ÖAMTC begrüßt Reform der Mopedausbildung

Club sieht Nachbesserungsbedarf bei vierrädrigen Leichtkraftfahrzeugen

Wien (OTS) - Der ÖAMTC fordert seit langem eine Evaluierung und Verbesserung der Mopedausbildung. "Fundiert, altersunabhängig und mit verpflichtendem Theorie- sowie Praxisteil - das sind die wichtigsten Punkte", so ÖAMTC-Juristin Ursula Zelenka. Einen entsprechenden Entwurf für die Neugestaltung - ausgearbeitet von Autofahrerclubs, KfV und Fahrschulen - gibt es seit mehr als einem Jahr. Heute wird Verkehrsministerin Doris Bures eine Novelle zum Führerscheingesetz in Begutachtung schicken, mit der die Mopedausbildung geändert werden soll. Beim ÖAMTC sieht man einen doppelten Gewinn: "Einerseits ist die geplante Reform eine wichtige Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, andererseits kommt es zu einer Vereinfachung der Gesetzeslage", so Zelenka. "Die Ausbildung wird altersunabhängig und gilt gleichermaßen für Moped- sowie Leichtkraftfahrzeug-Lenker."

Die neue Ausbildung sieht vor: sechs Stunden Theorie, sechs Stunden Praxis, zwei Stunden Training im Straßenverkehr sowie eine Theorieprüfung. Nachbesserungsbedarf sieht die Clubjuristin in der Überprüfung der gesundheitlichen Eignung von Bewerbern um einen Mopedausweis für sogenannte "Microcars". "In diesem Bereich sollte -vergleichbar dem Pkw-Führerschein - ein Gesundheitscheck der Ausstellung eines Mopedausweises vorangehen", so die ÖAMTC-Juristin.

Die Ausdehnung der Praxisausbildung um zwei zusätzliche Unterrichtseinheiten im Straßenverkehr ist nach Club-Ansicht wichtig, um Menschen am Beginn ihrer motorisierten Karriere sorgfältig auf Gefahren der Straße vorzubereiten. "Ein großes Sicherheitsplus gegenüber dem bisherigen Ausbildungskonzept, das sich insbesondere bei 15jährigen Mopedlenkern und älteren 'Microcar'-Fahrern als nicht ausreichend erwiesen hat", so die ÖAMTC-Juristin abschließend.

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