Bundesheergewerkschaftschef Waldner fordert Sonderfinanzierung für das Bundesheer - Mittel aus Konjunkturpaket sollen auch Wirtschaft ankurbeln

Wien (OTS) - "Zwar ist durch die Verhandlungen zwischen den Ministern Pröll und Darabos der ursprüngliche Budgetansatz deutlich verbessert worden, dennoch wird das für die nächsten Jahre alleine nicht ausreichen. Außerhalb der Budgeteinigung fordert die Bundesheergewerkschaft daher noch heuer eine zusätzliche Sonderfinanzierung zum nunmehr vorgelegten Budget. Diese Summe soll im Zuge eines nächsten Konjunkturbelebungspaketes zur Verfügung gestellt werden und unmittelbar für notwendige Kasernenrenovierungen sowie weitere Investitionsmaßnahmen verwendet werden", sagte der Vorsitzende der Bundesheergewerkschaft, Willi Waldner, zu der heute von Finanzminister Josef Pröll bestätigten Einigung über das Doppelbudget 2009 und 2010.

Nur durch eine Sonderfinanzierung könne die Bundesheerreform erfolgreich fortgesetzt und die Einsatzbereitschaft des Bundesheeres im In- und Ausland sichergestellt werden. "Dies würde auch einen wichtigen Beitrag zur Konjunkturbelebung darstellen und gleichzeitig zur Einsatzfähigkeit des Bundesheeres beitragen. Und gerade die aktuelle Wettersituation in den Nordalpen, aber auch unzählige Beispiele aus der Vergangenheit, wie etwa Hochwasser- oder Lawinenkatastrophen, zeigen, wie wichtig ein einsatzfähiges Bundesheer für unsere Bevölkerung ist", erklärte Waldner abschließend.

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