AKNÖ-Staudinger: Wir nehmen uns der Sorgen der niederösterreichischen Familien an

AK-Studie belegt: Jede/r dritte Befragte fühlt sich nicht ausreichend informiert

Wien (OTS) - "Wir haben ein offenes Ohr für die Anliegen und
Sorgen niederösterreichischer Familien", sagt AKNÖ-Präsident Josef Staudinger zu Landesrätin Mikl-Leitner, die anlässlich einer IFES-Studie im Auftrag der AKNÖ von Panikmache am Rücken der Familien sprach. "Wenn jede dritte Familie über Schwierigkeiten bei der Organisation einer Ferienbetreuung für ihre Kinder klagt, können wir im Gegensatz zu einigen PolitikerInnen nicht einfach darüber hinweg sehen", erklärt Staudinger, "hinzu kommt noch, dass sich jede/r dritte Befragte nicht ausreichend über außerfamiliäre Betreuungsangebote in seiner/ihrer Umgebung informiert fühlt." IFES hat im Auftrag der AKNÖ 400 berufstätige Eltern mit Kindern im Alter zwischen 3 und 14 Jahren zu den Themen Sommerferienbetreuung und Betreuung in den Ferien befragt. Durchgeführt wurde die Befragung im November 2008.

15 Prozent der befragten Eltern im Weinviertel gaben an, dass es in den letzten Sommerferien sehr oder eher schwierig war, die Kinder zu betreuen. Im Wald- und im Mostviertel waren es je 11 Prozent der Befragten. 34 Prozent der Befragten im Industrieviertel fanden es zu gewissen Zeiten schwierig. Oftmals springen die Großeltern für die Kinderbetreuung ein. 2 von 3 Familien nehmen diese familiäre Unterstützung in Anspruch. Doch viele Familien haben diese Möglichkeit gar nicht. "Diese organisatorischen Sorgen von Eltern können wir nicht einfach überhören", erklärt AKNÖ-Präsident Josef Staudinger, "wir müssen Familien bei der Kinderbetreuung unterstützen. Das Angebot der Ferienbetreuung muss weiter ausgebaut werden."

Unzufrieden mit den Öffnungszeiten Mehrheitlich wünschen sich die Eltern Öffnungszeiten bis 16 Uhr und darüber hinaus. Bei kürzeren Öffnungszeiten sinkt die Zufriedenheit mit dem Angebot. Ein weiterer Schwachpunkt sind die Ferienzeiten in Kindergärten und Horten: Nur bei 17 Prozent der befragten Familien war der Kindergarten bzw. Hort die ganzen Sommerferien über geöffnet, 80 Prozent der Befragten gaben an, dass er zwischen 3 und 6 Wochen geschlossen hatte. Zwei Drittel der Befragten hätte eine durchgehende Öffnung in den Ferien bei der Kinderbetreuung geholfen. AKNÖ-Präsident Josef Staudinger: "Familie und Beruf zu organisieren, bedeutet für berufstätige Mütter und Väter eine tagtägliche Herausforderung. Kinderbetreuung muss daher an die Bedingungen der Eltern und der Kindern angepasst werden. Bedarfsgerechte Öffnungszeiten und der weitere Ausbau der Nachmittagsbetreuung gehören da dazu."

Die vollständige Studie finden Sie unter noe.arbeiterkammer.at/presse

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