FP-Gudenus: Häupl weiterhin für schulischen Einheitsbrei

FPÖ lehnt leistungsfeindliche und gleichmacherische "Neue Mittelschule" strikt ab

Wien, 25-02-2009 (fpd) - Einmal mehr spricht sich heute der Bildungssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. GR Mag. Johann Gudenus gegen die Einführung der Gesamtschule aus, die kein Fortschritt sei, sondern ganz im Gegenteil einen massiven Rückschritt bedeuten werde. Dieser schulische Einheitsbrei namens "Neue Mittelschule" werde bei flächendeckendem Einsatz, wie Bürgermeister Häupl vor habe, zu einem weiteren Absinken des sich ohnehin schon im Keller befindlichen Schulniveaus führen.

Das ganze Unternehmen "Neue Mittelschule" stehe auf typisch sozialistischen Beinen. Gleichmacherei werde jedoch nicht dazu führen, das Niveau in den Schulen zu heben. Der Bildungsverfall gerade im Bereich der Grundfertigkeiten, wie Lesen, Schreiben und Rechnen, werde durch die Einführung dieses Schulsystems keine Besserung mit sich bringen. Dabei sei dies notwendiger denn je, wenn man beachte, dass ein Drittel der Grundschulabsolventen erhebliche Probleme in diesen Bereichen haben. Faktum sei, dass durch die Gesamtschule genau das Gegenteil von dem erreicht werde, was sich Häupl, Laska & Co. eigentlich wünschen. Kinder aus finanziell besser gestellten Familien würden nämlich auch künftig Privatschulen besuchen, während all jene, die nicht so gut betucht seien, ihre Sprösslinge in die SPÖ-Gesamtschule schicken müssen. Die sozialen Unterschiede werden dadurch weiter intensiviert werden und der klassenkämpferischen Politik der SPÖ werde weiter Vorschub geleistet, so Gudenus.

Die von der SPÖ geplante "Neue Mittelschule" würde die jetzt schon schlechte Situation noch um ein vielfaches verschärfen. Statt endlich dafür Sorge zu tragen, dass die Kinder zu Schulbeginn der deutschen Sprache mächtig sein müssen, damit sie dem Unterricht auch tatsächlich folgen können, kümmere man sich bei den Rathaussozialisten darum, eine leistungsfeindliche und gleichmacherische Gesamtschule aus dem Hut zu zaubern und sie jedem aufs Auge zu drücken. Dieser Bildungseintopf ist in jedem Falle strikt abzulehnen, so Gudenus abschließend. (Schluss) hn

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