• 01.04.2009, 06:00:00
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Mann tut's - wenn Verhütung Männersache wird

Start der Initiative pro:vasektomie

Der Eingriff ist einfach, kurz und unkompliziert

Wien (OTS) - Auch wenn die Hormon-Verhütungsspritze für den Mann
bereits in wissenschaftlichen Tests erprobt wird, zeigt sich ein
unvermindert starker Trend: Die Vasektomie (Sterilisation des Mannes)
wird immer beliebter!

Alternativ zur "weiblichen", meist hormonellen Verhütung zeigen
sich immer mehr Männer für die Verhütung verantwortlich. Eine
Entwicklung, die hierzulande kaum zu stoppen ist. In Österreich geht
man von derzeit ca. 30.000 vasektomierten Männern aus - und es
werden immer mehr.

Eine heute gestartete Initiative des pro:woman Ambulatoriums mit
dem Titel "pro:vasektomie" spricht vor allem 35- bis 55-Jährige
Männer an - Information und Aufklärung sind das Ziel.

Weltweiter Trend zur Vasektomie

Die Vasektomie ist eine in Österreich seit den späten 80er Jahren
bekannte Verhütungsmethode, die neben Kondomen weltweit die
verbreitetste Verhütungsform für Männer ist.

Während die WHO im Jahr 2007 die Zahl der vasektomierten Männer
weltweit mit ca. 31 Millionen und einem Anteil von 10 % an der
Kontrazeption angibt, beträgt z. B. der Anteil in Deutschland nur ca.
2 %. Für Österreich liegen keine Daten vor. Die Vasektomie zählt zu
den privaten ärztlichen Leistungen und eine Aufzeichnung ist nicht
vorgesehen.

"Rechnet man jedoch die deutsche Rate auf Österreich um, wären
hierzulande bereits ca. 30.000 Männer vasektomiert" so Elke Graf,
Leiterin des Zentrums für Vasektomie im pro:woman Ambulatorium. Die
Tendenz ist steigend.

pro:woman hat 2.600 Männer online über ihre Einstellung zur
Verhütung und ihre Meinung zur Vasektomie befragt. Das
Durchschnittsalter der Männer, die sich 2008 einer Vasektomie bei
pro:woman unterzogen haben, liegt bei 41,2 Jahren.

Damit sind es eindeutig jene Männer, die großteils bereits Kinder
gezeugt haben bzw. in einer festen Partnerschaft leben.

Aussagen wie "Nach vier Kindern bin jetzt ich an der Reihe"
zeigen, dass es um eine echte Alternative zur "weiblichen" Verhütung
mit Pille & Co. geht.

Auch wirtschaftliche Gründe spielen bei manchen Paaren eine Rolle.
Vergleicht man die monatlichen Kosten für die Pille mit den Kosten
für eine Vasektomie, so hat sich die Vasektomie bereits nach rund
drei Jahren amortisiert.

"Bei einer Vasektomie werden die Samenleiter unterbunden. Da das
Ejakulat zu rund 95 % aus Prostataflüssigkeit und nur zu 5 % aus
Samenzellen besteht, hat der Eingriff keinen sichtbaren oder
spürbaren Einfluss auf den Samenerguss und keinerlei Auswirkung auf
die männliche Potenz und die sexuelle Lust. Auch die Funktion der
Hoden und damit der Hormonhaushalt im Körper des Mannes bzw. sein
Testosteronspiegel bleiben von einer Vasektomie völlig unberührt",
betont OA Dr. Norbert Häusler, Urologe bei pro:woman.

pro:vasektomie

Seit 1994 bietet das pro:woman Ambulatorium in seinem Zentrum für
Vasektomie Sterilisationen für Männer an. In dieser Zeit wurden rund
6.000 Vasektomien durchgeführt. Die Initiative "pro:vasektomie" soll
vor allem Männer über das Thema Sterilisation aufklären, aber auch
Paaren Informationen bieten, die ihre Familienplanung bereits
abgeschlossen haben und eine Alternative zu Pille & Co. suchen. Die
heute vorgestellte Internetplattform www.provasektomie.at und eine
neue Informationsbroschüre im "männlichen" Design sprechen vor allem
Männer an und schaffen Klarheit. Unterstützt wird die Aktion durch
einen Kinospot, der ab 3. April in allen Wiener Kinos läuft.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at .

Rückfragehinweis:
pro:woman Ambulatorium
Elke Graf
Tel.: 01-5129631-240
mailto:[email protected]
http://www.provasektomie.at; www.prowoman.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF

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