Gesunde Ernährung in Österreich hoch im Kurs

Online-Umfrage zum Thema Ernährung in Österreich, Tschechien und Ungarn

Wien (OTS) - Sich gesund zu ernähren hat in Österreich einen hohen Stellenwert: Für knapp jeden Zweiten (48 Prozent) ist das Thema Ernährung sehr wichtig, weitere 47 Prozent finden es eher wichtig. Nur 1 Prozent der Befragten zeigen sich wenig ernährungsbewusst und weisen dem Thema keinerlei Bedeutung zu. Dies ergab eine repräsentative Befragung im YouGov Panel der YouGovPsychonomics AG unter 500 Befragten ab 14 Jahren.

Um eine gesunde Ernährung im Alltag zu verwirklichen, versuchen die meisten Befragten auf Fertiggerichte zu verzichten und stattdessen frisch zu kochen: Dies trifft für jede zweite Österreicherin (49 Prozent) vollkommen zu, bei den Männern sind es 40 Prozent. Weitere 29 Prozent geben an, häufig frische Speisen zuzubereiten. Beinahe ebenso wichtig ist den Österreichern der regelmäßige Verzehr von frischem Obst und Gemüse, wie von 69 Prozent der Befragten angegeben wird. Mit 77 Prozent Zustimmung achten insbesondere Frauen auf ihren Vitaminbedarf, aber auch die männlichen Studienteilnehmer halten sich zu 59 Prozent daran. Zudem versucht ein großer Teil der Befragten (64 Prozent), täglich mindestens zwei Liter Flüssigkeit wie Wasser, ungesüßten Tee oder verdünnte Fruchtsäfte zu sich zu nehmen. Weiterhin geben 54 Prozent an, mindestens einmal pro Woche Fisch zu essen.

Etwas weniger Bedeutung wird der Vermeidung von Ablenkung durch Fernsehen, Zeitung etc. zugeschrieben, was sich 27 Prozent der Befragten gar nicht vorstellen können. Auch eine Beschränkung des Fleischkonsums auf zwei Mal pro Woche ist für jeden Vierten eine weniger geeignete Strategie.

Eingekauft wird überwiegend bei Supermarkt und Discounter

In Hinsicht auf gesunde Ernährung spielt für die meisten Österreicher die Herkunft der Produkte eine entscheidene Rolle: So geben 63 Prozent der Befragten an, auf die Herkunft der Produkte besonderen Wert zu legen. Dies spiegelt sich im Einkaufsverhalten allerdings nur bedingt wieder: Die meisten Einkäufe werden nach wie vor im Supermarkt erledigt: 55 Prozent vergeben hierfür den ersten Rang bei einem Ranking. An zweiter Stelle steht der Disounter, der für 38 Prozent der Befragten die erste Wahl für ihre Einkäufe darstellt. Biosupermärkte, Reformläden, Feinkostläden oder der Wochenmarkt belegen dagegen die letzten Ränge.

Größere Akzeptanz von Gentechnik in Tschechien und Ungarn

Auch in den Nachbarländern Tschechien und Ungarn setzt man auf eine gesunde Ernährung: So finden 90 Prozent der befragten Tschechen das Thema sehr oder eher wichtig, in Ungarn sind es 82 Prozent. Anders betrachtet man hier den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft: Während sich in Österreich eine deutliche Mehrheit von 92 Prozent gegen einen Anbau von gentechnisch verändertem Saatgut ausspricht, stimmt in Tschechien jeder Vierte (24 Prozent) für den Einsatz, in Ungarn sind es 18 Prozent. Pessimistisch zeigt man sich in allen drei Ländern, ob es sich heutzutage überhaupt noch vermeiden lässt, Nahrungsmittel ohne Spuren von Gen-Lebensmitteln zu erwerben:
45 Prozent der Österreicher und über die Hälfte der Tschechen (56 Prozent) und Ungarn (52 Prozent) halten dies eher nicht für möglich. Und 10 Prozent aller Befragten sind sich sogar sicher, dass sich der Genuss von gentechnisch veränderten Lebensmitteln überhaupt nicht mehr vermeiden lässt.

Über YouGovPsychonomics:

YouGovPsychonomics ist ein Marktforschungsinstitut mit Hauptsitz in Köln und Niederlassungen in Berlin, Wien und Klagenfurt. Als Teil der weltweiten YouGov Gruppe mit derzeit 16 Niederlassungen in zwölf Ländern bietet YouGovPsychonomics hochqualifizierte Markt- und Organisationsforschung.

Rückfragen & Kontakt:

Harald Markut
psychonomics AG
Technologiepark Kärnten
Primoschgasse 3
9020 Klagenfurt
T +43 (0) 463 908088 50
F +43 (0) 463 3875-112
M +43 (0) 664 851 51 33
E-Mail: harald.markut@psychonomics.at
www.psychonomics.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PSO0002