- 07.03.2009, 13:35:21
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FSG-NÖ-Wahlauftakt: Spitzenkandidat Haneder fordert Schutzschirm für Beschäftigte
FSG-Ziel: Nummer 1 für die Beschäftigten in Niederösterreich
St. Pölten (FSG-NÖ) - Am 7. März startete das Team rund um
FSG-Spitzenkandidat Hermann Haneder in den Intensivwahlkampf zur
AK-Wahl in Niederösterreich. Im Rahmen des Wahlauftaktes wurde vor
rund 1.500 FunktionärInnen das Arbeitsprogramm der FSG in der AKNÖ
präsentiert.++++
Spitzenkandidat Hermann Haneder forderte ein Rettungspaket für die
Beschäftigten: "Es kann nicht sein, dass für Banken Schutzschirme
gespannt werden und die ArbeitnehmerInnen im Regen stehen gelassen
werden." In einer Zeit, in der die Arbeitslosigkeit wieder rasant
steige, sei es auf der einen Seite nicht einfach, eine Wahl zu
schlagen. "Auf der anderen Seite sind wir Funktionärinnen und
Funktionäre und Betriebsrätinnen und Betriebsräte allerdings
diejenigen, auf die sich die Beschäftigten wirklich verlassen
können", sagt Haneder. Im Gegensatz zu NÖABB und FCG, die die letzten
Jahre nichts für die ArbeitnehmerInnen vorweisen können. Dem
Schmutzkübelwahlkampf der NÖAAB/FCG-Fraktion erteilt Haneder eine
klare Absage: "Dadurch wird die Institution Arbeiterkammer angepatzt,
das werde ich nicht zulassen." Rund 430.000 Beschäftigte in
Niederösterreich sind im Mai wahlberechtigt. "Ich bin überzeugt, dass
die ArbeitnehmerInnen den Kurs der FSG bestätigen werden", so
Haneder.
Haneder formulierte sieben zentrale Schwerpunkte für die Arbeit der
FSG in der Arbeiterkammer Niederösterreich:
- Anhebung des Arbeitslosengeldes auf zumindest 70 % des Letztbezuges
und eine Hilfestellung beim Zurückzahlen von Krediten, wenn man
arbeitslos oder in Kurzarbeit ist.
- Aus- und Weiterbildung für die Beschäftigten, vor allem für jene,
die jetzt schon arbeitslos sind oder nach der Kurzarbeit gekündigt
werden.
- Verstärkte Investitionen in die Infrastruktur, um Arbeitsplätze zu
erhalten und neue zu schaffen.
- Eine intelligente Frauenförderung - das bedeutet in allererster
Linie eine gerechte Entlohnung.
- Eine Stärkung der AKNÖ-Bezirksstellen - wir wollen noch näher und
noch direkter zu den Beschäftigten kommen.
- Eine verstärkte Ausbildung für unsere Betriebsrätinnen und
Betriebsräte, das heißt konkret: Wir müssen internationaler werden -
in einer Zeit, in der immer mehr Konzernchefs irgendwo anders sitzen
als in Österreich oder Niederösterreich, muss man auf diesen Umstand
reagieren.
- Eine verstärkte Förderung von behinderten ArbeitnehmerInnen.
"Alleine", sagte Haneder, "ist dieses Programm kaum zu bewältigen".
Deshalb freue er sich auf die Arbeit mit dem neuen Team der Fraktion
Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen: Brigitte Adler, Markus
Wieser und Michael Fiala sind allesamt absolute Profis, die ein
breites Spektrum der niederösterreichischen Arbeitswelt abdecken.
"Wir treten an, um den Beschäftigten die richtigen Antworten zu
geben", sagt Haneder. Haneder zeigt sich daher überzeugt, dass die
Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen wieder die Nummer 1
für die ArbeitnehmerInnen in Niederösterreich wird.
Einen weiteren Höhepunkt der Veranstaltung stellte die Übergabe einer
Wasserwaage des amtierenden Präsidenten Josef Staudinger an den
Spitzenkandidaten Hermann Haneder dar: "Diese Waage soll helfen, die
Arbeitswelt wieder ins Lot zu bringen." Staudinger zog kurze Bilanz
über die letzten fünf Jahre seiner Amtszeit: "Es wurden 600.000
Menschen in der AKNÖ beraten und unterstützt, über 60 Millionen Euro
pro Jahr mussten für die Beschäftigten erstritten werden."
Als hochkarätige Gäste konnte die FSG BM Rudolf Hundstorfer,
NÖ-LHStv. Sepp Leitner, NÖ-LR Karin Scheele und den St. Pöltner
Bürgermeister Matthias Stadler begrüßen. Bei der Talkrunde zur
aktuellen Situation am Arbeitsmarkt stellte BM Hundstorfer klar: "Die
Konjunkturpakete werden und dürfen nicht die Sozialbudgets belasten."
Er erklärte weiters, dass die ArbeitnehmerInnen mit den verschiedenen
Modellen der Kurzarbeit ohnehin bereits große Flexibilität beweisen
würden. NÖ-LHStv. Sepp Leitner forderte, alle verfügbaren Mittel in
die Arbeitsmarktpolitik zu investieren: "Wir werden um jeden
einzelnen
Arbeitsplatz kämpfen." NÖ-LR Karin Scheele legte ihren Fokus auf die
Frauenpolitik und forderte die kostenlose Kinderbetreuung auch am
Nachmittag. Der Bürgermeister von St. Pölten Matthias Stadler
bedankte sich bei den ArbeitnehmervertreterInnen für die
Unterstützung für die Beschäftigten der Firma Glanzstoff und strich
die Bedeutung der Arbeitnehmervertretungen nicht nur in Krisenzeiten
hervor.
Die AK-Wahl findet von 5. bis 18. Mai 2009 in Niederösterreich statt.
Rückfragehinweis:
Susanne Karner,
Tel. 0664 5482059
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