ÖVP-Infrastruktursprecher Ferdinand Maier zu kolportierten Postämter-Schließungen

Gehen davon aus, dass das, was vom Infrastrukturminister Ende vergangenen Jahres angekündigt wurde, von Bures umgesetzt wird – Post-Manager agieren unsensibel und möglicherweise überfordert

Wien, 22. Februar 2009 (ÖVP-PK) Angesichts der kolportierten Pläne zur Schließung von 300 Postämtern geht ÖVP-Infrastruktursprecher Dr. Ferdinand Maier davon aus, dass die Ankündigungen des damaligen Infrastrukturministers Werner Faymann Ende vergangenen Jahres von der neuen Infrastrukturministerin Doris Bures ungesetzt werden. Damals wurde seitens des damaligen
Ministers per Verordnung geregelt, dass keine Ämter bis Mitte 2009 geschlossen werden. Bis dahin würde ein neues Postgesetz erarbeitet und beschlossen. Dieses solle sichern, dass auch von den Mitbewerbern der Post zu verlangen sei, dass sie sich nicht nur in Ballungsgebieten die Rosinen herauspicken, erinnert Maier. ****

„Tatsächlich fällt im Jahr 2011 das Post-Monopol. Das ist bereits lange genug bekannt - seit unter Zustimmung des österreichischen Infrastrukturministers die Postmarkt-Liberalisierung beschlossen wurde. Das war im Oktober 2007“, betont der ÖVP-Infrastruktursprecher.

„Jetzt gilt es, Druck auf das Post-Management auszuüben, um eine Versorgungssicherheit in allen Regionen sicher zustellen. Es muss garantiert werden, dass - wo Postämter unwirtschaftlich sind -eine Eröffnung von Poststellen mit Postpartnern zwingend sein muss“, betont Maier. Persönlich habe Maier den Eindruck, dass „die verantwortlichen Manager der Post unsensibel und möglicherweise auch überfordert sind“, so Maier abschließend.

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