Wasserversorgung für liberalisierten Markt ungeeignet

Weltwasserforum warnt vor globaler Wasserkrise

Bregenz (VLK) - Auf dem Weltwasserforum 2009 in Istanbul warnen Experten vor einer globalen Wasserkrise, die auch Europa treffen werde. Wasserlandesrat Dieter Egger rechnet deshalb erneut mit dem Wunsch nach einer Liberalisierung des Wassermarktes und warnt: "Die Wasserversorgung als Bestandteil der Daseinsvorsorge ist Aufgabe der öffentlichen Hand. Nur so ist sichergestellt, dass die Wasserreserven sorgsam bewirtschaftet, zum Wohl der Menschen im Lande eingesetzt und für kommende Generationen bewahrt werden."

Das Land Vorarlberg hat sich diesen Zielen verschrieben und seit 1965 rund 1,4 Milliarden Euro für Wasserversorgung und Abwasserreinigung investiert. Der enorme Aufwand, dürfe nicht aufs Spiel gesetzt werden, nur um einen liberalisierten Markt zu bedienen, stellt Landesrat Egger fest: "Es kann nicht so sein, dass andere Länder an den eigenen Ressourcen Raubbau betreiben und dann auf die Ressourcen ihrer Nachbarn schielen."

Wasser ist ein Bodenschatz, der in Zukunft noch weiter an Wert gewinnen wird. Seine Bewirtschaftung muss deshalb immer mit Blick auf die Interessen und Bedürfnisse der Vorarlberger Bevölkerung erfolgen, so Landesrat Egger abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20137
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL0007