Telekom Austria Group: Das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2008 unterstreicht die starke operative Performance - TEIL 3

Wien (OTS) - Wien, 25. Februar 2009 - Die Telekom Austria Group (VSE: TKA, OTC US: TKAGY) verlautbarte heute die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2008 und das 4. Quartal 2008 mit Ende 31. Dezember 2008.

Anlagenzugänge

Jahresvergleich

in Mio. EUR GJ 2008 GJ 2007 Veränd. in % Sachanlagenzugänge Festnetz 201,8 272,6 -26,0% Sachanlagenzugänge Mobilkommunikation 390,1 364,9 6,9% Sachanlagenzugänge 591,9 637,5 -7,2% Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten Festnetz 61,7 51,9 18,9% Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten Mobilkommunikation 156,2 161,9 -3,5% Eliminierungen -2,2 0,0 k.A. Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten 215,7 213,8 0,9% Gesamt 807,6 851,3 -5,1%

Quartalsvergleich

4. Qu. 08 4. Qu. 07 in Mio. EUR ungeprüft ungeprüft Veränd. in % Sachanlagenzugänge Festnetz 60,2 106,5 -43,5% Sachanlagenzugänge Mobilkommunikation 116,0 114,1 1,7% Sachanlagenzugänge 176,2 220,6 -20,1% Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten Festnetz 22,1 29,2 -24,3% Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten Mobilkommunikation 77,2 66,7 15,7% Eliminierungen -2,2 0,0 k.A. Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten 97,1 95,9 1,3% Gesamt 273,3 316,5 -13,6%

Jahresvergleich:
Die Zugänge aus Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten gingen im Jahr 2008 um 5,1% auf 807,6 Mio. EUR trotz der Erweiterung der operativen Geschäftstätigkeiten sowie der Konsolidierung von Velcom zurück. Die Sachanlagenzugänge sanken um 7,2% auf 591,9 Mio. EUR, während die Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten auf 215,7 Mio. EUR leicht stiegen.

Quartalsvergleich:
Im 4. Qu. 08 sanken die Zugänge zu Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten um 13,6% auf 273,3 Mio. EUR. Die Sachanlagenzugänge sanken um 20,1% auf 176,2 Mio. EUR, und die Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten erhöhten sich leicht um 1,3% auf 97,1 Mio. EUR.

Im Segment Festnetz sanken die Sachanlagenzugänge im 4. Qu. 08 um 43,5% auf 60,2 Mio. EUR vor allem aufgrund geringerer Investitionen in Zugang- und Kernnetzinfrastruktur sowie IT infolge der restriktiven Investmentpolitik.

Im Segment Mobilkommunikation stiegen die Sachanlagenzugänge um 1,7% auf 116,0 Mio. EUR im 4. Qu. 08 aufgrund höherer Sachanlagenzugänge in Österreich und höherer Sachanlagenzugänge in Weißrussland.

Die Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten sanken im Segment Festnetz von 29,2 Mio. EUR im 4. Qu. 07 auf 22,1 Mio. EUR im 4. Qu. 08.

In der Mobilkommunikation stiegen die Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten vor allem aufgrund von höheren Investitionen in Software in Österreich und Weißrussland um 15,7% auf 77,2 Mio. EUR im 4. Qu. 08.

Bilanz und Nettoverschuldung

Die Bilanzsumme der Telekom Austria Group verringerte sich von 9.003,7 Mio. EUR per 31. Dezember 2007 auf 8.997,4 Mio. EUR per 31. Dezember 2008. Im Jahr 2008 stiegen die kurzfristigen Aktiva aufgrund höherer liquider Mittel und höherer kurzfristiger Finanzanlagen um 16,5% auf 1.545,4 Mio. EUR.

Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte verringerten sich von 2.433,0 Mio. EUR per Ende Dezember 2007 auf 2.265,6 Mio. EUR per Ende Dezember 2008 durch höhere Abschreibungen gegenüber Zugängen. Die Sachanlagen verringerten sich um 6,6% auf 2.976,0 Mio. EUR aufgrund von höheren Abschreibungen im Vergleich zu den Zugängen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten verringerten sich von 2.557,2 Mio. EUR per Ende Dezember 2007 auf 2.220,5 Mio. EUR per Ende Dezember 2008 vor allem aufgrund der Umschuldung von kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten zu langfristigen Finanzverbindlichkeiten sowie der Rückzahlung von kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten.

Die langfristigen Verbindlichkeiten stiegen um 19,1% auf 4.621,3 Mio. EUR aufgrund der Restrukturierungsrückstellung sowie der Umschuldung von kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten zu langfristigen Finanzverbindlichkeiten sowie der Emission eines Schuldscheindarlehens zu einem Nominalwert von 300 Mio. EUR in 2008.

Das Eigenkapital sank von 2.565,3. Mio. EUR per 31. Dezember 2007 auf 2.155,6 Mio. EUR per 31. Dezember 2008, aufgrund des Jahresfehlbetrags für 2008 sowie der Ausschüttung der Dividende in Höhe von 331,7 Mio. EUR. Die Nettoverschuldung verringerte sich aufgrund der Free-Cashflow-Generierung auf 3.993,3 Mio. EUR per 31. Dezember 2008.

Das Verhältnis Nettoverschuldung zu EBITDA (der letzten 12 Monate) stieg von 2,4x per Ende Dezember 2007 auf 3,1x per Ende Dezember 2008. Dies ist auf ein geringeres EBITDA als Folge der Aufwendungen im Rahmen des Restrukturierungsprogramms im Segment Festnetz zurückzuführen. Ohne Berücksichtigung des Restrukturierungs-programms verringerte sich das Verhältnis Nettoverschuldung zu EBITDA (der letzten 12 Monate) auf 2,1x.

Cashflow

Cashflow und Nettoverschuldung

Jahresvergleich

in Mio. EUR GJ 2008 GJ 2007 Veränd. in % Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.563,8 1.742,0 -10,2% Cashflow aus Investitionstätigkeit -854,9 -1.669,9 -48,8% Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -522,8 9,9 k.A. Auswirkung von Wechselkursschwankungen -10,4 2,0 k.A. Veränderung der liquiden Mittel 175,7 84,0 109,2% in Mio. EUR 31. Dez. 08 31. Dez. 07 Veränd. in % Nettoverschuldung 3.993,3 4.407,2 -9,4%

Quartalsvergleich

4. Qu. 08 4. Qu. 07 in Mio. EUR ungeprüft ungeprüft Veränd. in % Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 458,1 544,4 -15,8% Cashflow aus Investitionstätigkeit -323,5 -1.040,0 -68,9% Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 96,2 422,6 -77,2% Auswirkung von Wechselkursschwankungen -11,3 -0,2 k.A. Veränderung der liquiden Mittel 219,6 -73,2 k.A.

Jahresvergleich:
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit sank in 2008 um 10,2% auf 1.563,8 Mio. EUR als Folge eines Rückgangs von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie von geringeren sonstigen Verbindlichkeiten in 2008 im Vergleich zu einem Anstieg in 2007.

Der Abfluss beim Cashflow aus Investitionstätigkeit sank um 48,8% auf 854,9 Mio. EUR aufgrund geringerer Sachanlagenzugänge in 2008 sowie der in 2007 inkludierten Anschaffungskosten für den 70%-Anteil an Velcom und für eTel.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit verzeichnete in 2008 einen Nettomittelabfluss von 522,8 Mio. EUR im Vergleich zu einem Nettomittelzufluss von 9,9 Mio. EUR in der Vorjahresperiode, aufgrund der Rückzahlung von kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten in 2008.

Quartalsvergleich:
Im 4. Qu. 08 sank der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit um 15,8% auf 458,1 Mio. EUR vor allem aufgrund des Rückgangs der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie geringerer sonstiger Verbindlichkeiten.

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit verringerte sich von 1.040,0 Mio. EUR im 4. Qu. 07 auf 323,5 Mio. EUR im 4. Qu. 08 vor allem aufgrund der Anschaffungskosten für den 70%-Anteil an Velcom in der Höhe von 713,6 Mio. EUR, der im 4. Qu. 07 inkludiert war.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit verringerte sich von einem Nettomittelzufluss von 422,6 Mio. EUR im 4. Qu. 07 auf einen Nettomittelzufluss von 96,2 Mio. EUR im 4. Qu. 08 aufgrund des geringeren Finanzierungsbedarfs im Vergleich zu 4. Qu. 07, der durch die Akquisition von Velcom in Weißrussland beeinflusst wurde.

Personal

MitarbeiterInnen (Vollzeitkräfte) Ende der Periode 31. Dez. 08 31. Dez. 07 Veränd. Festnetz 8.571 9.598 -1.027 Mobilkommunikation 8.383 8.030 353 Telekom Austria Group 16.954 17.628 -674

MitarbeiterInnen (Vollzeitkräfte) Durchschnitt der Periode GJ 2008 GJ 2007 Veränd. Festnetz 9.357 9.629 -272 Mobilkommunikation 8.245 6.461 1.784 Telekom Austria Group 17.602 16.090 1.512

Der Personalstand der Telekom Austria Group verringerte sich um 674 auf 16.954 MitarbeiterInnen per Ende Dezember 2008 im Vergleich zur Vorjahresperiode.

Für das Segment Festnetz wird ein Rückgang von rund 650 MitarbeiterInnen als Folge des Restrukturierungsprogramms sowie von etwa 340 MitarbeiterInnen aufgrund des Verkaufs der Telekom Austria Czech Republic, eTel Slovensko und eTel Polska verzeichnet. Der Personalstand im Segment Festnetz verringerte sich daher um 1.027 auf 8.571 MitarbeiterInnen.

Im Segment Mobilkommunikation führte der Ausbau der Geschäftstätigkeit in Weißrussland und in der Republik Serbien zu einem Anstieg des Personalstandes um 353 auf 8.383 MitarbeiterInnen.

- Fortsetzung folgt -

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