Finanzberater verlieren durch Finanzkrise Vertrauen vieler Kunden

Wien (OTS) - Zwei von drei Kunden von unabhängigen Finanzberatern haben durch Veranlagungsverluste ihr Vertrauen zum Berater verloren, so eine Untersuchung von NEW WAYS Finance Strategy Consulting und mindtake New Media Research.

Laut der Befragung von mehr als 500 Österreichern hat etwa jeder Dritte durch die Finanzkrise Geld mit Wertpapierveranlagungen verloren. Es liegt daher nahe, dass das Vertrauensverhältnis dieser Kunden zu ihrem Berater in vielen Fällen geschädigt wurde.

Finanzberater verlieren stärker an Vertrauen als Bankberater

So antworten 42% der Befragten, dass ihr Vertrauen zum Bankberater durch die Verluste gelitten habe. Bei Kunden von "unabhängigen" Finanz- und Vermögensberatern, z. B. AWD, DVAG oder OVB, sieht es noch schlimmer aus: Fast 2 von 3 Befragten meinen, dass sie nun weniger Vertrauen hätten und jeder zweite Kunde möchte sich zukünftig nicht mehr von seinem Finanz- oder Vermögensberater beraten lassen. Aber auch bei den Bankkunden ist es immerhin jeder vierte, der seinen Bankberater zukünftig meiden wird.

"Die Reputation der Finanzberater hat massiv gelitten. Ihr Wachstum, das wir in den letzten Jahren durch mehrere Studien belegen konnten, wird wohl stark gebremst werden," so Mag. Alexander Neumayer, Geschäftsführer von NEW WAYS. "Die Banken kommen zwar relativ besser weg, aber auch sie haben einige Hausaufgaben zu erledigen, um das Vertrauen vieler Kunden wieder zu erlangen."

NEW WAYS Finance Strategy Consulting ist ein Strategieberatungsunternehmen für Banken und Finanzdienstleister, spezialisiert auf Wachstumsstrategien, Kundenbeziehungsmanagement und Finanzproduktoptimierung.

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