• 15.03.2009, 12:41:01
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Amon begrüßt vernünftige Rolle des Sozialministers Hundstorfer

Krise kann nur gemeinsam gemeistert werden

Wien, 15. März 2009 (ÖVP-PK) ÖVP-Sozialsprecher und Klubobmann-
Stellvertreter Werner Amon begrüßt heute, Sonntag, die „vernüftige
Rolle, die Sozialminister Hundstorfer in der aktuellen Diskussion
um die Erhöhung der Arbeitszeit der Lehrer im Klassenzimmer
einnimmt“. Diese pragmatische Rolle, die Hundstorfer in der
heutigen „ORF-Pressestunde“ unter Beweis gestellt hat, ist auch das
einzig richtige, nämlich „an den Verhandlungstisch zurückzukehren
und gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten“, so Amon.
„Wirtschaftsminister Mitterlehner und Hundstorfer selbst sind mit
gutem Beispiel vorangegangen und haben 50 Stunden verhandelt, um
dann eine Stunde den Medien die Lösung zu präsentieren. Schmied
hält es derzeit eher umgekehrt, verhandelt eine Stunde und gibt 50
Stunden Interviews“, so der ÖVP-Sozialsprecher. ****

„Die Kurzarbeit ist in Zeiten der Krise die relativ beste
Möglichkeit, Beschäftigte zu halten und nicht in die
Arbeitslosigkeit abdriften zu lassen“, betont Amon und erinnert die
Unterrichtsministerin: „Während viele Menschen unter Lohnverzicht
weiter arbeiten, erfindet Schmied ein Programm, wo sie Menschen
zwingt, mehr zu arbeiten. Kreativere Modelle wären ein Gebot der
Stunde, wie sie schon oft verlangt wurden. Die Methode eine gesamte
Berufsgruppe durch permanente Neuankündigungen per Medien zu
verunsichern, ist falsch“, so Amon.

Unterstützenswert sieht Amon die Bemühungen Hundstorfers im
Bereich der bedarfsorientieren Mindestsicherung und hält eine
Umsetzung im Laufe des Jahres 2010 für realistisch. „Schließlich
bedeutet diese Maßnahme einen Eingriff in die jetzige Sozialhilfe
der Länder. Dies kann auch nur im Einvernehmen mit den Ländern
passieren“, so der ÖVP-Sozialsprecher.

„Es ist in Zeiten der weltweiten Krise wichtig, den Menschen zu
beweisen, dass man gemeinsam Lösungen zur Bewältigung der Krise
findet. Deshalb sind Gespräche wichtig, um gemeinsam die Krise zu
meisten und den Menschen helfen“, so Amon abschließend.

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

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