Berlakovich: Finanzielle Unterstützung für Klimaschutzmaßnahmen in Betrieben

Investitionen stärken die Wirtschaft, bringen green jobs und helfen CO2 zu reduzieren

Wien (OTS) - "Es ist erfreulich zu sehen, dass es zahlreiche Initiativen und Massnahmen von Unternehmen zum Klimaschutz gibt und wir die meisten auch im Rahmen der Umweltförderung des Lebensministeriums auch finanziell unterstützen können", so Umweltminister Berlakovich anlässlich der ersten Kommissionssitzung zum Bereich betriebliche Umweltförderung im heurigen Jahr. "Das bereits 2007 sehr hohe Ausgangsniveau an Anträgen ist 2008 um zwei Drittel gestiegen. Und auch für 2009 wird eine entsprechende Nachfrage erwartet."

Mit 79,3 Mio. Euro wurden vergangenes Jahr über 96 % der Fördermittel der Umweltförderung im Inland für Klimaschutzprojekte in Österreich verwendet, allen voran Energiegewinnung aus erneuerbaren Energieträgern sowie effiziente Energienutzung. Die Umsetzung dieser Projekte verhinderte eine Belastung in Höhe von 12 Mio. Tonnen CO2-Äquivalenten. Dazu kommt der Wertschöpfungseffekt: Investitionen in die Umweltförderung sind gleichzeitig Investitionen in das Gewerbe. Rund 4.000 Beschäftigungsverhältnisse waren dies allein 2008 für die betriebliche Umweltförderung. "Besonders in Zeiten der wirtschaftlichen Unsicherheit, ist es doppelt sinnvoll, umweltrelevante Investitionen zu tätigen. Das trägt zum Klimaschutz bei und sichert green jobs.", so Bundesminister Berlakovich.

1.796 Projekte mit umweltrelevanten Investitionskosten von 161,3 Mio. Euro und einer Förderung in Höhe von 36,2 Mio. Euro aus Bundesmitteln und 4,7 Mio. Euro aus EU-Mitteln standen auf der Agenda der heutigen, ersten Kommissionssitzung im Jahr 2009. Auf die Lebenszeit der Projekte können damit 3,12 Mio. Tonnen CO2 bereits eingespart werden.

Die BioEnergie Schladming ist eines dieser Projekte. Diese betreibt ein Nahwärmenetz, das um 71 Abnehmer (rund 4.300 kW) -darunter ein neues Hotel, ein Großmarkt sowie die Planai Talstation -erweitert werden soll. Die dafür erforderliche zusätzliche thermische Energie wird durch den bestehenden Biomasseheizkessel sowie Waldhackgut und Hobel- und Sägespäne erzeugt. Das geförderte Projekt ist damit bereits ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung der Region Schladming - auch in Hinblick auf die Ausrichtung einer nachhaltigen Ski-WM 2013.

Rückfragen & Kontakt:

Lebensministerium
Pressestelle
Tel.: (++43-1) 71100 DW 6703, DW 6823

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MLA0002