• 13.03.2009, 13:55:53
  • /
  • OTS0231 OTW0231

Bankgeheimnis: Ja zu Schutz der Privatsphäre - Nein zu Missbrauch

Leitl sieht in Plänen von Finanzminister Pröll konstruktiven Schritt - "Österreich war schon bisher keine Oase für Steuerflüchtlinge"

Wien (PWK192) - "Die von Finanzminister Josef Pröll präsentierten
Klarstellungen zum österreichischen Bankgeheimnis sind ein
konstruktiver Beitrag, um die internationale Finanzmarkt-Debatte zu
versachlichen. Die bisherigen Vorbehalte der OECD und einiger
EU-Staaten sollten damit ausgeräumt sein. Österreich war schon bisher
keine Steueroase für Steuerflüchtlinge - so wird etwa für
ausländische Einlagen die anfallende Kapitalertragssteuer eu-konform
an das jeweilige Herkunftsland überwiesen. Wenn künftig ausländischen
Behörden Bankkonten geöffnet werden, wenn es einen begründeten bzw.
einen dringenden Verdacht auf Steuervergehen gibt, so ist dies
gemeinsam mit ähnlichen Plänen der Schweiz oder von Belgien und
Luxemburg ein weiterer Schritt für mehr Transparenz auf den
internationalen Finanzmärkten". Wirtschaftskammer-Präsident Christoph
Leitl begrüßt, dass das Bankgeheimnis in Österreich beibehalten
werden kann: "Dieser Schutz der Privatsphäre in finanziellen
Angelegenheiten soll aber kein Schutz bei strafbaren Handlungen sein.
Andererseits soll es aber auch keine Willkür ausländischer Behörden
und keine Standortbenachteiligung von Österreich im internationalen
Wettbewerb geben." (RH)

Rückfragehinweis:

Wirtschaftskammer Österreich, 
   Abteilung für Finanz- und Handelspolitik 
   Dr. Ralf Kronberger 
   Tel: +43 (0)5 90 900 4267,
   persönl. Fax: +43 (0)5 90 900 11 4267
   Fax: +43 (0)5 90 900 11 4267
   Email: Ralf.Kronberger@wko.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PWK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel