- 16.02.2009, 14:43:29
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AKNÖ-Staudinger: Wir nehmen uns der Sorgen der niederösterreichischen Familien an
AK-Studie belegt: Jede/r dritte Befragte fühlt sich nicht ausreichend informiert
Wien (OTS) - "Wir haben ein offenes Ohr für die Anliegen und
Sorgen niederösterreichischer Familien", sagt AKNÖ-Präsident Josef
Staudinger zu Landesrätin Mikl-Leitner, die anlässlich einer
IFES-Studie im Auftrag der AKNÖ von Panikmache am Rücken der Familien
sprach. "Wenn jede dritte Familie über Schwierigkeiten bei der
Organisation einer Ferienbetreuung für ihre Kinder klagt, können wir
im Gegensatz zu einigen PolitikerInnen nicht einfach darüber hinweg
sehen", erklärt Staudinger, "hinzu kommt noch, dass sich jede/r
dritte Befragte nicht ausreichend über außerfamiliäre
Betreuungsangebote in seiner/ihrer Umgebung informiert fühlt." IFES
hat im Auftrag der AKNÖ 400 berufstätige Eltern mit Kindern im Alter
zwischen 3 und 14 Jahren zu den Themen Sommerferienbetreuung und
Betreuung in den Ferien befragt. Durchgeführt wurde die Befragung im
November 2008.
15 Prozent der befragten Eltern im Weinviertel gaben an, dass es in
den letzten Sommerferien sehr oder eher schwierig war, die Kinder zu
betreuen. Im Wald- und im Mostviertel waren es je 11 Prozent der
Befragten. 34 Prozent der Befragten im Industrieviertel fanden es zu
gewissen Zeiten schwierig. Oftmals springen die Großeltern für die
Kinderbetreuung ein. 2 von 3 Familien nehmen diese familiäre
Unterstützung in Anspruch. Doch viele Familien haben diese
Möglichkeit gar nicht. "Diese organisatorischen Sorgen von Eltern
können wir nicht einfach überhören", erklärt AKNÖ-Präsident Josef
Staudinger, "wir müssen Familien bei der Kinderbetreuung
unterstützen. Das Angebot der Ferienbetreuung muss weiter ausgebaut
werden."
Unzufrieden mit den Öffnungszeiten
Mehrheitlich wünschen sich die Eltern Öffnungszeiten bis 16 Uhr und
darüber hinaus. Bei kürzeren Öffnungszeiten sinkt die Zufriedenheit
mit dem Angebot.
Ein weiterer Schwachpunkt sind die Ferienzeiten in Kindergärten und
Horten: Nur bei 17 Prozent der befragten Familien war der
Kindergarten bzw. Hort die ganzen Sommerferien über geöffnet, 80
Prozent der Befragten gaben an, dass er zwischen 3 und 6 Wochen
geschlossen hatte. Zwei Drittel der Befragten hätte eine durchgehende
Öffnung in den Ferien bei der Kinderbetreuung geholfen.
AKNÖ-Präsident Josef Staudinger: "Familie und Beruf zu organisieren,
bedeutet für berufstätige Mütter und Väter eine tagtägliche
Herausforderung. Kinderbetreuung muss daher an die Bedingungen der
Eltern und der Kindern angepasst werden. Bedarfsgerechte
Öffnungszeiten und der weitere Ausbau der Nachmittagsbetreuung
gehören da dazu."
Die vollständige Studie finden Sie unter noe.arbeiterkammer.at/presse
Rückfragehinweis:
AKNÖ Öffentlichkeitsarbeit
Chef vom Dienst:(01) 58883-1200
mailto:[email protected]
http://noe.arbeiterkammer.at
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