Faymann bei ÖBB-Betriebsbesuch: "Ohne qualifizierte Mitarbeiter würde es keine funktionierende Bahn geben"

"Nach 100 Tagen Regierung dort, wo wir hingehören, bei den Arbeitern dieses Landes"

Wien (SK) - Anlässlich der ersten 100 Tage der Bundesregierung besuchten Bundeskanzler Werner Faymann und die SPÖ-Regierungsfraktion, Infrastrukturministerin Doris Bures, Bildungsministerin Claudia Schmied, Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, Verteidigungsminister Norbert Darabos, Sozialminister Rudolf Hundstorfer, Gesundheitsminister Alois Stöger, Staatssekretär Andreas Schieder, Staatssekretär Josef Ostermayer und die SPÖ-Bundesgeschäftsführer Laura Rudas und Günter Kräuter am Mittwoch die Frühschicht der ÖBB-Zentralwerkstätte in Wien Simmering. "Ohne qualifizierte Mitarbeiter würde es keine funktionierende Bahn geben", betonte Bundeskanzler Werner Faymann in seinen Begrüßungsworten und zeigte sich erfreut darüber, dass die sozialdemokratische Regierungsfraktion ihrer ersten 100 Tage dort gedenkt, wo sie hingehöre "bei den Arbeitern dieses Landes". ****

"Ich will niemanden belügen, wir leben in einer schwierigen Zeit, weil Menschen, die auf Spekulation gesetzt haben, uns diese Schwierigkeiten gebracht haben", so Faymann, der unterstrich, dass diese Krise jetzt nicht jene ausbaden dürften, die gar nichts dafür können - die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unseres Landes. "Daher mobilisieren wir alle uns zur Verfügung stehenden Kräfte, um gegen die Arbeitslosigkeit zu kämpfen und Standorte, auch jene der ÖBB, zu sichern", bekräftigte der Bundeskanzler.

Faymann räumte ein, dass man die Krise nicht einfach "mit einem Schwamm wegwischen kann", aber man könne "mit den Kräften der Sozialdemokratie dagegenhalten". Faymann zeigte sich erfreut darüber, dass Österreich mit den ÖBB "eine der besten Bahnen auf der Welt" habe und lobte das Engagement von Infrastrukturministerin Doris Bures für die Österreichischen Bundesbahnen. Der Bundeskanzler betonte, wie sehr er sich darüber freuen würde, erneut Gast bei den Arbeiterinnen und Arbeitern der Österreichischen Bundesbahnen sein zu dürfen und erinnerte sich an seinen ersten Besuch bei den ÖBB an seinem ersten Tag als Infrastrukturminister.

Nach seinen Begrüßungsworten wurde der Bundeskanzler gemeinsam mit der SPÖ-Regierungsfraktion durch die Fertigungshallen der ÖBB geführt und zeigte sich besonders interessiert am neuen Railjet, einem modernen Hochgeschwindigkeitszug der momentan auf den Strecken Budapest-Wien-München verkehrt. Die Regierungsfraktion der SPÖ führte Gespräche mit den ArbeiterInnen und SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas betonte, wie wichtig den Sozialdemokraten der direkte Kontakt mit den ArbeitnehmerInnen des Landes sei. Aus diesem Grunde besuche Bundeskanzler Werner Faymann auch einmal wöchentlich österreichische Betriebe in den Bundesländern, so Rudas. "Die Sozialdemokratie setzt nicht auf Spekulationen und Kartenhäuser, die irgendwann zusammenbrechen. Wir setzten auf die Realwirtschaft, auf ehrliche Arbeit die man mit den Händen schaffen kann", betonte Bundeskanzler Werner Faymann abschließend. (Schluss) sv

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