- 20.02.2009, 12:36:42
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Wehsely: Wiener Pflegekonzept wird zügig umgesetzt
Spatenstich für das Wohn- und Pflegehaus Meidling
Wien (OTS) - Nach den Wohn- und Pflegehäusern in der Leopoldstadt
und Favoriten gehen nun auch die Bauarbeiten in Meidling los. Beim
Spatenstich für das neue Wohn- und Pflegehaus Meidling im Kabelwerk
erklärte Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely: "Das
Wiener Pflegekonzept wird weiter konsequent umgesetzt. Bis 2015
werden insgesamt neun neue Wohn- und Pflegehäuser errichtet. Die
Stadt Wien investiert dafür über 350 Millionen Euro. Damit arbeiten
wir für die Zukunft der WienerInnen". Beim Spatenstich haben auch die
Meidlinger Bezirksvorsteherin Gabriele Votava, Dr. Hannes Swoboda,
EU-Abgeordneter der SPÖ, Dr. Roland Paukner, der Direktor der
städtischen Wohn- und Pflegehäuser, und Ing. Peter Fleissner, der
Geschäftsführer der Kabelwerk Bauträger GmbH, teilgenommen.****
Das Wohn- und Pflegehaus Meidling ist eine Kombination aus einem
Pflegeheim mit 256 Betten und fünf Wohngemeinschaften für "Betreutes
Wohnen". Es liegt direkt an der U6-Station "Tscherttegasse". Acht
Stationen für die Langzeitbetreuung und zwei Stationen für an Demenz
erkrankte BewohnerInnen ergänzen künftig das Wiener Pflegeangebot auf
höchstem Niveau.
Der Aspekt des Wohnens wird für die pflege- und
betreuungsbedürftigen Menschen im Vordergrund stehen. Die
medizinische und therapeutische Betreuung ist in vollem Umfang
möglich, hält sich dabei aber im Hintergrund. So wird es
ausschließlich Ein- und Zweibettzimmer mit eigenen Toiletten und
Bädern geben. Die hellen Wohnbereiche sind süd-, südost- und
südwestorientiert. Barrierefreie, vorgelagerte Loggienbereiche
erweitern die Zimmer und geben ein einheitliches und großzügiges
Erscheinungsbild. Die Wohnbereiche werden so konfiguriert, dass sie
einen harmonischen Rundgang bilden, wobei die Tagräume mit den
integrierten Teeküchen als großzügige Raumeinheiten die
"Wegschleifen" abschließen. Im Bereich des Haupteingangs gibt es ein
Café, ein MitarbeiterInnenrestaurant und einen Mehrzwecksaal. Ein
kleiner Vorplatz bildet wie ein Atrium einen zugeordneten
Freibereich. Über die Eingangshalle erreicht man im Erdgeschoss die
Verwaltung, den Therapiebereich, das Kompetenzzentrum und den
Andachtsraum. Im ersten Obergeschoss befinden sich die Stationen für
Menschen, die an einer Demenzerkrankung leiden, in den beiden
obersten Stockwerken die Wohngemeinschaften für "Betreutes Wohnen".
Die Zahl der bedarfsgerechten Pflegeplätze in Wien wird bis 2015
auf insgesamt 10.000 steigen. Die zahlreichen ambulanten und mobilen
Dienste, die jährlich schon jetzt 27.000 WienerInnen betreuen, werden
sukzessive ausgebaut und komplettieren das dichte Pflegenetzwerk in
der Stadt.
rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/ma53/rkfoto/
(Schluss) cl/baj
Rückfragehinweis:
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