• 25.02.2009, 15:31:20
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Bundesheergewerkschaftschef Waldner fordert Sonderfinanzierung für das Bundesheer - Mittel aus Konjunkturpaket sollen auch Wirtschaft ankurbeln

Wien (OTS) - "Zwar ist durch die Verhandlungen zwischen den
Ministern Pröll und Darabos der ursprüngliche Budgetansatz deutlich
verbessert worden, dennoch wird das für die nächsten Jahre alleine
nicht ausreichen. Außerhalb der Budgeteinigung fordert die
Bundesheergewerkschaft daher noch heuer eine zusätzliche
Sonderfinanzierung zum nunmehr vorgelegten Budget. Diese Summe soll
im Zuge eines nächsten Konjunkturbelebungspaketes zur Verfügung
gestellt werden und unmittelbar für notwendige Kasernenrenovierungen
sowie weitere Investitionsmaßnahmen verwendet werden", sagte der
Vorsitzende der Bundesheergewerkschaft, Willi Waldner, zu der heute
von Finanzminister Josef Pröll bestätigten Einigung über das
Doppelbudget 2009 und 2010.

Nur durch eine Sonderfinanzierung könne die Bundesheerreform
erfolgreich fortgesetzt und die Einsatzbereitschaft des Bundesheeres
im In- und Ausland sichergestellt werden. "Dies würde auch einen
wichtigen Beitrag zur Konjunkturbelebung darstellen und gleichzeitig
zur Einsatzfähigkeit des Bundesheeres beitragen. Und gerade die
aktuelle Wettersituation in den Nordalpen, aber auch unzählige
Beispiele aus der Vergangenheit, wie etwa Hochwasser- oder
Lawinenkatastrophen, zeigen, wie wichtig ein einsatzfähiges
Bundesheer für unsere Bevölkerung ist", erklärte Waldner
abschließend.

Rückfragehinweis:
Wilhelm Waldner, Vorsitzender
GÖD / Bundesheergewerkschaft
Tel.: +43 (1) 310 02 23

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