• 08.03.2009, 12:04:12
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8. März: Zeit, die Uni zu bewegen

ÖH Uni Wien fordert aktive Frauenförderung an der Universität Wien

Wien (OTS) - Im März 1911 begingen Frauen auf der ganzen Welt zum
ersten Mal einen gemeinsamen Frauentag. Fast hundert Jahre später hat
sich zwar die Anzahl der Studentinnen an der Universität Wien
vervielfacht, ProfessorInnen- und RektorInnenstellen bleiben aber
klar in Männerhand.

"Über die Hälfte der StudienanfängerInnen sind Frauen und doch gab es
an der Universität Wien 2007 nur 13,7 % Professorinnen: ein extremes
Ungleichgewicht", stellt Marlies Wilhelm vom Vorsitzteam der ÖH Uni
Wien fest

"Die Universität Wien ist durch patriarchale Strukturen geprägt - je
höher die Positionen und das Gehalt von wissenschaftlichen
MitarbeiterInnen desto niedriger ist der Frauenanteil", so Fanny
Rasul, ÖH Uni Wien Vorsitzteam

Die gläserne Decke an der Uni sitzt also ziemlich tief. Zwar erstellt
die Universität Frauenförderungspläne - die Maßnahmen sind aber meist
zahnlos und kaum wirksam.

"Das Rektorat der Universität speist Frauen seit Jahren mit
Lippenbekenntnissen und guten Vorsätzen ab - aktive Frauenförderung
ist das nicht", so Sophie Wollner vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien

Für die ÖH Uni Wien heißt Frauenförderung mehr als kosmetische
Maßnahmen und das Verstecken patriarchaler Strukturen unter dem
Zauberwort "Gender Mainstreaming".

Rückfragehinweis:
Elena Barta, Tel.: 0650-22.12.188
Cornelia Wieser, Tel.: 01-42.77-19530
Florian Birngruber, Tel.: 01-42.77-19530
Referat für Öffentlichkeitsarbeit, ÖH Uni Wien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OHW

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