• 12.03.2009, 10:31:23
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Bankenaktionswoche in Wien ein Erfolg

Brauner: Wir haben unsere Ziele erreicht

Wien (OTS) - Die von Stadt Wien, Wirtschafts- und Arbeiterkammer
Wien gemeinsam mit den fünf größten Banken in Wien ausgerufene
Bankenaktionswoche für Wiener Klein- und Mittelbetriebe Mitte Februar
2009 ist äußerst erfolgreich verlaufen. Vizebürgermeisterin Renate
Brauner und Wirtschaftskammerpräsidentin Brigitte Jank zogen eine
positive Bilanz. Mit insgesamt 673 InteressentInnengesprächen bei den
Banken seien die Erwartungen mehr als erfüllt worden.****

"Wir wollten den Dialog wieder in Gang bringen und neues
Vertrauen schaffen. Das ist mit der Bankenaktionswoche vom 16.-20.
Februar gelungen" zeigte sich Vizebürgermeisterin Brauner erfreut.
"Der überaus gute Besuch und die vielen Beratungsgespräche bei allen
beteiligten Instituten und vor allem auch mit den Förder- und
Beratungsstellen von Wiener Wirtschaftsförderungsfonds,
Wirtschaftskammer und austria wirtschafts service unterstreicht, wie
wichtig und richtig diese Initiative gewesen ist", so Brauner weiter.
"Durch die konzentrierte und umfassende Form der Beratung konnten wir
den Wiener KMU eine wichtige erste Hilfestellung bieten," ist
Wirtschaftsstadträtin Brauner überzeugt.

"Mehr als 673 Betriebe haben innerhalb von nur fünf Aktionstagen
vom Angebot der beteiligten Partner Gebrauch gemacht, ihre Anliegen
den Finanzierungsexperten der Banken dargelegt und sich über den
Zugang zu Krediten, Haftungen und Förderungen informiert", fügte Jank
hinzu. "Das Echo der Wirtschaftstreibenden war durchwegs positiv und
hat gezeigt, dass die gemeinsame Initiative ein richtiger Schritt zur
richtigen Zeit war. Gerade jetzt gilt es, verstärkt das Gespräch zu
suchen und die möglichen Wege gemeinsam auszuloten. Das große
Interesse an der Banken-Aktionswoche bestätigt unseren Weg der
Interessenvertretung für die Wiener Klein- und Mittelbetriebe",
erklärte die Präsidentin.

Großes Interesse von KMU an Beratungsleistungen für
Förderungen und Kredite

Insgesamt konnten während der Bankenaktionswoche 673 Gespräche
zum Thema Produktangebote von Banken geführt werden. Der WWFF führte
zusätzlich dazu mit 241 Wiener Unternehmerinnen und Unternehmen
Beratungsgespräche rund um Wirtschaftsförderung, Haftungsübernahmen
und Dienstleistungen für KMU.
Die Berater von WKW und WIFI Wien betreuten zudem noch weitere 160
Unternehmen bei Fragen zu Unternehmensberatung und
Geschäftsplanerstellung.

Firmenkundenvorstand Helmut Bernkopf von der Bank Austria:
"Zahlreiche Wiener Unternehmen aus verschiedenen Branchen haben die
Banken-Aktionswoche für eine Schwerpunktberatung in unserem Haus
genutzt. Die Fragesteller kamen dabei insbesondere aus dem Handel und
aus dem Gastgewerbe. Im Zentrum der Beratungsgespräche standen
allgemeine Finanzierungsfragen sowie Förderungen. Ich bin
zuversichtlich, dass auf Basis dieser Kontakte viele neue
Finanzierungen zustande kommen werden."

