VP-Gerstl: Ring-Rund-Linie in Verkehrsverbund eingliedern

Blamable Vorstellung der Wiener Linien

Wien (OTS) - "Es ist zwar erfreulich, dass die Ring-Rund-Linie
eine Revival feiert, weniger erfreulich ist allerdings die Tatsache, dass sie nicht in den Verkehrsverbund eingegliedert und ausschließlich als Touristen-Bim unterwegs wird. Außerdem dürfte es sich um eine zwar sündteure, aber wenig durchdachte Husch-Pfusch Aktion der Wiener Linien handeln, die Wien her zur Blamage, denn zur Touristenattraktion gereichen wird", so der erste Kommentar von ÖVP Wien Verkehrssprecher Wolfgang Gerstl zur heutigen eher beschämenden Präsentation der groß angekündigten Touristen-Bim.

Zudem werde diese, um 6 Euro pro Person zu benutzende Straßenbahnlinie, lediglich im 30-Minuten-Takt verkehren und es werden alte unklimatisierte E1-Garnituren eingesetzt, die darüber hinaus absolut nicht barrierefrei und insbesondere für Rollstuhlfahrer unbenutzbar seien.

"Aus Sicht der ÖVP Wien ist das keine Lösung im Sinne der Wienerinnen und Wiener. Wir fordern die zuständige Stadträtin Brauner auf, sich bei den Wiener Linien dafür einzusetzen, dass die ab 4. April 2009 geführte Ringlinie in das Tarifsystem der Wiener Linien eingegliedert und im 15-Minuten-Takt geführt wird. Weiters soll dafür Sorge getragen werden, dass die Wagen barrierefrei adaptiert werden und entsprechend klimatisiert sind bzw. über Fenster verfügen, die sich jederzeit öffnen lassen. Dass die zusätzlich für Touristen angebotenen technischen Einrichtungen perfekt funktionieren, sollte eine Selbstverständlichkeit sein", schließt VP-Verkehrssprecher Gerstl.

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