• 01.04.2009, 15:16:35
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  • OTS0291 OTW0291

AK Wien Vollversammlung: Wohnen billiger machen (7)

Mehr Geld für den geförderten Mietwohnungsneubau gefordert

Wien (OTS) - Die derzeitigen Mietenindexierungen führen zu hohen
laufenden Mehrbelastungen für die Mieterhaushalte und wirken sich
letztendlich negativ auf die gesamte Volkswirtschaft aus, da es
dadurch zu einer sinkenden gesamtwirtschaftlichen Nachfrage kommt.
Daher müssen die gesetzlichen Regeln geändert werden, fordert die
Vollversammlung der AK Wien. Außerdem muss es auch mehr Geld für den
geförderten Mietwohnungsneubau geben, verlangt die Vollversammlung.

Konkret fordert die AK Vollversammlung bei den Richtwertmieten:
+ Die inflationsgebundene Erhöhung der Richtwerte und
Kategoriemietzinse soll erst bei einem
Zehn-Prozent-Indexschwellenwert erfolgen. Das bedeutet, dass
indexgebundene Erhöhungen erst alle drei bis fünf Jahre kommen würden
- je nach Höhe der Inflation.
+ Es soll nur die Hälfte der Inflationsrate für die Berechnung der
Mieterhöhung herangezogen werden.
+ Es soll auch klar gesetzlich festgelegt werden, dass die ohnehin
überteuerten Richtwertmieten auch bei bestehenden Mietverträgen nur
im Ausmaß der gesetzlich vorgesehenen Richtwertsteigerung erhöht
werden dürfen.

Der Bedarf an Wohnungen, vor allem leistbaren, wird zunehmen. Denn
aktuelle Bevölkerungs- und Haushaltsprognosen gehen in den nächsten
Jahren davon aus, dass es mehr Haushalte geben wird. Um
Wohnungsengpässe zu vermeiden, ist eine entsprechende Erhöhung der
Anzahl der gefördert errichteten Wohnungen nötig, sagt die AK Wien
Vollversammlung Daher verlangt die Vollversammlung, dass die
Wohnbauleistung zumindest um zehn Prozent gegenüber der derzeit
geplanten geförderten Wohnbauleistung erhöht wird. Die derzeit in
Wien für die Jahre 2008 bis 2010 geplante Anzahl geförderter
Neubauwohnungen beträgt 20.000 und sollte auf zumindest 22.000
Wohnungen erhöht werden. Zusätzlich soll auch die Objektförderung pro
Wohneinheit erhöht werden, damit sich die Menschen die geförderten
Neubauwohnungen auch wirklich leisten können.

Rückfragehinweis:

Doris Strecker
   AK Wien Kommunikation
   tel.: (+43-1) 501 65-2677
   tel.: (+43)664 845 41 52
   mailto:doris.strecker@akwien.at 
   wien.arbeiterkammer.at

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