ÖAMTC: Durch Generalsanierung der Innkreis Autobahn wird Nadelöhr nach Westeuropa breiter

Zwischen Pichl und Meggenhofen wird Gegenverkehrsbereich auf 12 Kilometer Länge eingerichtet

Wien (OTS) - Noch ist es ruhig mit Bauarbeiten auf den Autobahnen und Hauptverbindungen in Österreich, ab Anfang März steht den Autofahrern aber eine Großbaustelle ins Haus. Wie der ÖAMTC mitteilt, beginnen ab Montag (2. März) umfangreiche Sanierungsarbeiten auf der Innkreis Autobahn (A8) in Oberösterreich. Nach und nach wird die wichtige Verbindung zwischen West- und Osteuropa im Abschnitt Pichl -Ried im Innkreis ausgebaut.

Vor 20 Jahren wurde diese Transitroute in einem unverantwortlichen Sparquerschnitt von nur 9.50 Meter Breite je Richtung gebaut, die Fahrbahnen sind zu schmal. Bei Pannen ist das Anhalten lebensgefährlich, Pannenbuchten gibt es fast nicht. Im Zuge der Generalerneuerung wird der Querschnitt auf 12.50 Meter verbreitert, allein der Pannenstreifen wird von derzeit
zwei auf 3,50 Meter Breite ausgebaut.

ÖAMTC hat gegen Sicherheitsfalle protestiert

Der ÖAMTC hat gegen diese Sicherheitsfalle heftig protestiert und nun gemeinsam mit Oberösterreichs Landeshauptmannstellvertreter Franz Hiesl bei der Asfinag erreicht, dass das Nadelöhr nach Westen auf europäisches Niveau erweitert wird. Die Generalsanierung der A8 zwischen Pichl und Ried im Innkreis, rund 33 Kilometer, wird bis voraussichtlich ins Jahr 2016 dauern.

Beginn der Sanierungsarbeiten zwischen Pichl und Meggenhofen

Das erste Baulos liegt zwischen den Anschlussstellen Pichl und Meggenhofen. Ab Montag wird in diesem Abschnitt auf einer Länge von rund 12 Kilometern ein Gegenverkehrsbereich eingerichtet. Besonders problematisch für die Autofahrer werden die ersten fünf Nächte sein. Willy Matzke vom ÖAMTC: "Jeweils von 19 bis 5 Uhr ist nur ein Fahrstreifen je Richtung frei. Die Autofahrer müssen in dieser Zeit auf umfangreiche Staus gefasst sein." Nach Einrichtung des Gegenverkehrsbereiches stehen Richtung Wels zwei Fahrstreifen zur Verfügung, Richtung Passau ist wegen baulicher Trennung ein Fahrstreifen nur Lkw und einer nur Pkw vorbehalten.

Informationen über Videokameras und Infotafeln

Um Staus möglichst zu vermeiden, werden Videokameras und Infotafeln vor und im Baustellenbereich installiert, die Staus erfassen und Bilder in die Überwachungszentrale Wels übertragen. Autofahrer werden so über Staus und mögliche Ausweichrouten informiert. Für die Zeit der Generalsanierung werden im Abstand von ca. drei Kilometern provisorische Pannenbuchten errichtet.

Der ÖAMTC hat sich darüber hinaus für einen Einsatzplan bei Unfällen stark gemacht, der Notzufahrten für Einsatzkräfte über Nebenstraßen ermöglicht. Matzke warnt abschließend alle Autofahrer:
"Die Autobahnpolizei wird den Baustellenbereich verstärkt, auch mit Zivilstreifen, überwachen. Die Tempolimits sind unbedingt zu beachten. Das Liegenbleiben von Fahrzeugen ohne Sprit wird besonders geahndet werden."

Aktuelle Infos: www.oeamtc.at/verkehrsservice

(Schluss)
Gerhard Koch

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