FPÖ Steiermark präsentiert Lehrlingsoffensive

Wien (OTS) - Ein Pressegespräch der FPÖ Steiermark unterstrich die Dringlichkeit der Maßnahmen gegen die steigende Jugendarbeitslosigkeit: FPÖ-Landesparteiobmann NAbg Dr. Gerhard Kurzmann, FPÖ-Lehrlingssprecher NAbg Mario Kunasek, Gemeinderat Christoph Hötzl und der Vertreter des Verbandes freiheitlicher Gemeinderäte GR Peter Samt präsentierten die freiheitliche Lehrlingsoffensive für die Steiermark.

Der Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit macht sich auch in den aktuellen Zahlen des Arbeitsmarktservices (AMS) bemerkbar: Ende Februar waren über 5.000 junge Menschen auf der Suche nach einer Lehrstelle. Diese dramatische Situation spricht für sich - die freiheitliche Lehrlingsoffensive für die Steiermark soll diese Entwicklung mit sofortiger Wirkung einbremsen.

FPÖ-Lehrlingssprecher Kunasek versucht die Situation in der Steiermark transparenter zu machen: "Aktuell suchen 737 Jugendliche in der Steiermark eine Lehrstelle. 7.800 junge Menschen unter 25 sind arbeitslos, das bedeutet einen Anstieg um 44 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Da hilft auch das Schönreden der Bundes- und Landesregierung nichts!"

FPÖ-Landesparteiobmann Dr. Gerhard Kurzmann sieht die weitere, drohende Verschlechterung am Lehrlings- und Jugend-Arbeitsmarkt: "Da der Regierung die Zusammenarbeit mit Lehrlingsbeauftragtem Egon Blum offenbar nicht sehr viel wert war, sollte ein eigener Lehrlingsbeauftragter für die Steiermark eingesetzt werden." Dadurch könne laut Kurzmann auch die wünschenswerte Imageverbesserung für Lehrberufe herbeigeführt werden.

Die Forderungen der freiheitlichen Lehrlingsoffensive für die Steiermark liegen auf der Hand. GR Peter Samt fordert mehr Lehrstellen in Land und Gemeinden. Samt: "Momentan werden 125 Lehrlinge von Gemeinden ausgebildet - die Aktivitäten der Landesregierung in diesem Bereich sind grundsätzlich zu begrüßen, jedoch durchwegs unterdurchschnittlich! Die freiheitlichen Gemeinderäte werden in den nächsten Wochen entsprechende Anträge einbringen".

Christoph Hötzl vom Ring freiheitlicher Wirtschaftstreibender findet weitere Barrieren: "Gerade in Zeiten einer Finanz- und Wirtschaftskrise muss die Ausbildung von Lehrlingen in der Privatwirtschaft stärker honoriert werden. Da der Blum-Bonus - also eine monatliche Förderung von 400 Euro pro Monat und Lehrling -abgeschafft wurde, ging auch die Zahl von Lehrlingen im ersten Lehrjahr merkbar zurück!"

Kunasek verlangt deshalb: Übernahme der Ausbildungskosten von Staat und Land sowie Einführung einer Teilzeit-Lehre und Förderung sowie Finanzierung von Zusatzqualifikationen. Der steirische Landesparteisekretär schließt die Forderungen der freiheitlichen Lehrlingsoffensive mit den Worten: "Die Zukunft unserer Jugend muss uns etwas wert sein."

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