Obernosterer: SPÖ und ÖBB riskieren Betriebsstandorte im Gailtal

Ohne Bahn sind Gailtaler Betriebe und Arbeitsplätze in Gefahr. NR Obernosterer in Gesprächen mit Infrastrukturministerium.

Klagenfurt (OTS) - "Es wäre eine Katastrophe für die Betriebe und die hunderten Arbeitsplätze im Gailtal, wenn die ÖBB den Güterverkehr tatsächlich einstellen würde", sagt heute Nationalratsabgeordneter Gabriel Obernosterer zu den angekündigten Einstellungsplänen der ÖBB. Bekanntlich soll der Güterverkehr von Kötschach-Mauthen bis Hermagor eingestellt werden. Setzen die SPÖ und die ÖBB diese Pläne um, seien laut Obernosterer die Standorte der Firmen und hunderte Arbeitsplätze im Gailtal gefährdet.

Er, habe jedenfalls sofort Kontakt mit dem Infrastrukturministerium aufgenommen und lade demnächst zu einem Bahngipfel im Gailtal ein. Betriebe, Politik und ÖBB werden daran teilnehmen, um die Notwendigkeit des Gütertransportes mit der Bahn im Gailtal zu klären. "Keiner der Betriebe hat bis heute eine Information über die Einstellungs-Pläne erhalten. Ganz im Gegenteil: Derzeit wird sogar über neue Anschlüsse für bestimmte Betriebe verhandelt", weiß Obernosterer.

"Dass die Betriebe in den ersten Wochen dieses Jahres weniger Holz geliefert haben, liegt auf der Hand. Die ÖBB soll logisch denken. Bei diesen Schneemassen war keine Holzbringung möglich", ist Obernosterer über das Unverständnis bei der ÖBB entrüstet. Besonders betroffen sind die Firmen Lederer, Thurner, Hasslacher und Eco.

Außerdem wäre für die ÖBB wesentlich mehr Kapazität möglich, wenn die derzeitige Rundholz-Verladerampe in Kötschach in eine allgemeine Rampe umgebaut würde. "Dann könnten nicht nur Rund-Holz sondern auch Schnittholz und andere Güter transportiert werden. Ohne Bahn ist die Gailtaler Wirtschaft aufgeschmissen. Die Transporte per LKW bedeuten ungeheure Mehrkosten für die Firmen, gefährden Arbeitsplätze und eine enorme Belastung für die Umwelt sowie zusätzliche Gefahren auf der Gailtalstraße", gibt Obernosterer zu bedenken.

Eine parlamentarische Anfrage, wie BZÖ-Scheuch sie ankündigt, liege von Obernosterer selbst längst im Parlament. "Scheuch hat wohl vergessen, dass der BZÖ-Landeshauptmann auch Verkehrsreferent des Landes ist und die Augen wieder einmal zu macht", hält Obernosterer fest. (Schluss)

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