Wehsely: Wiener Pflegekonzept wird zügig umgesetzt

Spatenstich für das Wohn- und Pflegehaus Meidling

Wien (OTS) - Nach den Wohn- und Pflegehäusern in der Leopoldstadt und Favoriten gehen nun auch die Bauarbeiten in Meidling los. Beim Spatenstich für das neue Wohn- und Pflegehaus Meidling im Kabelwerk erklärte Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely: "Das Wiener Pflegekonzept wird weiter konsequent umgesetzt. Bis 2015 werden insgesamt neun neue Wohn- und Pflegehäuser errichtet. Die Stadt Wien investiert dafür über 350 Millionen Euro. Damit arbeiten wir für die Zukunft der WienerInnen". Beim Spatenstich haben auch die Meidlinger Bezirksvorsteherin Gabriele Votava, Dr. Hannes Swoboda, EU-Abgeordneter der SPÖ, Dr. Roland Paukner, der Direktor der städtischen Wohn- und Pflegehäuser, und Ing. Peter Fleissner, der Geschäftsführer der Kabelwerk Bauträger GmbH, teilgenommen.****

Das Wohn- und Pflegehaus Meidling ist eine Kombination aus einem Pflegeheim mit 256 Betten und fünf Wohngemeinschaften für "Betreutes Wohnen". Es liegt direkt an der U6-Station "Tscherttegasse". Acht Stationen für die Langzeitbetreuung und zwei Stationen für an Demenz erkrankte BewohnerInnen ergänzen künftig das Wiener Pflegeangebot auf höchstem Niveau.

Der Aspekt des Wohnens wird für die pflege- und betreuungsbedürftigen Menschen im Vordergrund stehen. Die medizinische und therapeutische Betreuung ist in vollem Umfang möglich, hält sich dabei aber im Hintergrund. So wird es ausschließlich Ein- und Zweibettzimmer mit eigenen Toiletten und Bädern geben. Die hellen Wohnbereiche sind süd-, südost- und südwestorientiert. Barrierefreie, vorgelagerte Loggienbereiche erweitern die Zimmer und geben ein einheitliches und großzügiges Erscheinungsbild. Die Wohnbereiche werden so konfiguriert, dass sie einen harmonischen Rundgang bilden, wobei die Tagräume mit den integrierten Teeküchen als großzügige Raumeinheiten die "Wegschleifen" abschließen. Im Bereich des Haupteingangs gibt es ein Café, ein MitarbeiterInnenrestaurant und einen Mehrzwecksaal. Ein kleiner Vorplatz bildet wie ein Atrium einen zugeordneten Freibereich. Über die Eingangshalle erreicht man im Erdgeschoss die Verwaltung, den Therapiebereich, das Kompetenzzentrum und den Andachtsraum. Im ersten Obergeschoss befinden sich die Stationen für Menschen, die an einer Demenzerkrankung leiden, in den beiden obersten Stockwerken die Wohngemeinschaften für "Betreutes Wohnen".

Die Zahl der bedarfsgerechten Pflegeplätze in Wien wird bis 2015 auf insgesamt 10.000 steigen. Die zahlreichen ambulanten und mobilen Dienste, die jährlich schon jetzt 27.000 WienerInnen betreuen, werden sukzessive ausgebaut und komplettieren das dichte Pflegenetzwerk in der Stadt.

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