- 21.03.2009, 20:43:17
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Bundespräsident Fischer will Namen Fritzl nie mehr hören
Bei Besuch in Oberösterreich sprach er sich, falls notwendig, für Überschreiten der Maastricht-Kriterien aus
Linz (OTS) - Im Gespräch mit der Rundschau am Sonntag weist
Bundespräsident Heinz Fischer die Behauptung des Direktors im
Außenministerium in England, Peter Mikl, zurück, der gegenüber der
Rundschau am Sonntag meinte: "Wo Österreich draufsteht ist Holocaust,
Hitler und neuerdings auch Fritzl drin." Laut Fischer habe Österreich
international einen sehr guten Namen. Die Sache sei sauber
aufgearbeitet worden und "ich persönlich will diesen Namen überhaupt
nicht mehr hören", so der Bundespräsident. Er sprach sich in Bezug
auf die Wirtschaftskrise zudem dafür aus, dass ein höheres Defizit in
Kauf genommen wird, als es die Maastricht-Kriterien erlauben: "Das
Bemühen um ein hohes Maß an Beschäftigung, die Abwehr der Krise und
der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit sind noch wichtiger."
Rückfragehinweis:
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Mag. Thomas Winkler
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