• 25.02.2009, 09:46:07
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ÖAMTC: Durch Generalsanierung der Innkreis Autobahn wird Nadelöhr nach Westeuropa breiter

Zwischen Pichl und Meggenhofen wird Gegenverkehrsbereich auf 12 Kilometer Länge eingerichtet

Wien (OTS) - Noch ist es ruhig mit Bauarbeiten auf den Autobahnen
und Hauptverbindungen in Österreich, ab Anfang März steht den
Autofahrern aber eine Großbaustelle ins Haus. Wie der ÖAMTC mitteilt,
beginnen ab Montag (2. März) umfangreiche Sanierungsarbeiten auf der
Innkreis Autobahn (A8) in Oberösterreich. Nach und nach wird die
wichtige Verbindung zwischen West- und Osteuropa im Abschnitt Pichl -
Ried im Innkreis ausgebaut.

Vor 20 Jahren wurde diese Transitroute in einem unverantwortlichen
Sparquerschnitt von nur 9.50 Meter Breite je Richtung gebaut, die
Fahrbahnen sind zu schmal. Bei Pannen ist das Anhalten
lebensgefährlich, Pannenbuchten gibt es fast nicht. Im Zuge der
Generalerneuerung wird der Querschnitt auf 12.50 Meter verbreitert,
allein der Pannenstreifen wird von derzeit
zwei auf 3,50 Meter Breite ausgebaut.

ÖAMTC hat gegen Sicherheitsfalle protestiert

Der ÖAMTC hat gegen diese Sicherheitsfalle heftig protestiert und
nun gemeinsam mit Oberösterreichs Landeshauptmannstellvertreter Franz
Hiesl bei der Asfinag erreicht, dass das Nadelöhr nach Westen auf
europäisches Niveau erweitert wird. Die Generalsanierung der A8
zwischen Pichl und Ried im Innkreis, rund 33 Kilometer, wird bis
voraussichtlich ins Jahr 2016 dauern.

Beginn der Sanierungsarbeiten zwischen Pichl und Meggenhofen

Das erste Baulos liegt zwischen den Anschlussstellen Pichl und
Meggenhofen. Ab Montag wird in diesem Abschnitt auf einer Länge von
rund 12 Kilometern ein Gegenverkehrsbereich eingerichtet. Besonders
problematisch für die Autofahrer werden die ersten fünf Nächte sein.
Willy Matzke vom ÖAMTC: "Jeweils von 19 bis 5 Uhr ist nur ein
Fahrstreifen je Richtung frei. Die Autofahrer müssen in dieser Zeit
auf umfangreiche Staus gefasst sein." Nach Einrichtung des
Gegenverkehrsbereiches stehen Richtung Wels zwei Fahrstreifen zur
Verfügung, Richtung Passau ist wegen baulicher Trennung ein
Fahrstreifen nur Lkw und einer nur Pkw vorbehalten.

Informationen über Videokameras und Infotafeln

Um Staus möglichst zu vermeiden, werden Videokameras und
Infotafeln vor und im Baustellenbereich installiert, die Staus
erfassen und Bilder in die Überwachungszentrale Wels übertragen.
Autofahrer werden so über Staus und mögliche Ausweichrouten
informiert. Für die Zeit der Generalsanierung werden im Abstand von
ca. drei Kilometern provisorische Pannenbuchten errichtet.

Der ÖAMTC hat sich darüber hinaus für einen Einsatzplan bei
Unfällen stark gemacht, der Notzufahrten für Einsatzkräfte über
Nebenstraßen ermöglicht. Matzke warnt abschließend alle Autofahrer:
"Die Autobahnpolizei wird den Baustellenbereich verstärkt, auch mit
Zivilstreifen, überwachen. Die Tempolimits sind unbedingt zu
beachten. Das Liegenbleiben von Fahrzeugen ohne Sprit wird besonders
geahndet werden."

Aktuelle Infos: www.oeamtc.at/verkehrsservice

(Schluss)
Gerhard Koch

Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Informationszentrale
Tel.: +43 (0) 1 71199-1795
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at

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