FSG-NÖ-Wahlauftakt: Spitzenkandidat Haneder fordert Schutzschirm für Beschäftigte

FSG-Ziel: Nummer 1 für die Beschäftigten in Niederösterreich

St. Pölten (FSG-NÖ) - Am 7. März startete das Team rund um FSG-Spitzenkandidat Hermann Haneder in den Intensivwahlkampf zur AK-Wahl in Niederösterreich. Im Rahmen des Wahlauftaktes wurde vor rund 1.500 FunktionärInnen das Arbeitsprogramm der FSG in der AKNÖ präsentiert.++++

Spitzenkandidat Hermann Haneder forderte ein Rettungspaket für die Beschäftigten: "Es kann nicht sein, dass für Banken Schutzschirme gespannt werden und die ArbeitnehmerInnen im Regen stehen gelassen werden." In einer Zeit, in der die Arbeitslosigkeit wieder rasant steige, sei es auf der einen Seite nicht einfach, eine Wahl zu schlagen. "Auf der anderen Seite sind wir Funktionärinnen und Funktionäre und Betriebsrätinnen und Betriebsräte allerdings diejenigen, auf die sich die Beschäftigten wirklich verlassen können", sagt Haneder. Im Gegensatz zu NÖABB und FCG, die die letzten Jahre nichts für die ArbeitnehmerInnen vorweisen können. Dem Schmutzkübelwahlkampf der NÖAAB/FCG-Fraktion erteilt Haneder eine klare Absage: "Dadurch wird die Institution Arbeiterkammer angepatzt, das werde ich nicht zulassen." Rund 430.000 Beschäftigte in Niederösterreich sind im Mai wahlberechtigt. "Ich bin überzeugt, dass die ArbeitnehmerInnen den Kurs der FSG bestätigen werden", so Haneder.

Haneder formulierte sieben zentrale Schwerpunkte für die Arbeit der FSG in der Arbeiterkammer Niederösterreich:

- Anhebung des Arbeitslosengeldes auf zumindest 70 % des Letztbezuges und eine Hilfestellung beim Zurückzahlen von Krediten, wenn man arbeitslos oder in Kurzarbeit ist.

- Aus- und Weiterbildung für die Beschäftigten, vor allem für jene, die jetzt schon arbeitslos sind oder nach der Kurzarbeit gekündigt werden.

- Verstärkte Investitionen in die Infrastruktur, um Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen.

- Eine intelligente Frauenförderung - das bedeutet in allererster Linie eine gerechte Entlohnung.

- Eine Stärkung der AKNÖ-Bezirksstellen - wir wollen noch näher und noch direkter zu den Beschäftigten kommen.

- Eine verstärkte Ausbildung für unsere Betriebsrätinnen und Betriebsräte, das heißt konkret: Wir müssen internationaler werden -in einer Zeit, in der immer mehr Konzernchefs irgendwo anders sitzen als in Österreich oder Niederösterreich, muss man auf diesen Umstand reagieren.

- Eine verstärkte Förderung von behinderten ArbeitnehmerInnen.

"Alleine", sagte Haneder, "ist dieses Programm kaum zu bewältigen". Deshalb freue er sich auf die Arbeit mit dem neuen Team der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen: Brigitte Adler, Markus Wieser und Michael Fiala sind allesamt absolute Profis, die ein breites Spektrum der niederösterreichischen Arbeitswelt abdecken. "Wir treten an, um den Beschäftigten die richtigen Antworten zu geben", sagt Haneder. Haneder zeigt sich daher überzeugt, dass die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen wieder die Nummer 1 für die ArbeitnehmerInnen in Niederösterreich wird.

Einen weiteren Höhepunkt der Veranstaltung stellte die Übergabe einer Wasserwaage des amtierenden Präsidenten Josef Staudinger an den Spitzenkandidaten Hermann Haneder dar: "Diese Waage soll helfen, die Arbeitswelt wieder ins Lot zu bringen." Staudinger zog kurze Bilanz über die letzten fünf Jahre seiner Amtszeit: "Es wurden 600.000 Menschen in der AKNÖ beraten und unterstützt, über 60 Millionen Euro pro Jahr mussten für die Beschäftigten erstritten werden."

Als hochkarätige Gäste konnte die FSG BM Rudolf Hundstorfer, NÖ-LHStv. Sepp Leitner, NÖ-LR Karin Scheele und den St. Pöltner Bürgermeister Matthias Stadler begrüßen. Bei der Talkrunde zur aktuellen Situation am Arbeitsmarkt stellte BM Hundstorfer klar: "Die Konjunkturpakete werden und dürfen nicht die Sozialbudgets belasten." Er erklärte weiters, dass die ArbeitnehmerInnen mit den verschiedenen Modellen der Kurzarbeit ohnehin bereits große Flexibilität beweisen würden. NÖ-LHStv. Sepp Leitner forderte, alle verfügbaren Mittel in die Arbeitsmarktpolitik zu investieren: "Wir werden um jeden einzelnen
Arbeitsplatz kämpfen." NÖ-LR Karin Scheele legte ihren Fokus auf die Frauenpolitik und forderte die kostenlose Kinderbetreuung auch am Nachmittag. Der Bürgermeister von St. Pölten Matthias Stadler bedankte sich bei den ArbeitnehmervertreterInnen für die Unterstützung für die Beschäftigten der Firma Glanzstoff und strich die Bedeutung der Arbeitnehmervertretungen nicht nur in Krisenzeiten hervor.

Die AK-Wahl findet von 5. bis 18. Mai 2009 in Niederösterreich statt.

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Susanne Karner,
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