Wlodkowski: Bei Feuerbrand-Bekämpfung Hilfe der Gartenbesitzer notwendig

Aktiver Schutz: Bei Neupflanzungen bestimmte Pflanzen nicht verwenden

Wien (OTS) - "Der Feuerbrand stellt für den heimischen Obstbau
eine ernste wirtschaftliche Gefahr dar. Alle Grundbesitzer, Hobby-, Privat- und Schrebergärtner können jedoch aktiv mithelfen, die Feuerbrand-Infektion einzudämmen. Daher appellieren wir dringend an die Gartenbesitzer vor allem in den Befallsgebieten, die in den Pflanzenschutz-Gesetzen der Länder vorgesehenen Maßnahmen durchzuführen. Danach müssen die Obstarten Apfel, Birne und Quitte ständig beobachtet und bei Verdacht einer Feuerbrand-Infektion der zuständigen Behörde gemeldet werden. Außerdem müssen auch alle anderen Wirtspflanzen, die Überträger dieser hoch infektiösen Pflanzenkrankheit sein können, auf einen möglichen Befall untersucht werden", erklärte Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK Österreich, zur AGES-Feuerbrandstrategie für die Jahre 2009 bis 2013.

"Vielen Gartenbesitzern dürfte die in ihren Gärten schlummernde Gefahr der Weiterverbreitung des Feuerbrandes durch nach wie vor beliebte Wirtspflanzen nicht bewusst sein. Sollte es zu einer Infektion mit Feuerbrand kommen, können die Maßnahmen bis zur gänzlichen Rodung und Vernichtung der betroffenen Pflanzen, auch in einem größeren Umkreis, reichen", so Wlodkowski, der anregte, "bei einer Neupflanzung im Garten auf Wirtspflanzen, wie Zwergmispel (Cotoneaster), Feuerdorn (Pyracantha), Lorbeer- und Glanzmispel (Photinia), Mispel (Mespilus) oder Weißdorn (Crataegus) zu verzichten, um die Feuerbrand-Gefahr im eigenen Interesse zu minimieren."
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