BZÖ-Zellot: Mehrwertsteuer-Änderung bringt Bauern mehr als vier Jahre Förderung ohne Fortsetzung

Landwirtschaftsminister Berlakovich unterschätzt die angespannte Lage der Kärntner Landwirte

Klagenfurt (OTS) - "Landwirtschaftsminister Berlakovich unterschätzt die angespannte Lage der Kärntner Landwirte, wenn er ihnen nur 750 Millionen Euro an Förderungen bis 2013 ankündigt. Denn für die Zeit danach gibt keine Zusicherung für weitere Förderungen, die Landwirte haben massive Existenzängste", erklärt der Agrarsprecher des BZÖ Kärnten, LAbg. Roland Zellot. Er verlangt, "dass endlich die Ungerechtigkeit bei der Mehrwertsteuer abgestellt wird." Einen diesbezüglichen Antrag habe das BZÖ auf Bundesebene bereits eingebracht.

"In Österreich verrechnen die Landwirte für ihre Produkte 10 Prozent Mehrwertsteuer, für alle Betriebsmittel müssen sie jedoch 20 Prozent Mehrwertsteuer bezahlen", rechnet Zellot vor. Diese Ungerechtigkeit müsse sofort abgestellt werden. Damit könnten auch sofort dringende Investitionen am Agrarsektor angekurbelt werden. Anders sehe die Situation etwa in Italien aus: Zwar gelten 10 Prozent auf die landwirtschaftlichen Produkte, für Betriebsmittel zahlen die Bauern aber nur 4 Prozent.

Zellot erneuert auch die BZÖ-Forderung, Österreich zu einer gentechnikfreien Modellregion in Europa zu machen. Mit einer Anfragenserie im Parlament soll die Bundesregierung auf diese Schiene gebracht werden, statt sich dem EU-Diktat zu beugen.

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