ÖH: Erste Ergebnisse zeigen Unsinn der Studiengebührenregelung, komplette Abschaffung einzig sinnvolle Lösung

Murks vom September 08 führt zu Chaos und Geldvernichtung

Wien (OTS) - Die Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft (ÖH) sieht sich durch die heute veröffentlichten ersten Ergebnisse zur Administration der Studiengebühren-Befreiungsgründe in ihren Vermutungen bestätigt. "Es zeigt sich, dass trotz der umfassenden Informationsarbeit der ÖH und der Universitäten noch immer viel Unklarheit und Verwirrung über die momentane Regelung existiert. Darüber hinaus darf nicht vergessen werden, dass die vielen Anträge auf Befreiung auch bearbeitet werden müssen. Die Verwaltung dieses Aufwands verschlingt Unsummen, das Geld wäre statt sinnlos in der Bürokratie zu versickern wesentlich besser in der Lehre aufgehoben. Wenn man von Anfang an auf unseren Ratschlag gehört hätte, müssten wir uns jetzt nicht mit dieser verkorksten Situation herumschlagen. Die Parlamentarier müssen die notwendigen Konsequenzen daraus ziehen und der Geldvernichtung von Studierenden-und Steuergeldern in der Universitätsbürokratie ein Ende bereiten.", kritisiert ÖH-Vorsitzender Al-Mobayyed.

Weiters betont die ÖH, dass die Diskriminierung der FH-Studierenden beendet werden muss. "Die Schlechterstellung der FH-Studierenden bei den Studiengebühren ist ungerechtfertigt und hat zur Folge, dass FHs im Vergleich zu UNI und PH einen erheblichen Nachteil in der Attraktivität erleiden. Wir fordern daher die endgültige Abschaffung der Gebühren für alle Studierende an UNIs, FHs und PHs.", so Al-Mobayyed abschließend.

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