- 01.04.2009, 09:39:08
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AMA Marketing: Österreicher verspeisen rund um Ostern 50 Mio. Eier
Sichere heimische Herkunft wird vom AMA-Gütesiegel garantiert
Wien (AIZ) - Rund um Ostern verspeisen die Österreicher 50 Mio.
Eier, zwei Drittel davon werden im Lebensmittelhandel abgesetzt.
Besonders im ländlichen Raum ist das Selberfärben wieder im Trend.
Wer bei gefärbten Eiern auf hohe Qualität, heimische Herkunft und
strenge Kontrolle Wert legt, sollte auch hier auf das AMA-Gütesiegel
setzen. Die Eierbranche in Österreich ist seit dem Inkrafttreten des
Käfighaltungsverbots für Legehennen am 01.01.2009 in einer starken
Umbruchphase. 50% der Eier gehen in die Verarbeitung und Gastronomie.
Die Branche fordert daher eine Herkunfts- und Qualitätsdeklarierung
auch für Eier, die in diesen Bereichen verwertet werden.
Jeder Österreicher isst zu Ostern durchschnittlich sechs bis sieben
Eier
Laut Ernährungswissenschaftern ist es durchaus in Ordnung, zu
Ostern auch einmal einige Eier mehr zu essen. Ein Dotter deckt zwar
80% der empfohlenen täglichen Cholesterinzufuhr ab, doch weiß der
Organismus sehr gut damit umzugehen. Der Cholesterinspiegel verändert
sich bei gesunden Menschen kaum. Außerdem hat ein Ei die höchste
Proteinqualität, die ein einzelnes Lebensmittel überhaupt erreichen
kann, denn es liefert dem Körper essenzielle Aminosäuren in einem
ähnlichen Mengenverhältnis wie im Körpereiweiß des Menschen. Dazu
kommen wertvolle Mineralien und Spurenelemente wie Kalzium, Phosphor,
Magnesium, Kalium und Natrium, außerdem Eisen, Kupfer, Mangan, Zink,
Fluor und Jod - ganz zu schweigen von den Vitaminen der B-Gruppe, A,
D, E und K.
Selberfärben wieder gefragt
Rund um Ostern verspeisen die Österreicher/-innen etwa 50 Mio.
Eier. Etwa zwei Drittel davon werden dabei über den
Lebensmittelhandel abgesetzt, der Rest beispielsweise über
Direktvermarkter ab Hof und Bauernmärkte. Diese heimischen Eier
stammen fast ausschließlich aus Boden- und Freilandhaltung. Im
städtischen Umfeld werden die Eier vorzugsweise gefärbt gekauft, am
Land gehört das Selberfärben und Bemalen noch zu den praktizierten
Osterbräuchen. Der Markt bietet für diese Zielgruppe rein weiße Eier
an, die sich besonders gut bemalen lassen.
Vorsicht vor "Kuckuckseiern"
Die Einzel-Ei-Kennzeichnung, die beim Frischei viel über dessen
Herkunft erzählt, ist bei gefärbten Eiern in der Regel durch die
Farbschichte dahin. Also sind die Konsumenten auf die Angaben und
Auszeichnungen auf der Packung angewiesen. Schätzungsweise zwei
Drittel der gefärbten Ostereier, die in Österreich rund um Ostern
angeboten werden, kommen aus dem Inland.
Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt hierzulande schon seit
Jahren bei 236 Eiern. Etwa die Hälfte davon wird als Frischei
genossen, die andere Hälfte kommt in Verarbeitungsprodukten wie
Teigwaren, Brot und Mehlspeisen vor oder wird in der Gastronomie
verzehrt. Die Herkunft dieser "versteckten Eier" wird jedoch noch
kaum hinterfragt.
Ausgezeichnete Eier fürs Osterfest
Wer absolut sicher sein will, ein heimisches, "ausgezeichnetes"
Qualtitätsei unter der Farbschichte vorzufinden, kann dem
AMA-Gütesiegel auf der Eier-Verpackung vertrauen. Dieses
rot-weiß-rote Gütesiegel garantiert nachvollziehbare heimische
Herkunft, aber auch, dass die Eier in der Packung ausschließlich von
Hühnern aus Boden- oder Freilandhaltung stammen. Da sie nicht weit
gereist sind, ist hier nicht nur die Qualität, sondern auch die
Frische garantiert. Hennen, die ausgezeichnete AMA-Gütesiegel-Eier
legen, werden mit hochwertigem Mais und Getreide gefüttert. Außerdem
unterliegen diese Eier strengsten Hygienekontrollen. Ein
Gütesiegel-Ei ist also eine sichere Sache. Zur Färbung der
Austro-Eier werden ausschließlich lebensmittelechte Farben verwendet.
Eine dünne Baumharzschicht versiegelt dann alles. So sind diese Eier
vier Wochen bei Zimmertemperatur und mindestens sechs Wochen im
Kühlschrank haltbar.
Umbruchphase in der Eierbranche: Eigenversorgungsgrad sinkt
"Mit dem Käfigverbot für Legehennen, das mit 01.01.2009 in Kraft
getreten ist, haben in Österreich einige hundert Betriebe ihre
Tätigkeit eingestellt beziehungsweise den Generationenwechsel im
Betrieb zum Anlass genommen, zuzusperren. 74% der in Österreich
benötigten Eier kamen im Jahr 2008 aus dem eigenen Land. Doch dieser
Eigenversorgungsgrad ist deutlich im Sinken begriffen. Billige,
importierte Käfigeier für die Verwendung in Verarbeitungsprodukten -
immerhin 50% des Eiermarktes - verschärfen die Marktlage zudem",
berichtet der AMA-Manager für Eier und Geflügel, Rudolf Stückler.
"Die Geflügelwirtschaft und die Konsument(inn)en gleichermaßen
fordern deshalb die verpflichtende Kennzeichnung der Herkunft und
Haltungsform bei Lebensmitteln, die Eier beinhalten. Die AMA
Marketing hat deshalb eine entsprechende AMA-Gütesiegel-Richtlinie
für Eiverarbeitungsprodukte erarbeitet", so Stückler.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Mag. Hermine Hackl, Unternehmenskommunikation, Tel. 01/33151-404, Mobil 0664/837 61 78, E-mail: hermine.hackl@ama.gv.at DI Rudolf Stückler, MA-Manager für Fleisch, Fleischwaren, Eier und Geflügel, Tel. 01/33151-412, E-mail: rudolf.stueckler@ama.gv.at.
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