BAWAG P.S.K. Vorstandsmitglied Regina Prehofer ist vom Erfolg
der Bankenaktionswoche überzeugt: "Wir sind mit dem Verlauf der
KMU-Aktionswoche sehr zufrieden, das Feedback unserer KundInnen war
sehr erfreulich. Das Engagement der BAWAG bei der KMU-Aktionswoche
war die logische Fortsetzung des bisherigen Kurses. Die BAWAG steht
nicht auf der Kreditbremse, sondern wir wollen auch in wirtschaftlich
turbulenten Zeiten ein verantwortungsbewusster Partner für die
heimische Wirtschaft sein."

"Die Idee, Bank- und Förderspezialisten an einem Ort zu haben,
ist bei den Kunden sehr gut angekommen. Es gab einige sehr
konstruktive Gespräche. Die Woche war in Summe sicher erfolgreich,
sowohl für die Erste Bank als auch für den Wirtschaftsstandort Wien,"
ist auch Erste Bank Vorstand Thomas Uher überzeugt.

Für die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien war die Aktionswoche
ebenfalls erfolgreich: "Wir haben vor der Aktionswoche Kredite
vergeben und wir vergeben weiter Kredite. Für uns war die
Banken-Aktionswoche daher ein wichtiger Impuls zur Verstärkung dieser
Botschaft", so Generaldirektor Erwin Hameseder.

Auch Vorstandsdirektor Wolfgang Layr von der Volksbank Wien
freute sich über die positive Reaktion auf die Initiative: "Auch
Kunden, die nicht einen der Termine in der Aktionswoche nutzten,
reagierten interessiert. Vor allem kleinere Unternehmen wollten auch
in unseren anderen Filialen verstärkt über die Fördermöglichkeiten
Informationen erhalten. Außerdem waren sie beruhigt über die klar
kommunizierte Bereitschaft der Banken zur Kreditvergabe, da viele
durch die Berichte in den vergangenen Monaten verunsichert waren."

Ausgeweitetes Beratungsservice wird fortgesetzt

Die mit der Bankenaktionswoche begonnene verstärkte Beratungs-
und Unterstützungsleistung für Wiener KMU wird von allen Beteiligten
fortgesetzt.

Wirtschaftsstadträtin Brauner betonte, dass der WWFF in
regelmäßigen Abständen konzentrierte Beratungstage für Wiener KMU an
den beteiligten Bankinstituten wiederholen wird. Selbstverständlich
steht das komplette Beratungsangebot des WWFF den Wiener Unternehmen
weiterhin gratis zur Verfügung: Vom Regionalen Wirtschaftsservice,
der direkt zu den Unternehmen kommt, über die
Unternehmensfinanzierung- und Förderberatung, die Technologieberatung
bis hin zu Fragen rund um betriebliche Infrastruktur.

Die Wirtschaftskammer Wien steht in allen Finanzierungsfragen
Wiener Betrieben auch nach der Bankenaktionswoche mit ihrer
Ombudsstelle für abgelehnte Kredite (Tel. 51450 - 1020) und mit ihrem
Förderreferat (Tel. 51450 - 1055) weiterhin unterstützend zur Seite.
Zudem können UnternehmerInnen nun auch bei Gesprächsterminen mit
Banken oder Förderstellen von einem von der Wirtschaftskammer Wien
bereit gestellten Finanzierungsexperten begleitet werden. Dieses
Angebot für besonders komplexe Anliegen läuft zunächst bis Jahresende
und ist bis zu 24 Beratungsstunden kostenlos. (Schluss) gb

Rückfragehinweis:

PID-Rathauskorrespondenz:
   www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
   Mag.a Cécile-Veronique Kochwalter
   Mediensprecherin Vbgmin Mag.a Renate Brauner
   Telefon: 01 4000-81219
   Mobil: 0676 8118 81219 
   E-Mail: [email protected]
   
   Georg Brockmeyer
   Wiener Wirtschaftsförderungsfonds
   Presse & Kommunikation
   Telefon: 01 4000-86736
   Mobil: 0664 433 72 74
   E-Mail: [email protected]

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