Lidl Austria nimmt Stellung zur aktuellen AK-Studie

Hanno Rieger, Lidl Austria Geschäftsführer, über das AK "Preismonitoring" (OTS Aussendung vom 9. März 2009):

Wien (OTS) - Verkaufspreise zwischen Österreich und Deutschland in der Art und Weise zu vergleichen, wie es bei der AK-Studie der Fall ist, ist eine unzulässige Verkürzung der Sachlage. Die Preisniveaus zwischen Österreich und Deutschland sind nicht nur im Lebensmittelbereich, sondern auch in sehr vielen anderen Bereichen höher, beispielhaft seien hier Textilien genannt. Dieser Preisunterschied beruht einerseits auf unterschiedlich hohen Mehrwertsteuersätzen und andererseits vor allem auf völlig unterschiedlichen Kostenstrukturen. Unberücksichtigt in solchen Rechenbeispielen bleiben: wesentlich höhere Logistikkosten, geringere Einkaufsmengen, höhere Entstehungskosten von Filialen und Logistikzentren (Grundstückskosten, Baukosten, etc). Das sind nur einige Beispiele, die verdeutlichen, dass in Österreich vollkommen andere Kostenstrukturen als in Deutschland bestehen.

Wir haben uns die AK-Studie sehr genau angesehen und weisen darauf hin, dass wir Produktpreise vorgefunden haben, die zum Teil nicht nachvollziehbar sind. Beispielsweise kostet das Kilo Pommes in Österreich 0,79 Euro, d. h. gleich viel wie in Deutschland. Allerdings wird es in einer Zweikilopackung zum Preis von 1,59 Euro verkauft. Somit ist es auch in Österreich möglich, Pommes um denselben Preis zu kaufen. Vor allem beim Produkt "Maxell CD-R 80 SQ" lohnt es sich, genauer hinzusehen. Im Gegensatz zu Deutschland muss bei diesem Produkt in Österreich eine Künstlerabgabe von 2,27 Euro abgeführt werden. Daher ist ein Vergleich völlig unzulässig, da es diese Abgabe in Deutschland nicht gibt.

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