• 12.03.2009, 14:25:56
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Mitterlehner erfreut über Aufhebung der Kurzarbeit bei GM

Wirtschaftsminister besucht das GM-Werk in Wien Aspern und Kapsch TrafficCom

Wien (BMWFJ - OTS) - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner
besuchte am Donnerstag die beiden Unternehmen General Motors
Powertrain Austria und Kapsch TrafficCom. Beim Gespräch mit den
Geschäftsführern und Arbeitnehmervertretern von GM ging es um die
Absicherung des Standortes Wien Aspern. Die Probleme der
Konzernmutter in den USA und der von Opel in Deutschland gehen auch
an GM Powertrain, die Motoren und Getriebe fertigen, nicht spurlos
vorüber. Doch sind die Lage und die Stimmung in Wien recht gut. Davon
konnte sich Mitterlehner bei der Betriebsbesichtigung überzeugen. Ab
morgen, Freitag, hebt GM Powertrain die Kurzarbeit für einen Großteil
der Mitarbeiter wieder auf - für etwa 1000 der seit Jänner 2009
kurzarbeitenden 1540 Mitarbeiter. "Ich freue mich sehr, dass die
Arbeiter in Aspern zumindest kurzfristig wieder voll arbeiten
können", sagte Mitterlehner anlässlich dieser Nachricht. "Das ist ein
ganz klares Indiz, dass die Verschrottungsprämie schon wirkt - in
Deutschland, wie in Österreich", so Mitterlehner weiter.

Am Freitag Abend nimmt Mitterlehner auf Einladung von
Industriekommissar Günter Verheugen in Brüssel an einem informellen
Treffen mehrere Wirtschaftsminister teil, um die Perspektive für die
Autobranche zu erörtern. Es wird dabei vor allem um GM und Opel
gehen. "Wir werden uns im Rahmen einer europäischen Lösung
insbesondere mit Deutschland koordinieren. Derzeit entsteht der
Eindruck, dass die Fragen zwischen Europa und den USA hin und her
geschoben werden. Ich hoffe auf eine baldige Klärung der
Gesamtthematik damit Klarheit über die künftigen Strukturen besteht",
sagt Mitterlehner.

Am Nachmittag besuchte der Minister Kapsch TrafficCom. Bei einer
Werksbesichtigung im Maintenance & Support Center Mautsysteme
Österreich konnte sich Mitterlehner von den Technologien und
Fertigungstechniken selbst ein Bild machen. "Kapsch nimmt eine
Vorreiterrolle bei der Technologieentwicklung ein. Diese neuen
Technologien sind die Zukunftsfelder", so Mitterlehner.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
   Sprecherin des Ministers: Mag. Waltraud Kaserer 
   Tel. Büro: (01) 711 00-5108
   Tel. mobil: +43 664 813 18 34
   Referat Presse: Dr. Harald Hoyer, Tel.: (01) 711 00-5130
   mailto:[email protected]
   Internet: http://www.bmwfj.gv.at

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