Köstinger: Heimische Berglandwirtschaft unbedingt absichern

Bauernbund-EU-Kandidatin trifft Kommissarin in Brüssel

Wien (OTS) - "Das Berggebiet hat in Österreich einen zentralen Stellenwert, der Absicherung der Berglandwirtschaft kommt daher besondere Bedeutung zu", betonte die EU-Spitzenkandidatin des Bauernbundes, Elisabeth Köstinger, gestern anlässlich einer Sitzung des Forums Berglandwirtschaft in Brüssel. Auf Einladung der Europa-Abgeordneten Agnes Schierhuber absolviert Köstinger derzeit einen umfangreichen Arbeitsbesuch in der EU-Hauptstadt. Bei einem Treffen mit Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel betonte Köstinger die Anliegen der österreichischen Bäuerinnen und Bauern, speziell vor dem Hintergrund einer kleinstrukturierten Land- und Forstwirtschaft.

Im Rahmen des Brüsselbesuchs führt Köstinger intensive fraktions-und länderübergreifende Arbeitsgespräche mit Spitzenvertretern des Parlaments, der Kommission und des Rates. "Nur in einem intensiven Meinungsaustausch und mit einer guten Vernetzung auf europäischer Ebene gelingt es, die österreichischen Interessen in Brüssel auf den Tisch zu bringen", unterstrich Köstinger.

Gemeinsam mit einer Delegation des Tiroler Bauernbundes nahm Köstinger an der gestrigen Sitzung des grenzüberschreitenden Forums Berglandwirtschaft teil, um sich auf europäischer Ebene für die Interessen der benachteiligten Gebiete einzusetzen. Dabei wurden wichtige Zukunftsfragen und damit die Absicherung der Bergbauernexistenzen intensiv diskutiert. In Österreich werden mit der Ausgleichszulage für Berg- und benachteiligte Gebiete in der Höhe von jährlich rund EUR 276 Mio. insgesamt 98.650 Betriebe - davon 69.347 Bergbauern - unterstützt.

"Für die Finanzierung brauchen wir eine eigene Betrachtungsweise, um den Bergbauern in Zukunft weiter den Rücken zu stärken - geht es dabei doch auch um den Erhalt einer gepflegten Kulturlandschaft und der Biodiversität", so Köstinger. Auch Schierhuber betonte die Wichtigkeit dieser Gebiete: "Gerade in Hinblick auf 2013 und das Auslaufen der jetzigen Programme ist es wichtig, die Wettbewerbsnachteile dieser Regionen auszugleichen, damit unser gesamter ländlicher Raum auch weiterhin aktiv und attraktiv bleibt."

Bei der nächsten Sitzung des Forums Anfang Juli in Bayern werden konkrete Maßnahmen präsentiert und ein Maßnahmenkatalog an die Kommission übergeben. "In die Erarbeitung der Maßnahmen will ich mich als Vertreterin der österreichischen Region selbstverständlich einbringen", bekräftigte Köstinger.
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