhanden sei.
Magdalena Schwarz sprach sich auch gegen jede Form von
Diskriminierung aus, sei es auf Grund des Geschlechts, der Herkunft
oder der Religion. Die Jugendlichen von heute müssten Fertigkeiten
erwerben, die ein gutes Zusammenleben in einer pluralen Gesellschaft
ermöglichen.
Ebenso wolle sie den Jugendlichen bewusst machen, dass letztlich
jeder einzelne durch sein Verhalten Verantwortung für die Umwelt
trägt, nicht nur in Österreich, sondern weltweit, so Magdalena
Schwarz. Sie verwies in diesem Zusammenhang u.a. auf das Schlagwort
"Klimagerechtigkeit".
In Kürze startet die Bundesjugendvertretung eine Jugendkampagne zu
den Europawahlen im Juni. Dabei gehe es, so Magdalena Schwarz, nicht
um Parteipolitik. Die Jugendlichen sollten aber ermutigt werden, zur
Wahl zu gehen und Europa mitzugestalten. (ende)
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