GRAS: Sigrid Maurer ist Spitzenkandidatin bei den ÖH-Wahlen!

Maurer fordert 800 Euro Mindestlohn bei Praktika, Feminismus in allen Studienplänen und 400 Mio. Euro mehr pro Jahr für Österreichs Unis!

Wien (OTS) - "Wir lassen nicht mit uns spielen und werden
Widerstand gegen die Pläne des Ministeriums leisten, sowie mit vollem Einsatz für die Interessen der StudentInnen kämpfen", kündigt Sigrid Maurer heute, Freitag, bei der Pressekonferenz der GRAS an. Die 24jährige Politikwissenschaftstudentin Maurer wird in diesem Wahlkampf als Spitzenkandidatin der GRAS die laute, linke Stimme der StudentInnen sein.

Das Motto "Lass nicht mit dir spielen" zieht sich durch alle drei Schwerpunktthemen der GRAS: Faire Praktika, Freie Bildung und Feminismus. "StudentInnen machen durchschnittlich drei Praktika -mindestens eines davon unbezahlt, alle meist ohne Arbeitsvertrag und ohne Versicherung", so Maurer. "Wir alle sind von der miserablen Situation von Praktika betroffen, daher fordert die GRAS sozial- und arbeitsrechtliche Mindeststandards, sowie einen Mindestlohn von 800 Euro monatlich."

"Wissenschaftsminister Hahn hat unsere Bildung verzockt: Die finanzielle Situation der Unis ist heute katastrophal", sagt Maurer. "Bildung wird zunehmend von der Wirtschaft abhängig gemacht, Hochschulen werden wie Unternehmen geführt. Die GRAS lässt aber nicht mit der Bildung spielen." Maurer fordert daher: "Abschaffung aller Zugangsbeschränkungen, Erhöhung der AkademikerInnenquote von 18 auf 27 Prozent und 400 Millionen Euro mehr pro Jahr für Österreichs Hochschulen."

"Wir wollen die männliche Vorherrschaft auf den Universitäten brechen", so Maurer weiter. "Denn Gleichberechtigung ist zwar rechtlich verankert, die Realität sieht aber anders aus: Frauen verdienen um 25 Prozent weniger als Männer und Spitzenpositionen zu erreichen ist für Frauen kaum möglich." Daher fordert die GRAS einen Frauenanteil von 50 Prozent auf allen Ebenen und in Entscheidungsgremien der Universitäten sowie eine die Verankerung von feministischer Theorie in allen Studienplänen.

Darüber hinaus kündigt Maurer an, alle rechtlichen Schritte gegen E-Voting auszuschöpfen: "StudentInnen werden als Versuchskaninchen für ein demokratiegefährdendes Experiment missbraucht - für die GRAS ist das untragbar".

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