Bildungsoffensive jetzt: Ein neues Lese- und Schreibverfahren sichert die Zukunft unserer Kinder!

Wien (OTS) - Aktuell beenden in etwa 14.000 von rund 80.000 Schüler/innen in Österreich jedes Jahr die Schullaufbahn ohne ausreichende Kenntnisse in Lesen und Schreiben. Die Silbenmethode soll Abhilfe schaffen und der steigenden Arbeitslosigkeit - mit verursacht durch die Lese- und Schreibdefizite - langfristig entgegenwirken.

"Eltern, Lehrer/innen und Politiker/innen dürfen ihre Augen vor diesen Problemen nicht länger verschließen. Die betroffenen Schüler/innen sind weitgehend bildungsunfähig. Sie stellen eine immer größer werdende Gruppe jener dar, die große Wünsche aber kaum Chancen hat. Die rasch steigende Arbeitslosigkeit zeigt deutlich, dass dringend Handlungsbedarf seitens der Politik, aber auch der einzelnen Lehrer/innen besteht. Die Silbenmethode erreicht sowohl schwache als auch starke Kinder.", erklärt Dr. Michael Lemberger, Führungskräftemanagement an der Pädagogischen Hochschule des Bundes in Wien.

Der farbige Silbentrenner (also die Markierung der Silben eines Textes in zwei Farben) erleichtert das Lesen lernen, weil er dem/der Leseanfänger/in entscheidende Hilfen in die Hand gibt. Die Wörter werden in überschaubare Buchstabengruppen unterteilt und sind damit leichter zu decodieren. Die farblich markierten Einheiten - die Silben - werden sicher erfasst und führen somit sofort zum sinnverstehenden Lesen, z.B. Tomate: To-ma-te (richtig) statt Tom-ate (falsch). Analog zum farbigen Silbentrenner im Lesetext schreibt der/die Schreib-anfänger/in in zwei Farben. Des Weiteren bietet die Silbenmethode zahlreiche kindgerechte und lustbetonte Übungen an.

"Würde die Silbenmethode angewendet werden, dann wäre Österreich absoluter Spitzenreiter bei den PISA-Tests und die Arbeitslosigkeit könnte langfristig eingedämmt werden. Ich lade Frau Bundesministerin Dr. Claudia Schmied ein, über die bestehende Leseförderung hinaus, die Silbenmethode zu unterstützen.", so Dr. Lemberger abschließend.

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Dr. Michael Lemberger; Pädagogische Hochschule des Bundes in Wien
Tel.: 0676-33 24 997
lemberger@lemberger.at

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