- 01.04.2009, 11:56:28
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50 Jahre Verband betrieblicher Führungskräfte - BILD/ANHANG

Wien (OTS) - Der Verband betrieblicher Führungskräfte (VbF) ist
eine unpolitische Interessensgemeinschaft der Führungskräfte der
mittleren Führungsebene in den Betrieben und vertritt deren besondere
Berufsinteressen.
In den 50 Jahren seines Bestehens hat der VbF stets die
Absolventen von Werkmeisterschulen nachschulisch betreut. Mit
Informationsveranstaltungen werden sie berufsbegleitend auf ihrem Weg
zur eigenständigen Führungskraft unterstützt.
Ebenso werden den Führungskräften mit bereits langjähriger
Berufserfahrung Workshops angeboten, in denen Wissen vermittelt wird,
das sie zur Bewältigung der Arbeitsalltagsprobleme benötigen. Die
Anforderungen werden immer größer - Führungskräfte tragen
Verantwortung, sowohl den Mitarbeitern als auch dem Unternehmen
gegenüber, indem sie die Wettbewerbsfähigkeit und den
Unternehmenserfolg mit zu sichern haben. Sie müssen Fach- und
Sozialkompetenz zeigen - Führen heißt Begeistern, Mitreißen, Fördern
und noch vieles mehr.
Daher regt der VbF - auch im Interesse der Wirtschaft - zur
Weiterbildung an, denn Lebenslanges Lernen ist in Hinblick auf die
raschen sozialen, technologischen und wirtschaftlichen Veränderungen
unserer Zeit eine unbedingte Notwendigkeit.
Was der Verband seinen Mitgliedern bietet:
Information: Der VbF verfolgt die Veränderungen in der Arbeitswelt
und informiert darüber in der verbandseigenen Zeitung "Werk&Technik".
Kommunikation: Unsere Mitglieder haben die Möglichkeit, in der
Gemeinschaft von Kollegen diese zu üben und zu pflegen.
Weiterbildung: Der VbF-Vorstand hat sich seit jeher der permanenten
Weiterbildung verschrieben. Lebenslanges Lernen ist die Voraussetzung
für den erfolgreichen beruflichen Aufstieg.
Erfahrungsaustausch: Bei Problemen am Arbeitsplatz ist es hilfreich,
sich das Know How von erfahrenen Berufskollegen zur Lösung des
Problems zunutze zu machen. Dazu wurde auf der Verbands-Homepage
www.vbf.at ein "Kompetenznetzwerk" eingerichtet.
Verbandsnachrichten: die verbandseigene Zeitung "Werk&Technik"
erscheint 6 mal pro Jahr in einer Auflage von 4500 Stück und enthält
Informationen über technische und organisatorische Neuheiten, sowie
Berichte über die Verbandsaktivitäten.
Anerkennung der beruflichen Weiterbildung: Die Umsetzung des 1999
durch die EU-Mitgliedsländer in Gang gesetzten "Bologna-Prozesses"
sieht europaweit die Umstellung auf neue Studienstrukturen mit
"Bachelor"-Graden vor. Im Sinne einer gleichwertigen Behandlung der
beruflichen und der akademischen Ausbildung hat der Verbandsvorstand
in einer Resolution die international lesbare Bezeichnung "Bachelor
professional" für den erfolgreichen Abschluss einer Werkmeisterschule
gefordert. Die AbsolventInnen sind auf Grund ihrer Ausbildungen, wie
9 Jahre Pflichtschule, 3 ½ bis 4 Jahre Lehrzeit mit
Facharbeiterprüfung, Tätigkeit als selbständige/r Facharbeiter/in,
Werkmeisterschule sowie Tätigkeit als Führungskraft, für die
produzierende Wirtschaft von eminenter Bedeutung.
Die Resolution liegt allen mit Bildungspolitik befassten Stellen
vor und wurde in die zur Zeit stattfindenden Beratungen zur
Erstellung des Nationalen Qualifikationsrahmens mit einbezogen. In
der Forderung nach dem "Bachelor professional" sieht der
Verbandsvorstand auch einen wichtigen Beitrag zur Anerkennung des
Facharbeiters als Praktiker, der sich im zweiten Bildungsweg
zusätzlich benötigte theoretische Kenntnisse erworben hat. Mit dem
Zusatz "professional" ist dokumentiert, dass die Ausbildung nicht
universitären Charakters ist, sondern im Rahmen der beruflichen
Weiterbildung erfolgte. In zahlreichen Unterstützungserklärungen aus
der Wirtschaft, die uns bisher zugegangen sind, wird die Wichtigkeit
von international verständlichen Bezeichnungen für Abschlüsse als
Indiz für das Kompetenzniveau des Geschäftspartners hervorgehoben.
Eine Anerkennung des Facharbeiterstandes würde auch die Attraktivität
der Lehre steigern, daher wird seitens vieler Unternehmen die
Umsetzung der Resolution als wichtiger Beitrag zur Abwendung des auch
in der Wirtschaftskrise bestehenden Facharbeitermangels gewürdigt.
Das VbF-Leitbild:
- Wir sind für lebenslanges, berufsergänzendes Lernen - Wir repräsentieren einen ganzheitlichen Ansatz, der sich an den Anforderungen des raschen Wertewandels in der Arbeitswelt orientiert. - Wir vermitteln zukunftsorientiertes Know How in Vorträgen, Workshops und Exkursionen - Für unsere Mitglieder, die aus der Wirtschaft, öffentlichen Verwaltung und Ausbildung kommen, stellen wir eine Plattform zum Erfahrungsaustausch und zur Weiterbildung dar.
Die VbF-Visionen:
- Gleichwertige Behandlung der beruflichen Weiterbildung mit der schulischen, akademischen Ausbildung. - Den Stellenwert des Praktikers als betriebliche Führungskraft in der Gesellschaft anheben. - Die Weiterbildungsmöglichkeiten des Werkmeisterschulabsolventen weiter verbessern.
Anhänge zu dieser Aussendung finden Sie als Verknüpfung im
AOM/Original Text Service sowie im Volltext der Aussendung auf
http://www.ots.at .
Rückfragehinweis:
Ing. Rudolf Jakubcik
eMail: rudolf.jakubcik@chello.at
Tel.: 0699 19203680
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