AK Wien Vollversammlung: AK Forderungspaket für PendlerInnen: Den Weg zur Arbeit leichter machen (10)

Wien (OTS) - Der Weg zur Arbeit muss so kurz wie möglich sein und bezahlbar bleiben. Für die rund 200.000 ArbeitnehmerInnen, die täglich aus dem Burgenland und aus Niederösterreich zur Arbeit pendeln, hat die Vollversammlung der AK Wien deshalb ein Pendler-Forderungspaket beschlossen. Dazu gehören: Mehr steuerliche Entlastungen für PendlerInnen. Die klimafreundliche Nutzung von Bussen und Bahnen soll mit einem großen Pendlerpauschale belohnt werden. Außerdem fordert die AK Vollversammlung eine Preispolitik, die faire Treibstoffpreise für Autofahrer und Autofahrerinnen gewährleistet. Für die BahnpendlerInnen fordert die AK Vollversammlung mehr Fahrgastrechte im Nah- und Regionalverkehr und die Entschärfung der umstrittenen Fahrplan-Änderungen in der Ostregion. Mit zum Pendlerpaket gehort außerdem die finanzielle Absicherung der öffentlichen Verkehrsmittel durch Bund und Länder und die rasche Durchführung von Verkehrsinfrastrukturprojekten wie etwa die Verbindung von Ostbahn und Flughafen-Schnellbahn. Außerdem soll mehr Personal in Bussen und Bahnen die Information und Sicherheit der Fahrgäste besser gewährleisten.

Deshalb fordert die Vollversammlung der AK Wien:
+ PendlerInnen steuerlich entlasten und Pauschale ökologisieren! Die bisherigen Freibeträge für Pendler sollen in Absetzbeträge umgewandelt werden. So bekommen alle PendlerInnen denselben Betrag für eine bestimmte Wegstrecke - unabhängig vom jeweiligen Einkommen. Als besonderen Anreiz die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen fordert die Vollversammlung der AK Wien, dass bei überwiegender Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel der große Pendlerabsetzbetrag beantragt werden kann.
+ Faire Preispolitik gegenüber den AutofahrerInnen/AutopendlerInnen Um sicherzustellen, dass der Treibstoffpreis an österreichischen Tankstellen nicht zeitverzögert erfolgt, sondern im Einklang mit dem internationalen Rohölpreis sinkt, fordert die Vollversammlung der AK Wien ein tägliches Treibstoffpreismonitoring und verstärkte Preiskontrollen durch das BMWFJ.
+ Fahrgastrechte im Nah- und Regionalverkehr verankern!
+ Die Rücknahmen im ÖBB-Fahrplanangebot der Ostregion müssen entschärft werden!
+ Bund und Länder müssen Öffentliche Pendlerverkehre finanziell absichern!
+ Infrastrukturprojekte für den Nahverkehr forcieren!
+ Mehr Personal für Fahrgäste in Bahn, Bus und innerstädtischem Verkehr um die Information und Sicherheit der Fahrgäste zu gewährleisten.

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