- 10.03.2009, 13:07:05
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VP-Korosec ad Wehsely: Es gibt noch viel zu tun, Frau Stadträtin!
Dringend notwendige Verbesserungen werden weiterhin im Schneckentempo umgesetzt
Wien (VP-Klub) - Keinen Grund für Blitzlichtgewitter sieht die
Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, nach den
heutigen Ausführungen von Sozialstadträtin Wehsely zur
Gesundheitsversorgung in Wien. "Wien ist noch immer im Schneckentempo
unterwegs, wenn man sich etwa die OP-Wartezeiten ansieht", betont
Korosec. So habe etwa das Kontrollamt in seinem letzten Bericht
darauf hingewiesen, dass einige KAV-Spitäler das neue EDV-System noch
gar nicht nutzen können, oder teilweise trotz Implementierung bei der
Terminvergabe weiterhin auf das wenig transparente manuell geführte
Vormerksystem zurückgreifen. "Im AKH soll das neue System OPERA laut
Auskunft der Generaldirektion des KAV gar erst nach der
abgeschlossenen Umstellung in den anderen Krankenanstalten eingeführt
werden. Das ist der spätest mögliche Zeitpunkt. Wie kommen eigentlich
die PatientInnen dazu, noch länger auf Verbesserungen warten zu
müssen", kritisiert die VP-Abgeordnete.
Bei der Ausdehnung der Operationszeiten gäbe es ebenfalls noch großen
Handlungsbedarf: "Die sogenannten langen Tische bis 17 Uhr müssen zur
Regel werden. Hier ist das Spitalsmanagement gefordert", so Korosec.
Auch bei der Verbesserung der Kommunikationsstrukturen in den
Spitälern des KAV hätte die zuständige Stadträtin schon längst aktiv
werden müssen. "Zügigkeit ist hier gefordert. Die WienerInnen haben
genug von den ständigen Ankündigungen", so Korosec abschließend.
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
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