- 20.03.2009, 10:42:00
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GRAS: Sigrid Maurer ist Spitzenkandidatin bei den ÖH-Wahlen!
Maurer fordert 800 Euro Mindestlohn bei Praktika, Feminismus in allen Studienplänen und 400 Mio. Euro mehr pro Jahr für Österreichs Unis!
Wien (OTS) - "Wir lassen nicht mit uns spielen und werden
Widerstand gegen die Pläne des Ministeriums leisten, sowie mit vollem
Einsatz für die Interessen der StudentInnen kämpfen", kündigt Sigrid
Maurer heute, Freitag, bei der Pressekonferenz der GRAS an. Die
24jährige Politikwissenschaftstudentin Maurer wird in diesem
Wahlkampf als Spitzenkandidatin der GRAS die laute, linke Stimme der
StudentInnen sein.
Das Motto "Lass nicht mit dir spielen" zieht sich durch alle drei
Schwerpunktthemen der GRAS: Faire Praktika, Freie Bildung und
Feminismus. "StudentInnen machen durchschnittlich drei Praktika -
mindestens eines davon unbezahlt, alle meist ohne Arbeitsvertrag und
ohne Versicherung", so Maurer. "Wir alle sind von der miserablen
Situation von Praktika betroffen, daher fordert die GRAS sozial- und
arbeitsrechtliche Mindeststandards, sowie einen Mindestlohn von 800
Euro monatlich."
"Wissenschaftsminister Hahn hat unsere Bildung verzockt: Die
finanzielle Situation der Unis ist heute katastrophal", sagt Maurer.
"Bildung wird zunehmend von der Wirtschaft abhängig gemacht,
Hochschulen werden wie Unternehmen geführt. Die GRAS lässt aber nicht
mit der Bildung spielen." Maurer fordert daher: "Abschaffung aller
Zugangsbeschränkungen, Erhöhung der AkademikerInnenquote von 18 auf
27 Prozent und 400 Millionen Euro mehr pro Jahr für Österreichs
Hochschulen."
"Wir wollen die männliche Vorherrschaft auf den Universitäten
brechen", so Maurer weiter. "Denn Gleichberechtigung ist zwar
rechtlich verankert, die Realität sieht aber anders aus: Frauen
verdienen um 25 Prozent weniger als Männer und Spitzenpositionen zu
erreichen ist für Frauen kaum möglich." Daher fordert die GRAS einen
Frauenanteil von 50 Prozent auf allen Ebenen und in
Entscheidungsgremien der Universitäten sowie eine die Verankerung von
feministischer Theorie in allen Studienplänen.
Darüber hinaus kündigt Maurer an, alle rechtlichen Schritte gegen
E-Voting auszuschöpfen: "StudentInnen werden als Versuchskaninchen
für ein demokratiegefährdendes Experiment missbraucht - für die GRAS
ist das untragbar".
Rückfragehinweis:
GRAS-Grüne & Alternative StudentInnen, Flora Eder GRAS-Pressesprecherin, [email protected], 0650/3301782, www.gras.at
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