• 25.03.2009, 15:18:28
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FSG Wien-Wahlauftakt: Tumpel mahnt Verantwortung der Unternehmen ein

Es zählt ein jeder Euro und jeder Arbeitsplatz.

Wien (OTS) - Die Verantwortung für die jetzige Krise und steigende
Arbeitslosigkeit müsse klarer dargelegt werden: "Die
ArbeitnehmerInnen haben die Krise nicht verursacht und wollen sie
auch nicht bezahlen!", bekräftigte Herbert Tumpel, AK-Präsident und
FSG-Spitzenkandidat, anlässlich der Auftaktveranstaltung zur
Arbeiterkammerwahl, heute vor Gästen in Wien.

Es gelte jetzt, in Arbeitsplätze zu investieren, um eine sichere
Zukunft für die Beschäftigten zu gewährleisten. Unternehmen, die
Staatshilfe in Anspruch nehmen, sollten daher an eine Begrenzung der
Managergehälter, den Einsatz ihrer Gewinne für die Schaffung neuer
und vor allem für die Erhaltung bestehender Arbeitsplätze gebunden
sein.

Heute, 25. März 2009, startete mit der Auftaktveranstaltung zur
Arbeiterkammerwahl in Wien der Wahlkampf der Fraktion
Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen. Als hochkarätige Gäste
konnte die FSG u.a. Bürgermeister Michael Häupl, ÖGB-Präsident Erich
Foglar und die Erste Nationalratspräsidentin Barbara Prammer
begrüßen.

"Unternehmen, die Steuergelder bekommen, müssen Arbeitsplätze
erhalten! Es geht nicht darum, die Aktionäre zu retten, sondern die
Arbeitsplätze!", forderte Tumpel in aller Deutlichkeit. Es müsse mehr
Investitionen, vor allem in Ausbildung und Infrastruktur geben, um
die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen.

Empört zeigte sich Tumpel angesichts der aktuellen Lage am
Arbeitsmarkt über Zurufe aus Wirtschaft und Industrie, dass die
ArbeitnehmerInnen einen Lohnverzicht in Kauf nehmen sollen. "Wir
können das auf keinen Fall akzeptieren! Die Mieten oder das Essen
werden ja auch nicht billiger! Es zählt ein jeder Euro und jeder
Arbeitsplatz!", erklärte Tumpel. Den ArbeitnehmerInnen stehe hingegen
ein fairer Anteil an den erwirtschafteten Gewinnen zu, es könne kein
Austragen der Krise auf Kosten der ArbeitnehmerInnen geben.

Die Forderungen der FSG seien klar:

1.   Mehr Investitionen in Infrastruktur und Ausbildung!
2.   Eine Politik, die um jeden Arbeitsplatz kämpft!
3.   Gute Ausbildung und einen sicheren Beruf für junge Menschen!
4.   Bessere Aufstiegschancen für Frauen!
5.   Ein sozial gerechtes Steuersystem!
6.   Eine Politik, die dem Finanzmarkt strenge Regeln auferlegt!

Tumpel unterstrich, dass die Sozialdemokratischen
GewerkschafterInnen die einzig richtige Wahl bei der AK-Wahl seien.
"Die Fraktion der Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen sind die
starke Kraft, die es gerade in der Krise braucht, die Arbeitnehmer
schützt und für ein gerechteres System kämpft!", so Tumpel
abschließend.

Die Arbeiterkammerwahl in Wien findet von 5. - 18. Mai 2009 statt.

Webhinweis:
www.herberttumpel.at

Rückfragehinweis:
Fraktion der Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen
Tel: 0699 140 637 60

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