- 12.03.2009, 14:36:35
- /
- OTS0259 OTW0259
Klubobmann Steinkellner: Integration vorantreiben, Parallelgesellschaft vermeiden
Landtags-Unterausschuss berät über Islamisierungsbericht
Linz, 12. Mär. 2009 (OTS) - "Vor einer Parallelgesellschaft, die
sich durch steigende Islamisierung und Abschottung islamischer
Bevölkerungsteile entwickelt, wäre wenig Gutes zu erwarten. Die
Beispiele in anderen Ländern, wo statt Integration eine solche
Segregation statt gefunden hat, sollten für Oberösterreich
rechtzeitig Anlass sein, ähnlichen Entwicklungen bei uns
vorzubeugen", begründete heute FPÖ-Klubobmann Mag. Günther
Steinkellner die Forderung der FPÖ nach einem oö.
Islamisierungsbericht.
"Wir sehen einen solchen Bericht der Landesregierung als Chance, die
Integration zu verbessern. Es darf nicht passieren, wie etwa in
Vorarlberg, dass ein Lehrer aus dem Schuldienst entlassen wird, wenn
er die mangelnden Deutschkenntnisse von islamischen Religionslehrern
aufzeigt. Es muss uns auch zu denken geben, dass 4500 Kinder vom
islamischen Religionsunterricht abgemeldet wurden, also außerhalb der
Schule in Religion unterrichtet werden. Es muss uns auch zu denken
geben, ob sich ein türkisches Mädchen wird bei uns integrieren
können, wenn es täglich direkt vor der Klasse vom Bruder vom
Unterricht und damit von ihren Klassenkameradinnen völlig getrennt
wird. Nach meiner Ansicht wird damit Integration verhindert", sagte
FPÖ-Klubobmann Steinkellner.
Als weiteres Beispiel für mangelnde Integration nannte Steinkellner
dann das "beruflichen Verschwinden" junger Frauen aus islamischen
Familien nach der Pflichtschule.
"Seit einem Jahr wissen wir, dass rund 30 Prozent der muslimischen
Mädchen nach Absolvierung der Pflichtschule keine weitere Schul- oder
Berufsausbildung haben, weil die Eltern sagen, nein, du bleibst
zuhause und wirst verheiratet. Darum ist es gut, dass wir über die
Entwicklung in diesem Bereich weiter beraten und dazu auch die
Experten aus dem Bereich der Arbeitsmarktverwaltung beiziehen werden.
Diese Probleme sind seriös zu bearbeiten und nicht in einem falschen
Reflex einfach wegzuwischen, wie manche glauben", stellte
FPÖ-Klubobmann Steinkellner abschließend fest.
Anhang:
Der Antrag der FPÖ, der jetzt in einem Unterausschuss beraten wird,
lautet:
"Die Landesregierung wird aufgefordert, jährlich eine Studie über den
Stand der Islamisierung in Oberösterreich, speziell zur Integration
von Muslimen im Hinblick auf die Bereiche Praktizierung der Scharia,
Gewaltpotenzial und Terrorismusgefahr, Religionsunterricht an
oberösterreichischen Schulen, Lebensweise und Bildung einer
Parallelgesellschaft, religiöse Erziehung, Haltung zum Extremismus,
Zwangsehe, Ehrenmord, Menschenrechte, Gleichberechtigung von Mann und
Frau, Demokratieverständnis und Toleranz in Auftrag zu geben und dem
Landtag vorzulegen."
Rückfragehinweis:
FPÖ Oberösterreich Landtagsklub
Thomas Zauner
Tel. 0732 7720 15071
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPO






