- 01.04.2009, 10:32:24
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Schicker: 2008 wieder weniger FußgängerInnen-Unfälle
Deutlicher Rückgang bei tödlich Verunglückten
Wien (OTS) - Nach Veröffentlichung der Unfallbilanz 2008 für
Österreichs Straßen werden nun schrittweise die Wiener Ergebnisse
ausgewertet. Bereits erarbeitet wurden die Unfallzahlen von
FußgängerInnen im Straßenverkehr. Zum dritten Mal in Folge ist die
Zahl der in Wien Verunglückten rückläufig.****
"Jeder Weg in Wien beginnt mit einem Fußweg: ob zum Auto, zum
Rad, zu den Öffentlichen Verkehrsmitteln oder gleich direkt ans Ziel.
Zugleich sind FußgängerInnen aber die schwächsten
StraßenverkehrsteilnehmerInnen, weshalb ihnen besonderer Schutz
zuteil werden muss. Dementsprechend freut es mich, dass wir 2008
neuerlich einen Rückgang bei den FußgängerInnenunfällen verzeichnen
konnten", so Verkehrsstadtrat DI Rudi Schicker, der es sich zum Ziel
gesetzt hat, den Anteil des FußgängerInnenverkehrs an der
Verkehrsmittelwahl langfristig auf dem hohen Niveau von 27-28% zu
stabilisieren.
Zahlen sprechen eine deutliche Sprache
Die Anzahl der verunglückten FußgängerInnen (d.h. Verletzte und
tödlich Verunglückte) ist rückläufig:
o 2006: 1229 Personen o 2007: 1215 Personen o 2008: 1189 Personen
Im Vergleich 2008 - 2007 entspricht dies einem Minus von 26
verunglückten Personen (-2,1%).
Noch deutlicher ist der Rückgang bei den tödlich verunglückten
FußgängerInnen:
o 2006: 19 Personen o 2007: 17 Personen o 2008: 12 Personen
Damit gab es 2008 um 5 getötete FußgängerInnen weniger als im
Jahr 2007 (-29%). In 7 Fällen waren PKWs in den Unfallhergang
involviert, in 3 Fällen LKWs und zweimal Straßenbahnen.
Weitere Maßnahmen im Verkehrssicherheitsbereich
Schicker verweist trotz seiner Freude über die sinkenden Zahlen
darauf, dass es keinen Anlass gibt sich damit zufrieden zu geben:
"Langfristige Zielsetzung bleibt für uns die im Masterplan Verkehr
festgeschriebene "Vision Zero" - keine Todesopfer im Straßenverkehr."
Um dies zu erreichen werden eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um
die Sicherheit für FußgängerInnen zu erhöhen. Wirksame
verkehrstechnische Einrichtungen sind beispielsweise Tempo 30 -
Zonen, Schutzwege bzw. rot umrandete Schutzwege im Zuge von
Schulwegen, Piktogramme als Bodenmarkierungen sowie entsprechend
angepasste Grünphasen bei Ampeln. Darüber hinaus stehen mit
Gehsteiganhebungen, der Errichtung von Fahrbahnteilern und
Gehsteigvorziehungen sowie Plateauanhebungen auch noch eine Reihe
baulicher Maßnahmen zur Verfügung.
Die genannten Maßnahmen werden bei allen Straßenneu- und
Umplanungen routinemäßig umgesetzt und bei Unfallstellen zielgenau
eingerichtet. "Besonders hervorheben möchte ich in diesem
Zusammenhang die wichtige Initiative der Wiener Schulwegpläne.
Nachdem bekannterweise Kinder im Straßenverkehr besonders gefährdet
sind, wollen wir mit diesen speziell erarbeiteten Plänen den Kindern
einen sicheren Weg in die Schule ermöglichen", betont der
Verkehrsstadtrat und ergänzt abschließend: "Natürlich werden wir auch
weiterhin den Wiener SeniorInnen unsere besondere Aufmerksamkeit
widmen. 5 Personen der 2008 zu Fuß tödlich Verunglückten waren
PensionistInnen. Dieser tragische Umstand unterstreicht wie wichtig
unser Engagement für die Verkehrssicherheit dieser Mobilitätsgruppe
gegenüber ist. Hierzu zählt nicht nur die Entschärfung von
Unfallhäufungsstellen oder eine entsprechende Ausleuchtung von
Kreuzungsbereichen, sondern auch die von uns unterstützten
Sicherheitsschulungen in SeniorInnen-Wohnhäusern." (Schluss) shm
Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
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Mag. Martin Schipany
Mediensprecher StR. DI Rudolf Schicker
Telefon: 01 4000-81416
E-Mail: martin.schipany.ms1@wien.gv.at
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