FP-Gudenus: Verpflichtende Überprüfung der Deutschkenntnisse von Migrantenkindern und Vorsorgeklassen gefordert

Schlechte Deutschkenntnisse von Migrantenkindern: Alle Studien und Realität geben uns Recht!

Wien, 01-04-2009 (fpd) - Schon wieder eine Studie, die die
Warnungen der FPÖ untermauert, so der Bildungssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Johann Gudenus. Die soeben veröffentlichten Zahlen des BIFIE seien ein weiterer Beweis dafür, dass die Integration in Wien als gescheitert anzusehen sei und das Bildungsniveau vor allem in Wien immer weiter sinke.

Ein Viertel der Kindergartenkinder beherrsche nicht ausreichend Deutsch und müsse daher vor Schuleintritt Fördermaßnahmen unterzogen werden. Diese Studie spreche allerdings nicht über jene Kinder, die den Kindergarten gar nicht besuchen! Der Anteil an Kindern, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, sei wahrscheinlich noch größer, so Gudenus.

Die FPÖ fordere daher ein klares Konzept: Die betroffenen Kinder dürfen dem Regelunterricht so lange nicht beiwohnen, bis sie ausreichend Deutsch beherrschen. Dies könne durch eine altersadäquate Prüfung leicht festgestellt werden. Bis dahin sollen die Kinder in sogenannten Vorsorgeklassen spielerisch Deutsch lernen und auch die oftmals fehlenden sozialen Kompetenzen erwerben. Der Besuch dieser Vorsorgeklassen müsse aber jedenfalls verpflichtend und der Nichtbesuch an Sanktionen geknüpft sein, wie zum Bespiel dem Entzug der Kinderbeihilfe. Nur so könne man dieser Situation Herr werden und das abgesackte Bildungsniveau wieder steigern! Zuerst Deutsch - dann Schule!, fordert Gudenus abschließend. (Schluss) hn

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