• 18.03.2009, 11:15:35
  • /
  • OTS0111 OTW0111

Mailath: Dachgleiche bei "Palais Kabelwerk"

Bevölkerungsnahes Kulturzentrum für Süden Wiens errichtet

Wien (OTS) - Stadt und Kultur gehen in Wien bei der
Stadtentwicklung Hand in Hand: Im neuen Stadtteil auf dem Gelände der
ehemaligen Kabel- und Drahtwerke AG in Meidling wurden nicht nur fast
tausend Wohnungen, Büros und Geschäfte errichtet, sondern in den
letzten Monaten auch das "Palais Kabelwerk" gebaut. Damit bekommt der
Süden Wiens ein neues bevölkerungsnahes Kulturzentrum. Heute,
Mittwoch, fand die Dachgleichenfeier für den neuen Kulturbau mit
Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny, der Meidlinger
Bezirksvorsteherin Gabriele Votava, den Betreibern des "Palais
Kabelwerk" Kurt Sedlak und Erich Sperger sowie dem Geschäftsführer
der Kabelwerk Bauträger GmbH Peter Fleissner statt.****

"Mit der Errichtung des 'Palais Kabelwerk' entsprach die Stadt
Wien dem Wunsch der an der Entwicklung beteiligten Bevölkerung nach
einem offenen, experimentellen und kommunikativen Raum, mit
niederschwelligem Zugang für verschiedenste kulturelle Initiativen,
für Anraineraktivitäten und Kooperationen mit dem Bezirk", so
Mailath. Für den Kulturstadtrat ist der fertig gestellte Rohbau ein
neuerlicher Beleg dafür, dass die Stadt Wien auch in wirtschaftlich
schwierigen Zeiten weiterhin in das kreative Potenzial dieser Stadt
investiert.

Fünf Millionen Euro für Neubau und Betrieb bis 2013

Die Stadt Wien stellt für den Neubau inklusive einer
entsprechenden Grundausstattung 3,4 Millionen Euro zur Verfügung. Für
den laufenden Betrieb bis 2013 werden weitere 1,6 Millionen Euro
bereitgestellt.

Die sehr kurze Bauzeit betrug ein halbes Jahr. Die
Fertigstellung des Gebäudes ist für Ende Mai geplant. Danach erfolgt
über die Sommermonate ein interner und halböffentlicher Probebetrieb
durch die Standortbetreiber, bevor dann im Herbst 2009 der reguläre
Spielbetrieb aufgenommen wird.

Die inhaltliche und konzeptionelle Planung erfolgt durch Kurt
Sedlak und Erich Sperger, die bereits als Betreiber der IG Kabelwerk
viele Jahre sehr erfolgreich die kulturelle Zwischennutzung im
Kabelwerk durchgeführt haben. Sie sehen sich nicht als Intendanten,
sondern als Dienstleister für die vielfältigen Kreativpotenziale der
Stadt und wollen dafür unterstützend die vorhandenen Ressourcen in
allen Bereichen bereitstellen: "Wir betrachten das 'Palais Kabelwerk'
als Wegweiser ins 21. Jahrhundert, wobei Kreativität und Phantasie
als Motor für einen strukturellen Neubeginn in der Kulturvermittlung
fungieren sollen", betonen die Standortbetreiber.

"Die am Kabelwerk seit Jahren bestens funktionierende,
kulturelle Zwischennutzung hat dem Standort seinen eigenen Reiz
verliehen. Dass diese Nutzung kraft verschiedenster Anstrengungen
nunmehr zu einer eigenständigen Institution geworden ist, ist überaus
erfreulich und stellt den Lohn des gemeinsamen Bemühens dar", freut
sich auch die Meidlinger Bezirksvorsteherin Gabriele Votava.

Für den Geschäftsführer der Kabelwerk Bauträger GmbH. Ing. Peter
Fleissner stellt die Errichtung des Palais Kabelwerk eine
Bereicherung des gesamten Wohnstandortes Kabelwerk dar. "Die von uns
als Bauträger bereits unterstützte kulturelle Zwischennutzung des
Altbestandes wird dadurch erfolgreich weitergeführt und macht das
Konzept 'Kabelwerk - ein Stück Stadt' wieder einmal zu einer ganz
besonderen Stadtintarsie", so Fleissner.

Architektur unterstreicht Offenheit

Die Dachgleiche ist für BauarbeiterInnen wie Bauherren seit je
her ein Fest der Freude über ein gelungenes Bauwerk. Im Fall des
künftigen kulturellen Stadtlabors 'Palais Kabelwerk' wurde das
traditionelle Richtfest zusätzlich noch zu einem Richtungsfest. Die
Philosophie des neuen Kulturzentrums als offener kommunikativer
Experimentierraum für das kreative Potenzial der Stadt wird nämlich
bereits in der Architektur des Rohbaus sichtbar. Zwei voneinander
unabhängig bespielbare Mehrzwecksäle, eine groß angelegte
Funktionsterrasse mit Buffet und Besucher-Lounge sowie drei großzügig
bemessene "artist in residence" Bereiche, ergänzt durch entsprechende
Nebenräume für KünstlerInnen und Publikum, lassen eine Vielzahl von
künftigen Nutzungsformen zu. Unterschiedliche Formate vom Konzert bis
zur Literaturlesung werden im gleichen Haus zur gleichen Zeit möglich
sein. Die angestrebte Offenheit und Niederschwelligkeit der
Kultureinrichtung wird architektonisch durch die große Freitreppe
unterstrichen, welche vom sogenannten Kulturhof auf die Terrasse im
zweiten Obergeschoß führt und geradezu eine Einladung zum "Raufgehen"
ist. Natürlich ist diese Terrasse auch mit einem behindertengerechten
Lift erreichbar. Doch nicht nur Menschen mit körperlicher
Behinderung, auch jene, die aus anderen Gründen an der Teilnahme an
kulturellen und künstlerischen Prozessen gehindert werden, sollen im
"Palais Kabelwerk" hindernisfrei die Möglichkeit zur Teilnahme und
Entfaltung erhalten.

(Schluss) rie

Achtung: Zu dieser Meldung ist in den kommenden Stunden eine
Bildberichterstattung geplant. In einer OTS-Aussendung wird auf die
online-Abrufbarkeit noch hingewiesen.

Rückfragehinweis:

PID-Rathauskorrespondenz:
   www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
   Mag. Gerlinde Riedl
   Mediensprecherin StR. Dr. Andreas Mailath-Pokorny
   Telefon: 01 4000-81854
   E-Mail: gerlinde.riedl@wien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel