Telekom Austria Group: Das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2008 unterstreicht die starke operative Performance - TEIL 1

Wien (OTS) - - Umsatzwachstum von 5,1% auf 5.170,3 Mio. EUR aufgrund guter Performance des Segments Mobilkommunikation

- Starke operative Performance treibt bereinigtes EBITDA um 3,9% auf 1.927,7 Mio. EUR

- Restrukturierungsaufwendungen im Festnetz in Höhe von 632,1 Mio. EUR belasten das berichtete EBITDA von 1.295,6 Mio. EUR

- Deutliche Verlangsamung des Festnetzanschlussrückgangs und Wachstum im November und Dezember 2008

- Alle Gesellschaften im Segment Mobilkommunikation tragen zum 15,2%igen Wachstum auf 17,8 Mio. Kunden bei

- Umsatzerlöse von rd. 5,1 Mrd. EUR und EBITDA von rd. 1,9 Mrd. EUR für das Geschäftsjahr 2009 erwartet

- Untergrenze von 75 Cent Dividende je Aktie für 2009-2012 festgelegt

Wien, 25. Februar 2009 - Die Telekom Austria Group (VSE: TKA, OTC US:
TKAGY) verlautbarte heute die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2008 und das 4. Quartal 2008 mit Ende 31. Dezember 2008.

Verlautbarte Restrukturierungsmaßnahmen:
Im 4. Qu. 08 kündigte die Telekom Austria Group 2008 ein Restrukturierungsprogramm im Segment Festnetz an, welches Aufwendungen in Höhe von 632,1 Mio. EUR erforderte und das EBITDA, das Betriebsergebnis und den Nettoüberschuss im 4. Qu. 08 sowie im Gesamtjahr 2008 beeinflusste. Diese Aufwendungen hatten jedoch keine materiellen Auswirkungen auf den Cashflow der Telekom Austria Group und werden zukünftige Ergebnisse verbessern.

Jahresvergleich:
Im Jahr 2008 stiegen die Umsatzerlöse um 5,1% auf 5.170,3 Mio. EUR vor allem aufgrund der guten Performance der Gesellschaften im Segment Mobilkommunikation einschließlich der Konsolidierung von Velcom, welche die Auswirkungen der EU-Roaming-Regulierung sowie geringere Beiträge aus dem Segment Festnetz mehr als kompensieren konnten.

Das EBITDA sank um 30,2% auf 1.295,6 Mio. EUR getrieben vom oben angeführten Restrukturierungsprogramms im Segment Festnetz, welches Aufwendungen in Höhe von 632,1 Mio. EUR erforderte. Ohne Berücksichtigung des Restrukturierungsprogramms stieg das EBITDA um 3,9% auf 1.927,7 Mio. EUR. Das Betriebsergebnis ging um 82,2% auf 135,5 Mio. EUR zurück. Im Gesamtjahr 2008 ergab sich vor allem als Folge des Restrukturierungsprogramms ein Jahresfehlbetrag von 48,8 Mio. EUR im Vergleich zu einem Jahresüberschuss in Höhe von 492,5 Mio. EUR im Gesamtjahr 2007.

Die Anlagenzugänge für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte sanken von 851,3 Mio. EUR auf 807,6 Mio. EUR, da geringere Anlagenzugänge im Segment Festnetz die höheren Anlagenzugänge im Segment Mobilkommunikation mehr als ausgleichen konnten. Die Nettoverschuldung verringerte sich um 9,4% auf 3.993,3 Mio. EUR per Ende Dezember 2008 gegenüber Ende Dezember 2007.

Quartalsvergleich:
Die Umsatzerlöse stiegen im 4. Qu. 08 um 1,4% auf 1.306,5 Mio. EUR hauptsächlich aufgrund der starken Performance von mobilkom austria und von Velcom in Weißrussland. Die Aufwendungen in Höhe von 632.1 Mio. EUR für das Restrukturierungsprogramm führten zu einem negativen EBITDA in Höhe von 212,0 Mio. EUR. Ohne Berücksichtigung der Restrukturierungsaufwendungen stieg das EBITDA um 7,4% auf 420,1 Mio. EUR.

Der Betriebsverlust betrug 516,1 Mio. EUR und der Nettoverlust 437,7 Mio. EUR im 4. Qu. 08 als Folge der Aufwendungen in im Rahmen des Restrukturierungsprogramms. Der Verlust je Aktie betrug im 4. Qu. 08 0,99 EUR.

Die Anlagenzugänge für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte verringerten sich um 13,6% auf 273,3 Mio. EUR vor allem aufgrund von geringeren Investitionen im Segment Festnetz, welche die höheren Investitionen bei Velcom in Weißrussland und bei mobilkom austria ausgleichen konnten.

Dipl.-Ing. Dr. Boris Nemsic, CEO der Telekom Austria Group, sagte:
"Trotz starkem Gegenwind aus dem globalen Wirtschaftsumfeld zeigte die Telekom Austria Group für das Geschäftsjahr 2008 eine solide operative Performance. Sowohl die Umsatzerlöse als auch das bereinigte EBITDA lagen über unseren Erwartungen. Aufgrund der Restrukturierungs-Aufwendungen im Festnetz zeigten aber das berichtete EBITDA und das Nettoergebnis eine negative Entwicklung. Dieses Maßnahmenpaket ist jedoch zur Absicherung der langfristigen Ertragskraft der Telekom Austria Group unentbehrlich. Für das Geschäftsjahr 2009 erwarten wir Umsatzerlöse in der Höhe von 5,1 Mrd. EUR und ein EBITDA von 1,9 Mrd. EUR. Außerdem hat die Telekom Austria Group vor kurzem ihr vorrangiges Ziel bekräftigt, weiterhin an einer stabilen Dividendenpolitik festzuhalten und hat eine Dividendenuntergrenze von 0,75 EUR je Aktie festgelegt."

Zusammenfassung

Jahresvergleich

in Mio. EUR GJ 2008 GJ 2007 Veränd. in % Umsatzerlöse 5.170,3 4.919,0 5,1% EBITDA 1.295,6 1.854,9 -30,2% Betriebsergebnis/-verlust 135,5 761,4 -82,2% Jahresüberschuss/-fehlbetrag -48,8 492,5 k.A. Gewinn/Verlust je Aktien (in EUR) -0,11 1,09 k.A. Anlagenzugänge 807,6 851,3 -5,1% in Mio. EUR 31. Dez. 08 31. Dez. 07 Veränd. in % Nettoverschuldung 3.993,3 4.407,2 -9,4%

Quartalsvergleich

in Mio. EUR 4. Qu. 08 4. Qu. 07 Veränd. in % Umsatzerlöse 1.306,5 1.288,1 1,4% EBITDA -212,0 391,3 -154,2% Betriebsergebnis/-verlust -516,1 93,4 k.A. Jahresüberschuss/-fehlbetrag -437,7 41,0 k.A. Gewinn/Verlust je Aktien (in EUR) -0,99 0,09 k.A. Anlagenzugänge 273,3 316,5 -13,6%

Lagebericht

Marktumfeld
In Österreich war das Marktumfeld im Jahr 2008 im Segment Festnetz wie auch im Segment Mobilkommunikation vom anhaltenden Wettbewerb gekennzeichnet. Niedrige Tarife für Sprachtelefonie und mobile Breitband-Produkte führten zu einer Fortsetzung der Migration vom Festnetz zur Mobilkommunikation.

Um das Kerngeschäft des Segments Festnetz abzusichern, wurde das Breitband-Produktportfolio um attraktive Produktbündel mit höheren Bandbreiten erweitert.

Der schrumpfende Festnetzmarkt verlangt jedoch auch für die Folgejahre markante Personal- und Kosteneinsparungen. Bereits im letzten Quartal 2007 hat die Telekom Austria Group ein umfangreiches Kosteneinsparungsprogramm im Segment Festnetz gestartet, das 2008 in Form zahlreicher Maßnahmen umgesetzt wurde.

Der Handlungsspielraum ist jedoch aufgrund der Tatsache, dass rund zwei Drittel aller MitarbeiterInnen im Segment Festnetz Beamte sind, deren Dienstverhältnis nicht aufgelöst werden kann, eingeschränkt. Im November 2008 wurde deshalb ein weiterer Schritt zur Fortsetzung des Restrukturierungs-programms vorgestellt.

Die Maßnahmen sehen weitere Sozialpläne und die Freistellung von insgesamt bis zu 1.250 MitarbeiterInnen des Segments Festnetz im Laufe des Jahres 2009 vor. Die damit verbundenen Gesamtaufwendungen belaufen sich auf 632,1 Mio. EUR, wovon ein Teil bereits 2008 für angenommene Sozialpläne verwendet wurde.

Zum Bilanzstichtag wurde eine Rückstellung in Höhe von 617,4 Mio. EUR für weitere Sozialplanaufwendungen und für den Nettobarwert der geschätzten zukünftigen Personalaufwendungen, die bis zur Pensionierung der freigestellten MitarbeiterInnen anfallen, gebildet.

In den Folgejahren werden geringere Personalaufwendungen aufgrund dieser Maßnahme eine Ergebnisverbesserung mit sich bringen. Diese Rückstellung wird bei Berechnung der Nettoverschuldung nicht berücksichtigt, wird aber ab dem Jahr 2009 zinstragend sein.

Im Segment Mobilkommunikation konnte sowohl in Österreich und auch auf den internationalen Märkten der Telekom Austria Group der Wachstumskurs fortgesetzt werden.

Die erstmals ganzjährige Konsolidierung von Velcom (vormals MDC) in Weißrussland sowie höhere Beiträge aus den Tochtergesellschaften in der Republik Serbien und in der Republik Mazedonien, die erst im Jahresverlauf 2007 ihren operativen Betrieb aufgenommen haben, stärkten das Wachstumsprofil der Telekom Austria Group im Jahr 2008. Negativ wirkte sich hingegen die im zweiten Halbjahr 2007 eingeführte Regulierung der internationalen Roaming-Sprachtarife in der EU aus -für 2008 galt die Tarifreduktion für alle zwölf Monate.

Umsatzerlöse und Betriebsergebnis nach Segmenten

Jahresvergleich

in Mio. EUR GJ 2008 GJ 2007 Veränd. in % Umsatzerlöse 2.038,8 2.133,0 -4,4% EBITDA -21,3 705,0 k.A. Betriebsergebnis/-verlust -530,8 151,2 k.A.

Quartalsvergleich

in Mio. EUR 4. Qu. 08 4. Qu. 07 Veränd. in % Umsatzerlöse 498,1 547,4 -9,0% EBITDA -499,6 136,2 k.A. Betriebsergebnis/-verlust -631,1 -6,4 k.A.

Verlautbarte Restrukturierungsmaßnahmen:
Die Telekom Austria Group kündigte am 10. November 2008 ein Restrukturierungs-programm im Segment Festnetz an, welches Aufwendungen in Höhe von 632,1 Mio. EUR erforderte und ein Rückstellung für zukünftige Aufwendungen beinhaltet. Das EBITDA, das Betriebsergebnis und der Nettoüberschuss ist im 4. Qu. 08 sowie im Gesamtjahr 2008 davon beeinflusst. Diese Aufwendungen hatten jedoch keine materiellen Auswirkungen auf den Cashflow der Telekom Austria Group und werden zukünftige Ergebnisse verbessern. Die Maßnahmen sehen eine Reduktion von insgesamt bis zu 1.250 MitarbeiterInnen des Segments Festnetz, die aufgrund ihres Beamtenstatus nicht gekündigt werden können, im Laufe des Jahres 2009 vor.

Jahresvergleich:
Die Umsatzerlöse im Segment Festnetz sanken 2008 um 4,4% auf 2.038,8 Mio. EUR. Höheren Erlösen aus Daten & IT-Lösungen standen geringere Erlöse aus Internetzugang & Media und Sprachtelefonie gegenüber.

Die Aufwendungen im Rahmen des Restrukturierungsprogramms in Höhe von 632,1 Mio. EUR führten zu einem negativen EBITDA von 21,3 Mio. EUR verglichen mit einem EBITDA von 705,0 Mio. EUR im Jahr 2007. Ohne Berücksichtigung des Restrukturierungs-programms sank das EBITDA um 13,4% auf 610,8 Mio. EUR.

Der Betriebsverlust betrug 530,8 Mio. EUR verglichen mit einem Betriebsergebnis von 151,2 Mio. EUR im Jahr 2007, da niedrigere Abschreibungsaufwendungen die höheren operativen Aufwendungen hauptsächlich als Folge des Restrukturierungsprogramms teilweise ausgleichen konnten.

Quartalsvergleich:
Die Einführung von Produktbündeln konnte den Rückgang der Festnetzanschlüsse von 47.600 im 4. Qu. 07 auf 2.400 im 4. Qu. 08 signifikant verlangsamen. Ende 2008 konnte zum ersten Mal nach zwölf Jahren eine Trendwende in der Entwicklung der Anschlusszahlen im Festnetz Segment erreicht werden, da in den Monaten November und Dezember 2008 Neuzugänge verzeichnet wurden. Die Anzahl der Festnetzanschlüsse ging um nur 97.600 auf 2,3 Mio. Anschlüsse im Jahr 2008 zurück, im Vergleich zu einem Rückgang von 224.500 Anschlüssen in 2007. Daraus ist eine wesentliche Verlangsamung des Rückgangs der Festnetzanschlüsse zu erkennen.

Die Anzahl der Festnetz-Breitband-Anschlüsse stieg per Ende Dezember 2008 um 18,0 % auf 885.700 inklusive 66.800 Wholesale-Anschlüsse aufgrund des Anstiegs der Breitband-Anschlüsse im Bereich Retail, der auf die Akzeptanz der Bündelprodukte zurückzuführen ist und den Rückgang der Breitband-Anschlüsse im Bereich Wholesale mehr als ausgleichen konnte. Die Breitband-Neuzugänge verzeichneten einen Anstieg um 76,2% von 28.600 im 4. Qu. 07 auf 50.400 Breitband-Neuzugänge im 4. Qu. 08.

Die durchschnittlichen Erlöse pro Festnetzanschluss, die im Wesentlichen Erlöse aus Sprachtelefonie, Grundentgelten, Breitband sowie aonTV umfassen, blieben im 4. Qu. 08 mit 33,0 EUR im Vergleich zu 33,3 EUR im 4. Qu. 07 beinahe stabil.

Die Anzahl der entbündelten Leitungen erhöhte sich auf 298.900 per Ende Dezember 2008 im Vergleich zu 289.300 per Ende Dezember 2007. Im Quartalsvergleich blieben die entbündelten Leitungen vom 3. Qu. 08 auf das 4. Qu. 08 stabil.

Die Substitution der Festnetz-Minuten durch die Mobilkommunikation ist der Hauptgrund für die rückläufige Entwicklung der Sprachminuten um 12,2% auf 936,9 Mio. Minuten im 4. Qu. 2008. Der Sprachtelefonie-Marktanteil im Festnetz stieg auf 61,3% im 4. Qu. 08 im Vergleich zu 59,9% im 4. Qu. 07 aufgrund der verbesserten Kundenbindungs-maßnahmen durch die Einführung der Produktbündel.

Die Festnetz-Umsatzerlöse sanken um 9,0% auf 498,1 Mio. EUR im 4. Qu. 08 vor allem aufgrund niedrigerer Umsatzerlöse aus Sprachtelefonie, Wholesale-Sprach-telefonie und Internet sowie Internetzugang & Media.

Die Erlöse aus Sprachtelefonie-Verbindungsentgelten sanken um 14,4% auf 75,9 Mio. EUR aufgrund des Rückgangs des Verkehrsvolumens. Der Durchschnittstarif blieb unverändert bei 7,8 Cent pro Minute.

Die Umsatzerlöse aus Grundentgelten & sonstigen Spracherlösen blieben mit 112,3 Mio. EUR stabil, da geringere Rabatte und höhere Erlöse aus den Produktbündeln eine geringere Anzahl von Festnetzanschlüssen ausgleichen konnten.

Die Erlöse aus öffentlichen Sprechstellen & Mehrwertdiensten gingen im 4. Qu. 08 als Folge geringerer Umsätze aus öffentlichen Sprechstellen und interaktiven TV-Gaming-Diensten um 23,4% auf 9,5 Mio. EUR zurück. Erlöse aus Daten & IT-Lösungen inkl. Wholesale sanken um 2,7% auf 121,9 Mio. EUR.

Die Umsatzerlöse im Bereich Internetzugang & Media sanken um 15,9% auf 55,1 Mio. EUR. Der starke Anstieg der Breitband-Kundenanzahl konnte die geringeren Breitband-Preise, die für die Absicherung der Festnetzanschlüsse angeboten wurden, nur teilweise kompensieren. Die Erlöse aus Wholesale-Sprachtelefonie & Internet sanken vor allem aufgrund von niedrigeren Wholesale-Internet-Erlösen sowie geringeren Wholesale-Sprach-telefonie-Erlösen aus dem Heimmarkt um 11,0% auf 90,7 Mio. EUR.

Die sonstigen Umsatzerlöse im Segment Festnetz sanken um 21,6% auf 32,7 Mio. EUR aufgrund geringerer Erlöse aus Endgeräten.
Die Aufwendungen im Rahmen des Restrukturierungsprogramms in Höhe von 632,1 Mio. EUR führten zu einem negativen EBITDA von 499,6 Mio. EUR verglichen mit einem EBITDA in Höhe von 136,2 Mio. EUR im 4. Qu. 07. Ohne Berücksichtigung des Restrukturierungsprogramms sank das EBITDA um 2,7% auf 132,5 Mio. EUR und die operativen Aufwendungen verringerten sich um 11,3% aufgrund von geringeren Personal- und Materialaufwendungen.

Der Betriebsverlust betrug 631,1 Mio. EUR im 4. Qu. 08 im Vergleich zu einem Betriebsverlust von 6,4 Mio. im 4. Qu. 07 aufgrund der Aufwendungen für das Restrukturierungsprogramm, während die Abschreibungsaufwendungen sich weiter reduzierten.

- Fortsetzung folgt -

Rückfragen & Kontakt:

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Bereichsleiter Investor Relations
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E-Mail: peter.zydek@telekom.at

Elisabeth Mattes
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Tel.: +43 664 331 2730
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