ÖAAB-Tamandl: Zuviel Rot in der Wiener AK, mehr Kontrolle durch schwarze ArbeitnehmerInnenvertreter

Wahlkampfauftakt von ÖAAB-FCG zur Wiener AK-Wahl

Wien (ÖAAB Wien) - "Die Wiener Arbeiterkammer muss sich endlich wieder ihren Kernaufgaben widmen und weniger ein parteipolitisches Anhängsel der SPÖ sein", so NR Gaby Tamandl, Spitzenkandidatin der Fraktion ÖAAB-Christliche Gewerkschafter zum Wahlkampfauftakt. Als gesetzliche Interessensvertretung, so Tamandl, habe die AK die Aufgabe, rasch und unbürokratisch allen ihren Mitgliedern zur Verfügung zu stehen. Die Rolle der Wiener AK, gerade in der Zeit der ÖVP-geführten Regierung, war skandalös. Deren Apparat arbeitete als Vorfeldorganisation der SPÖ nur parteipolitisch und gegen die ÖVP, ohne jedoch irgendein Gegenmodell zu haben.

VOR-Entlastungsticket Schwerpunkt der ÖAAB-Kampagne, so Tamandl, werde die Forderung nach einem Entlastungsticket im VOR-Bereich um 100 Euro/Jahr sein, die verstärkte steuerliche Absetzbarkeit der beruflichen Aus- und Weiterbildung - auch für Unternehmen - sowie die Sicherung der Betriebspensionen. "Unser Wahlprogramm ist ein Angebot an den Mittelstand im Angestelltenbereich, der durch die jetzige Steuerreform zwar entlastet, aber noch immer Träger des Steueraufkommens ist", so die Steuerexpertin Tamandl.

AK muss aktiver für seine Mitglieder eintreten Ihr Ziel sei es, die AK wieder für große Teile von Arbeitnehmerschichten interessant zu machen: "Gerade die Rolle der Wiener AK bei den Gebührenerhöhungen der Gemeinde Wien auf Strom, Wasser und Gas, habe sehr viele AK-Mitglieder enttäuscht, weil Präsident Tumpel und sein Team die Abzocke der Wiener Stadtregierung nicht nur dulde, sondern sogar unterstütze", so Tamandl. Aus Sicht des ÖAAB, ein sozialpolitischer Wahnsinn, da sich die Gemeinde Wien auf Kosten der Wiener Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein Körberlgeld 'verdiene', da es in diesen Bereichen bereits eine Überdeckung durch die Einnahmen gäbe.

Kontrollrechte erweitern "Die Fraktion 'ÖAAB-Christliche Gewerkschafter' war bereits in den letzten Jahren ein aktiver Part in der Arbeitnehmervertretung, es gehe jetzt darum stärker zu werden, um in der AK die Kontrollrechte zu stärken und damit die Arbeiterkammer wieder näher zu ihren Mitgliedern, den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, zu bringen. Da hat Rote Parteipolitik sicherlich keinen Platz, die AK ist auch für Nichtsozialdemokraten da", so Tamandl abschließend.

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