• 18.02.2009, 10:22:32
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mobilkom austria: Innovationen und Infrastrukturmaßnahmen als Antwort auf die Wirtschaftskrise

Barcelona (OTS) - Auch in Zeiten der angespannten Wirtschaftslage
werden beim Mobile World Congress in Barcelona zahlreiche neue
Services gezeigt. Einer der wichtigsten Trends sind die Application
Stores der Betriebssystem-Anbieter. Zahllose Anwendungen werden die
Nutzungsintensität mobiler Dienste noch weiter verstärken. Dipl.-Ing.
Dr. Boris Nemsic, CEO Telekom Austria Group und mobilkom austria, ist
überzeugt, dass Mobilkommunikation Teil der Lösung der globalen
Wirtschaftskrise ist - vor allem die zu erzielenden Effizienzgewinne
bei Geschäftskunden sind eine gute Möglichkeit, auf die Krise zu
reagieren. Für die Netzbetreiber gilt ganz besonders, jetzt die
Infrastrukturen der Zukunft aufzubauen und die Netze für die
künftigen Anwendungen auszubauen.

Die Unternehmen der mobilkom austria group sind in vielen Aspekten
führend in ihren jeweiligen Märkten. "Vor allem mobilkom austria hat
mit mobilem Breitband in Österreich gezeigt, worauf es ankommt: Ein
Netz in höchster Qualität, faire Wettbewerbsbedingungen für die
Marktteilnehmer und attraktive Tarife. Die Mobilfunkindustrie ist
nicht auf staatliche Unterstützung angewiesen und kann sogar Krisen
hemmend wirken, sofern entsprechende Rahmenbedingungen für die
Branche geschaffen werden. So etwa habe ich mit meinen Kollegen im
Board der GSM Association, der globalen Branchenvertretung der
Mobilfunkindustrie, diskutiert, dass durch Nutzung der
Frequenzbänder, die bislang für Fernsehen eingesetzt wurden, mobiles
Breitband zu einem Siebentel der Kosten erfolgen kann", meint Nemsic,
der kürzlich wieder für weitere zwei Jahre in das Board der GSMA
gewählt wurde. Die Digitale Dividende, also das Freiwerden von
Frequenzen durch die Digitalisierung des Antennenfernsehens, ist für
ihn ein wesentlicher Baustein zum kosteneffizienten Aufbau einer
Breitband-Infrastruktur.

Servicenutzung steigt
Die Handyhersteller sind mehr als andere Player der Branche von der
krisenbedingten Konsumzurückhaltung betroffen. Kunden steigen nicht
mehr so oft auf ein neues Handy um - Mobilfunkservices hingegen
werden weiterhin intensiv genutzt. Das Handy selbst ist fixer
Bestandteil des täglichen Lebens geworden - laut aktueller Social
Impact Studie von mobilkom austria haben bereits 94 Prozent der
österreichischen Bevölkerung über zwölf Jahre mindestens ein Handy -
und die Application Stores der Betriebssystem-Anbieter werden die
Nutzungsintensität noch weiter steigern. Nemsic rechnet damit, dass
es mittelfristig zu einer Konsolidierung bei den
Handy-Betriebssystemen kommen wird. Eine Initiative zur
Konsolidierung ganz anderer Art trägt auch er als Board-Mitglied der
GSMA mit. Er setzte sich mit seinen Kollegen für einheitliche Stecker
bei den Handyladegeräten ein. Das BlackBerry (R) Storm (TM) 9500, das
mobilkom austria Anfang März exklusiv in Österreich anbieten wird,
verwendet bereits Micro-USB, die ausgewählte Lösung.

Netzausbau bei günstigen Kosten
In Barcelona zeichnet sich ein weiterer Trend ab: Energieeffizienz
beim Betrieb von Mobilfunkservices. Die Arbeit der
Standardisierungsgremien der GSMA hat in den vergangenen Jahren vor
allem auf eine flachere Architektur neuer Netztechnologien abgezielt.
So wird der Ausbau von LTE vergleichsweise günstiger sein als der des
UMTS Netzes. Zum einen wird die Ausrüstung selbst günstiger werden,
zum anderen wird auch auf die Energieeffizienz bei deren Betrieb
großer Wert gelegt. Nemsics Resümee: "Wir haben ganze Arbeit
geleistet, um weiteres Wachstum bei moderaten Investments zu
ermöglichen. mobilkom austria wird diesen Weg konsequent weiter gehen
und auch in Zukunft höchste Netzqualität und damit natürlich auch
hochqualitative Services ermöglichen. Der nächste Schritt hat mit der
Implementierung von HSPA+ schon begonnen." Bis Mitte des Jahres
werden wichtige Standorte bereits mit dem neuen Datenturbo versorgt
sein und neben den Maximalgeschwindigkeiten von bis zu 28,8 Mbit/s
werden vor allem in dicht besiedelten Gebieten Breitband-Kapazitäten
für die wachsende Anzahl von Kunden bereitgestellt.

Rückfragehinweis:
mobilkom austria AG
Mag. Elisabeth Mattes, Unternehmenssprecherin mobilkom austria
Tel: +43 664 331 2730, E-Mail: [email protected]

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