BZÖ-Fauland: Rettungsaktion für M-real hätte schon viel früher beginnen können!

Überhasteter Aktionismus in letzter Sekunde

Salzburg 2009-02-25 (OTS) - "Es ist ja zu begrüßen, dass man gegen die Schließung der Halleiner Papierfabrik M-real kämpft, aber das alles hätte schon viel früher passieren können." So reagierte der Salzburger BZÖ-Spitzenkandidat Markus Fauland auf Meldungen, wonach sich nun die Bundeswettbewerbsbehörde eingeschaltet und einen Verhandlungstermin in Brüssel erhalten hat. Für die betroffenen Arbeiter sei dies noch ein Hoffnungsschimmer, so Fauland: "Aber 270 Kündigungen wurden bereits verschickt. Warum hat die Bundeswettbewerbsbehörde so lang gewartet, bevor sie tätig wurde?"

Dies ist für Fauland besonders unverständlich, da der Leiter der Behörde, Theodor Thanner, ja selbst Salzburger ist und jahrelang Sekretär des damaligen Landeshauptmanns Hans Katschthaler war. "Thanner kennt die Lage in Salzburg, immerhin ist es seine Heimat. Mich wundert, dass er erst jetzt einschreitet. Er selbst sagt, dass der Fall durch die Intervention der Bundeswettbewerbsbehörde eine andere Dimension bekommt, was man auch daran sieht, dass es jetzt mit einem Termin in Brüssel geklappt hat. Aber was war vorher? Wochen-und monatelang ging die Angelegenheit durch alle Medien, aber die Bundesbehörde hat nichts getan."

Dennoch hofft Fauland, dass sich die Schließung des Halleiner Papierwerks noch abwenden lässt: "Ich bin zwar eigentlich gegen überhastete Aktionismen in letzter Sekunde, aber in diesem Fall ist es besser, spät zu handeln als gar nicht." Er wünsche sich jedenfalls, dass der Verlust Hunderter Arbeitsplätze noch abgewendet werden könne: "Das BZÖ wird auf jeden Fall alles in seiner Macht Stehende tun, um den betroffenen Arbeitern zu helfen. Ich hoffe, dass auch die anderen Parteien in Salzburg nach der Landtagswahl noch für M-real kämpfen und sich ihre diesbezüglichen Versprechungen nicht als reine Wahlkampfblasen ohne Inhalt entpuppen!"

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