Außenminister Spindelegger soll Fritz Neugebauer als ÖAAB-Chef nachfolgen

Oberösterreichs Landesobmann Hiesl will Geschäftsführer-Lösung verhindern

Wien (OTS) - Wie die Rundschau am Sonntag in ihrer
Internet-Ausgabe www.rundschau.co.at berichtet, wollen die Länderorganisationen des ÖAAB Außenminister Michael Spindelegger zum Nachfolger von Fritz Neugebauer küren. Neugebauer hatte heute angekündigt, im Laufe dieses Jahres seine Funktion als Chef des Arbeitnehmerbundes der ÖVP zu übergeben. Der Rückzug von Neugebauer erfolgt nicht freiwillig, der Druck aus den Ländern war zuletzt stark gestiegen. Grund: Der Bundes-ÖAAB sei in der Tagespolitik zu wenig spürbar, es sei Zeit für einen Neubeginn, so der oberösterreichische ÖAAB-Landesobmann Franz Hiesl. Für ihn "ist Spindelegger ein exzellenter Kandidat, der bewiesen hat, dass er die Politik versteht und der sich als Außenminister ein hohes Ansehen erworben hat".

Hiesl hält den jetztigen Zeitpunkt richtig für einen Wechsel und für die völlige Erneuerung des ÖAAB, davon seien alle Länderorganisationen überzeugt. Er will in jedem Fall eine Geschäftsführer-Lösung für die neue Führung des ÖAAB verhindern. Hiesl glaubt, dass es für Neugebauer auch die letzte Periode im Parlament sei.

Außenminister Spindelegger ist derzeit wie Hiesl ein Stellvertreter Neugebauers und auch Landesobmann in Niederösterreich.

Neben Spindelegger werden auch ÖAAB-Generalsekretär Werner Amon Ambitionen auf den Bundesobmann-Posten nachgesagt, in ÖAAB-Kreisen gilt jedoch Spindelegger als "99-prozentiger" Nachfolger Neugebauers.

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