• 17.03.2009, 09:30:00
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Allianz führt erstes privates Arbeitslosengeld in Österreich ein

Wien (OTS) - Welcher Job ist wirklich noch sicher? Die
Arbeitslosigkeit stieg im Februar 2009 um 23,7 Prozent im Vergleich
zum Vorjahresmonat. Dieser Trend wird anhalten, prognostizieren
Wirtschaftsforscher: Die Beschäftigtenquote wird weiter sinken,
gleichzeitig wird die Arbeitslosenrate steigen. Vor diesem
Hintergrund bietet nun die Allianz die erste umfassende private
Arbeitslosigkeitsversicherung in Österreich an. Das Angebot richtet
sich an mehr als eine Million Kunden der Allianz.

Oberösterreich Spitzenreiter bei Zunahme der Arbeitslosigkeit

Ende Februar 2009 lag die Arbeitslosenrate in Österreich nach
nationaler Berechnung bei 8,3 Prozent. Im internationalen Vergleich
weist Österreich zwar den "zweitbesten" Wert nach den Niederlanden
auf, die Entwicklungen sind jedoch alarmierend. In den Bundesländern
Oberösterreich und Salzburg betrug die Steigerung gegenüber dem
Februar 2008 mehr als 40 Prozent. In den westlichen (Vorarlberg,
Tirol) sowie in den südlichen Bundesländern (Kärnten, Steiermark)
stieg die Arbeitslosigkeit um rund 30 Prozent. Der Osten ist in
Relation etwas weniger stark betroffen: Niederösterreich verzeichnete
einen Zuwachs von 24,7 Prozent, Burgenland 17,8 Prozent und Wien 7,4
Prozent.

Alle Bildungsschichten betroffen

Vergleicht man bundesweit unterschiedliche Altersgruppen, so zeigt
sich, dass Jugendliche unter 25 Jahren (+ 35,9 Prozent) am stärksten
betroffen sind; die Zahl der über 50-jährigen Arbeitslosen stieg im
Vergleich zum Februar 2008 um 17,0 Prozent. Auch höher gebildete
Arbeitnehmer bleiben von dieser besorgniserregenden Entwicklung nicht
verschont. Die Steigerung der Arbeitslosigkeit liegt bei Personen mit
Pflichtschulabschluss bei 18,6 Prozent, bei Personen mit höherer
Schulbildung bei 16,4 Prozent. Um 15,1 Prozent stieg der Anteil der
arbeitslosen Akademiker.

Weitere Zunahme befürchtet

Für 2009 prognostiziert das Arbeitsmarktservice eine weitere
Zunahme der gemeldeten Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt um rund
65.000 Personen. Die negative Entwicklung zeigt sich auch bei der
Beschäftigtenstatistik: Nach ersten Schätzungen des
Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK)
wird die Zahl der unselbständig Beschäftigten Ende Februar erstmals
seit April 2002 rückläufig sein.

54 Prozent sind besorgt über die Arbeitsmarktsituation und rechnen
mit spürbaren Auswirkungen auf ihr persönliches Leben. Dies geht aus
einer repräsentativen Umfrage hervor, die die Allianz in
Zusammenarbeit mit GfK durchführen ließ. Jeder Dritte fürchtet eine
negative Kaufkraftentwicklung, jeder Vierte hat bereits konkrete
Angst vor Jobverlust.

Einkommensverlust darf die Sicherheit nicht gefährden

Zahlreiche Betroffene sind im Falle der Arbeitslosigkeit nicht
mehr in der Lage, allen ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.
Der Einkommensverlust bedeutet für viele, dass sie ihren privaten
Konsum einschränken und ihre Ausgaben senken müssen. Im Zuge von
Einsparungen werden mitunter auch Versicherungen storniert. "Hier
sollte man nicht an der falschen Stelle sparen", warnt Dr. Johann
Oswald, in der Allianz verantwortlicher Vorstand für Marketing und
Customer Relationship Management. "Ein solider Versicherungsschutz
ist gerade in harten Zeiten notwendig und unverzichtbar. Wer wirft
schon, wenn’s stürmisch wird, seine Rettungsringe über Bord?" Wenn in
dieser ohnehin schon prekären Situation noch ein größerer Schaden an
der Wohnung oder am Auto hinzukomme, könne das zu einem finanziellen
Engpass und vielleicht sogar zur Existenzgefährdung führen.

Allianz Arbeitslosengeld

Vor diesem Hintergrund bietet nun die Allianz die erste umfassende
private Arbeitslosigkeitsversicherung in Österreich an. Das Allianz
Arbeitslosengeld soll in erster Linie den laufenden
Versicherungsschutz abdecken, wenn der Kunde seinen Job verliert. In
diesem Fall zahlt die Allianz mit dem vereinbarten Betrag die
Versicherungsprämien für ihn weiter, und die Verträge bleiben in
vollem Umfang aufrecht. So muss der Kunde trotz der
Einkommenseinbußen nicht an seiner Sicherheit sparen oder den Aufbau
der privaten Altersvorsorge unterbrechen. "Für uns steht die
finanzielle Sicherheit unserer Kunden im Mittelpunkt", betont Oswald.
"Kern unserer Philosophie ist: Wir kümmern uns um unsere Kunden."

Finanzielle Sicherheit für jeden Arbeitnehmer

Das Allianz Arbeitslosengeld kann jede Person abschließen, die in
einem ungekündigten, unbefristeten Dienstverhältnis steht und eine
oder mehrere Versicherungsverträge bei der Allianz hat. Der Kunde
kann in 50er-Schritten ein Arbeitslosengeld von bis zu monatlich 500
Euro wählen. Bei unverschuldeter Arbeitslosigkeit wird der
vereinbarte Betrag bis zu einer Dauer von zwölf Monaten ausgezahlt
(statistisch gesehen dauert die durchschnittliche Jobsuche 86 Tage).
Die Prämien für das Allianz Arbeitslosengeld sind sehr attraktiv: Für
eine monatliche Auszahlung von 250 Euro kostet die Prämie
beispielsweise 9,90 Euro im Monat.

Dr. Oswald: "Die Krise verlangt nach neuen Antworten. Diese
Innovation ist mehr als eine wertvolle Ergänzung zu den
Versicherungsprodukten - sie ist eine weitere wichtige Lösung für ein
Problem, das unsere Kunden bedroht. Das Allianz Arbeitslosengeld ist
in dieser Form einzigartig in Europa und entspricht genau dem
Kundenbedarf von heute."

Rückfragehinweis:

Josef Glatzl, MAS
   Unternehmenskommunikation 
   Allianz Gruppe in Österreich
   Hietzinger Kai 101-105, 1130 Wien
   Tel.: 01/87807 - 80690
   Fax: 01/87807 - 40261 
   E-Mail: [email protected]
   Internet: www.allianz.at

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