• 25.02.2009, 16:22:07
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Berlakovich: Finanzielle Unterstützung für Klimaschutzmaßnahmen in Betrieben

Investitionen stärken die Wirtschaft, bringen green jobs und helfen CO2 zu reduzieren

Wien (OTS) - "Es ist erfreulich zu sehen, dass es zahlreiche
Initiativen und Massnahmen von Unternehmen zum Klimaschutz gibt und
wir die meisten auch im Rahmen der Umweltförderung des
Lebensministeriums auch finanziell unterstützen können", so
Umweltminister Berlakovich anlässlich der ersten Kommissionssitzung
zum Bereich betriebliche Umweltförderung im heurigen Jahr. "Das
bereits 2007 sehr hohe Ausgangsniveau an Anträgen ist 2008 um zwei
Drittel gestiegen. Und auch für 2009 wird eine entsprechende
Nachfrage erwartet."

Mit 79,3 Mio. Euro wurden vergangenes Jahr über 96 % der
Fördermittel der Umweltförderung im Inland für Klimaschutzprojekte in
Österreich verwendet, allen voran Energiegewinnung aus erneuerbaren
Energieträgern sowie effiziente Energienutzung. Die Umsetzung dieser
Projekte verhinderte eine Belastung in Höhe von 12 Mio. Tonnen
CO2-Äquivalenten. Dazu kommt der Wertschöpfungseffekt: Investitionen
in die Umweltförderung sind gleichzeitig Investitionen in das
Gewerbe. Rund 4.000 Beschäftigungsverhältnisse waren dies allein 2008
für die betriebliche Umweltförderung. "Besonders in Zeiten der
wirtschaftlichen Unsicherheit, ist es doppelt sinnvoll,
umweltrelevante Investitionen zu tätigen. Das trägt zum Klimaschutz
bei und sichert green jobs.", so Bundesminister Berlakovich.

1.796 Projekte mit umweltrelevanten Investitionskosten von 161,3
Mio. Euro und einer Förderung in Höhe von 36,2 Mio. Euro aus
Bundesmitteln und 4,7 Mio. Euro aus EU-Mitteln standen auf der Agenda
der heutigen, ersten Kommissionssitzung im Jahr 2009. Auf die
Lebenszeit der Projekte können damit 3,12 Mio. Tonnen CO2 bereits
eingespart werden.

Die BioEnergie Schladming ist eines dieser Projekte. Diese
betreibt ein Nahwärmenetz, das um 71 Abnehmer (rund 4.300 kW) -
darunter ein neues Hotel, ein Großmarkt sowie die Planai Talstation -
erweitert werden soll. Die dafür erforderliche zusätzliche thermische
Energie wird durch den bestehenden Biomasseheizkessel sowie
Waldhackgut und Hobel- und Sägespäne erzeugt. Das geförderte Projekt
ist damit bereits ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu
einer nachhaltigen Energieversorgung der Region Schladming - auch in
Hinblick auf die Ausrichtung einer nachhaltigen Ski-WM 2013.

Rückfragehinweis:
Lebensministerium
Pressestelle
Tel.: (++43-1) 71100 DW 6703, DW 6823

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