Stellungnahme der Unternehmensgruppe LENIKUS: Rechtmäßigkeit der Beweisfindung im Fall Modenapark 5,1030 Wien

Wien (OTS) - In der heutigen Krone Zeitung ("Mieter mit
versteckter Kamera ausspioniert") wird der Unternehmensgruppe LENIKUS vorgeworfen, dass diese bei der Videoüberwachung des Mieters des Objekts Modenapark 5, 1030 Wien, zu einer umstrittenen Methode gegriffen hätte.

Die vom Anwalt der Unternehmensgruppe LENIKUS gesetzten Maßnahmen wurden im Vergleichsfall sowohl vom Handelsgericht Wien als auch vom Oberlandesgericht Wien und vom Obersten Gerichtshof uneingeschränkt als gesetzeskonform bestätigt. (Die entsprechende Rechtssprechung kann bei Interesse gerne übersandt werden). Da der genannte Mieter laut einer an LENIKUS erteilten Information diese Wohnung gar nicht bewohnt, strebte LENIKUS eine somit rechtlich zulässige Kündigung des Mietverhältnisses an. Dies ist aus rechtlicher Sicht jederzeit möglich, da die Mietwohnung in diesem Fall nicht der Befriedigung eines dringenden Wohnbedürfnisses dient. Diese Tatsache muss jedoch von der klagenden Partei in ausreichendem Maße nachgewiesen werden. Der Anwalt von LENIKUS hat daher die Beziehung professioneller Hilfe in Form eines Detektivs angeordnet. Der Detektiv hat im Herbst/Winter 2007/2008 als schonendstes Mittel zur Feststellung der Beweislage die Anbringung einer Kamera am Flur gewählt sowie eine mehrwöchige Observation durchgeführt. Diese Vorgehensweise stellt eine absolut übliche und notwendige Art der Beweisfindung in der Immobilienbranche dar und wurde uneingeschränkt auch im bereits abgeschlossenen Gerichtsverfahren als gerechtfertigt angesehen. Angemerkt wird, dass die Beziehung von Detektiven bei Scheidungen, aber auch bei Fällen des vermuteten Versicherungsbetruges, bei Erbschaftsahngelegenheiten oder arbeitsrechtlichen Problemen etc. gang und gebe ist.

Das von LENIKUS im Jahr 2000 erworbene Objekt Modenapark 5 ist technisch und statisch in einem derart schlechten Allgemeinzustand, dass die Unternehmensgruppe ein Ansuchen zur Erteilung der Abbruchgenehmigung für den Altbestand bei den Behörden eingebracht hat. Ein konkretes Wohnhaus-Neubauprojekt, das auf der architektonischen Grundidee des ursprünglich geplanten Altbestandsumbaues aufbaut, befindet sich in Ausarbeitung.

"Wir möchten mit diesem Projekt einen Beitrag zur Revitalisierung bzw. Verschönerung dieses Stadtteils leisten. Anstelle eines statisch und bauphysikalisch völlig überalterten Gebäudes, bei dem die Energie de facto zum Fenster hinausgeheizt wird, möchten wir ein ansprechendes, modernes, energie- und ressourcenschonendes Passivhaus mit höchstem Wohnkomfort und niedrigsten Betriebskosten im Sinne aller schaffen", so Mag. Martin Lenikus, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe LENIKUS.

Generell bietet LENIKUS Mietern im Fall einer Sanierung oder eines Neubaus eine finanzielle Ausgleichszahlung, eine angemessene Ersatzwohnung mit vertretbarer Mietzinsbelastung und Übernahme von Übersiedlungskosten oder eine Zwischenwohnlösung während der Bauphase an.

Auch in diesem Fall ist LENIKUS - unabhängig vom ausstehenden Gerichtsurteil - jedenfalls bestrebt, eine für alle Parteien zufriedenstellende Lösung zu erarbeiten. Ein entsprechendes Vergleichsangebot wurde gestellt.

Über LENIKUS:

LENIKUS ist eine erfolgreiche Wiener Unternehmensgruppe, die sich mit der Entwicklung von Büro- und Handelsimmobilien, Wohnbauprojekten sowie Designhotels, Boardinghouses und als jüngstes Geschäftsfeld mit dem Wein- und Obstbau beschäftigt. Heute legt LENIKUS verstärkt seinen Schwerpunkt auf die Entwicklung von Designhotels und energetisch optimierten Wohnhäusern, die im Zentrum Wiens bzw. in Innenstadtnähe entstehen sollen.

www.lenikus.at

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